486 Mainboard startet nicht mehr

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    • 486 Mainboard startet nicht mehr

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      Hallo,
      ich habe ein MS-4125 welches erst problemlos startete und wegen einem kleinen Korrosionsschadens (unter der Varta) nur "Keyboard Error" zeigte.

      Nach meinen Restaurationsversuch startete es leider immer seltener und heute sogar gar nicht mehr. :( Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee welche es retten lönnte. :)


      Bisherige Aktionen:
      • Mit Essigessenz die Säurereste neutrasiliert
      • Mit Alkohol alles nachgereinigt (geduscht)
      • DIN Anschluß entfernt
      • Sehr vorsichtig des PCB Schutzlack an den korrodierten Stellen entfernt um die zerfressenen Leiternbahnen zu indentifizieren
      • Defekte Leiterbahnen durchgemessen und provisorisch mit SLL gebrückt


      Bisherige Tests
      https://stason.org/TULARC/pc/motherboar ... N-2-1.html



      • Diversen Cachebestückungen (inklusive dem fehlenden Baustein in der oberen Reihe BILD 1) probiert und mit den dokumentierte Jumperinstellungen probiert (64,128 und 256KB). (ohne Erfolg)
      • Verschiedene CPUs (DX33,DX100 oder SX25) und der Ram Module durchporbiert (ohne Erfolg)
      • Verschieden Biegetests im laufenden Betrieb (ohne Erfolg)
      • Anderes Netzteil probiert (lief mit anderen 386 und Sockel 7 Boards!) (ohne Erfolg)
      • Spannungen am ISA Bus gemessen (Bild) (alle da)
      • Anderen BIOS Chip (AMI 486 DX VLB) probiert. (ohne Erfolg)
      • Chipsatzkontake am IC mit Heitluft bearbeitet. (ohne Erfolg)
      • Vermeintlich kalte Lötstellen neu verzinnt. (ohne Erfolg)
      • Sockel des Caches,Rams,CPU und des BIOS Chips gereinigt (Kontaktspray und Alkohol) (ohne Erfolg)
      • Board komplet in Kontakspray und hinterher mit Alkohol minutenlang geduscht. Danach trocknen lassen. (ohne Erfolg)


      Bin im Moment mit meinem Latein am Ende.

      Workstation1:P5A,Cyrix MII 300GP, 32+64 MB Ram,MSI Geforce 3-TI200,SB PCI128,HDD 8GB,3,5"Floppy@Windows 95B
      Workstation2:FF486F39X, AM486DX4 -100,36MB Ram,VLB Tseng ET4000/W32,SB16VB(CT2890),HDD 1GB,CF HDD 4GB
      Workstation3:GB-586ATS, Pentium 75,64MB Ram,ATI Mach64+Voodoo1,SB AWE64(CT4500),HDD 2GB,CF HDD 4GB
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      shock__ schrieb:

      RetroMan schrieb:


      • Defekte Leiterbahnen durchgemessen und provisorisch mit SLL gebrückt

      SLL wie Silberleitlack? Wenn ja, ganz schlechte Idee und vermutlich Ursprung des Problems.
      Warum? Hat bisher zum testen gereicht. Danach kommst es weg und wird verdrahtet.


      Beckenrand-schwimmer schrieb:


      Wahrscheinlich sind noch mehr Leiterbahnen defekt. Unter dem Stromstecker, ICs,...
      Siehe hier: 386er Reparatur
      Dort waren gleich 9 Bahnen durch. Und 8 davon an mehreren Stellen.
      Auch beliebt: defekte Kontakte am Tastaturcontroller oder defekte Durchkontaktierungen.
      Deswegen: messen, messen, messen und dann flicken.
      Ein Glasfaserstift ist dazu sehr hilfreich.
      Ich werde mal den Stromstecker entfernen. Sehr viel weiter scheint die Säure nicht gekommen zu sein. Na mal sehen.


      Ranger85 schrieb:

      Vieleicht musst du mal den 8042 Checken / Tauschen. Sieht nur so aus als ob der verlötet wäre.
      Hab schon die Kontakte von der Unterseite neu verzinnt. Leider ohne Erfolg. Ich hab noch einen von nem Schrottboard. Sogar mit Sockel. Werde den mal probieren.
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      Silberleitlack ätzt an und ist ziemlich flüssig. Wenn du Pech hast, erzeugst du dir damit Kurzschlüsse auf den Innenlagen, die du nur noch mit extremen Aufwand behoben kriegst.

      Dann lieber mit'm Lötkolben und ordentlich Zinn die Leiterbahnen verstärken, wenn du befürchtest/vermutest, dass die Leiterbahnen so angefressen sind, dass sie die ursprüngliche Leistung die darüber geht nicht mehr vertragen. Hat den Vorteil, dass es nicht ätzt und Lot 'ne "relativ" hohe Oberflächenspannung hat.
      SYS1: Asus VL/I-486SV2GX4, DX2 @ 66MHz, 1MB L2 Cache, 32MB RAM, 1GB CF HDD, Cirrus Logic 5428 VLB, ARGUS Prototype Rev. 02 #0, umschaltbarer Covox/DSS-DAC, 2x LPT, DOS 6.22 + Win 3.11
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      shock__ schrieb:

      Silberleitlack ätzt an und ist ziemlich flüssig. Wenn du Pech hast, erzeugst du dir damit Kurzschlüsse auf den Innenlagen, die du nur noch mit extremen Aufwand behoben kriegst.

      Dann lieber mit'm Lötkolben und ordentlich Zinn die Leiterbahnen verstärken, wenn du befürchtest/vermutest, dass die Leiterbahnen so angefressen sind, dass sie die ursprüngliche Leistung die darüber geht nicht mehr vertragen. Hat den Vorteil, dass es nicht ätzt und Lot 'ne "relativ" hohe Oberflächenspannung hat.
      Der Gedanke war mir ehrlicherweise auch schon gekommen. Hatte bis dato noch nie Probleme damit. Werde mal vorsichtig versuchen mit Aceton den SLL zu entfernen und hinter alles gründlich reinigen. Einen Versuch ist es Wert.
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