Wie mit alten Lötzinn umgehen.

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    • Wie mit alten Lötzinn umgehen.

      Ich hab grad echte Probleme altes Lötzinn zu entfernen. Es wird einfach nicht flüssig bei ca. 330-350°
      Bin jetzt schon 3x drüber gegangen. Neues Lötzin drauf und mit Entlötlitze abziehen.
      Es geht aber immer nur mein neues Lötzinn runter. Das alte beleibt immer fest. Entlötlitze und Bauteil weden sau heiß. Altes Lötzinn aber nicht.
      Lange machen das die Lötpads auch nicht mehr mit.
    • Enlötlitze nehme ich auch nur in besonderen Fällen. Seitdem ich meine Entlötststion habe ist das alles relativ easy. Aber auch ohne würde ich es mit Flussmittel und Pumpe probieren.
      Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
      Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
      486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
      Intel Pentium 233MMX - 64MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - 48x CD-ROM - ESS 1688 - NIC - 4MB ATI Rage II - 3Dfx V1//
      Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //
    • Korrodiertes Lot ist tatsächlich ne Plage.
      Dagegen wende ich immer mit meinem Kolben druck auf.
      Nicht ideal, aber damit bekommt man die Hitze rein, wo sonst die Korrosion alles isoliert.
      Dann drück ich regelrecht das alte Fischlot (dem Geruch nach) weg. Das perlt ab und will nicht haften - daher der Druck.

      Was auch sein könnte ist, dass außen oder innen große Kupferbahnen die ganze Hitze aus dem Koben zutschen.
      Da schalt ich manchmal meine Ersa in den Overdrive und gehe mit 460° ran. Sollte man aber nur kurz machen.

      Ansonsten halt wie oben. Paste, Kolophonium in Spiritus, neues Zinn und durchheizen bis man das Beinchen durchdrücken kann.
      Dann ist nämlich auch im inneren das Lot heis.

      Und Entlötpumpe, ideal Station. Dieses Kupfergeflecht nehme ich nur für leere Lötaugen und zum Säubern von Lötstellen.
      "Ein Klavier hat kein Vergaser!"
      - H.J. Preil
    • Frisches Lot/Flussmittel oder höhere Temperatur.
      Gute Saugpumpen verwenden (z.B. 'Edysn Soldapult SS350') ... Entlötlitze für bedrahtete Bauteile hab ich bis heute nicht verstanden (beim SMD Rework allerdings unverzichtbar)

      Mit korrodiertem Lot hab mich bislang zum Glück noch nicht so oft rumstreiten müssen und daher wenig Erfahrungswerte.
      SYS1: Asus VL/I-486SV2GX4, DX2 @ 66MHz, 1MB L2 Cache, 32MB RAM, 1GB CF HDD, Cirrus Logic 5428 VLB, ARGUS Prototype Rev. 02 #0, umschaltbarer Covox/DSS-DAC, 2x LPT, DOS 6.22 + Win 3.11
    • Bei den Entlötpumpen habe ich es schon mal gesehen, dass die Zugkraft schon mal ein ein ganzes Lötpad mit abgerissen hat.
      Und so gesehen bringt ja die Pumpe auch nix, wenn das Lötzinn nicht flüssig wird.
      Hab jetzt schon wieder so GND Lötstelle gehabt, da ist die ganze Hitze sonstwo hingegangen, aber das Zinn ist einfach hart geblieben.
      Musst dann vom Elko die Beine ganz weit abschneiden und bei GND konnte ich auch nur oberflächlich anlöten.
      Das Beinchen ist einfach nicht durch gegangen. Und war genug frisches Lot und Flußmittel drauf.
    • Wird wahrscheinlich an Lötstation liegen. Mit was und wie lötest du Elkos aus?

      Ich hab eine "mittlere" 80W Lötstation von Ersa.

      Ich mein, schau dir das Bild doch oben an. Da kann ich mit 350° grad draufgehen und es passiert nix. Die Hitze wird entweder von der Platine(Masse) absorbiert oder von der Entlötlitze selber.
      Das liegt aber an dem alten Lötzinn.
      Angenommen ich löte mir selber was mit der Lochrasterplatine und will da meine selbst eingelöteten Elkos wieder raus holen. Dann brauch ich natürlich kein Flußmittel.
      Entlötlitze drüber und das Zeug ist weg.
      Aber bei den alten Platinen geht es nicht anders. Da brauch ich zum Teil auch noch 10min für ein Minus Beinchen.
    • Hmm, meine Ersa hat 60W. Ich geh aber fast überall mit 400°C ran.
      Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
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      486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
      Intel Pentium 233MMX - 64MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - 48x CD-ROM - ESS 1688 - NIC - 4MB ATI Rage II - 3Dfx V1//
      Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //
    • hmm, ich löte mit ner 50 watt einsteigerstation aus fernost die du für unter 30 euro überall neu bekommst. übern dreh poti regelbar. da geh ich auf 400 grad, nehm je nach lötstelle ne dicke oder dünne spitze ( grosse masseaugen bekommen die dickste spitze, kleine augen mit feiner bahn am dip ic die dünne). dann frisches lot an die lötspitze, dann ca 5 bis 10 sekunden (wieder je nach spitze und auge) ran ans auge, dann pumpe drauf und feuer frei. in 9 von zehn fällen ist das loch restlos leer. wenn nicht, nochmal gut frisches lot aufs auge und nochmal. nach 20 sekunden ist eigentlich alles frei und nen hitzetot ist mir bei 400 grad auch noch nix gestorben. bei dip ics mit vielen beinen halt mal pause machen zwischen den beinchen. nen saugtotes pad hatte ich auch noch nicht :D

      das einzige was ich mit der station nicht entlötet bekomme, sind so eingelötete abschirmkäfige aus metall.
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    • wie gesagt, ich hatte zumindest noch keinen hitzetotbzu beklagen bisher... vielleicht fallen mir die teile ja dafür in ein paar jahren reihenweise aus aufgrund meines bratens :D

      ich löte halt lieber kurz und heiss statt lang und weniger heiss dran rum zu braten. das hat dann eher was von schmoren find ich :D
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