Netzteil summt und fiept manchmal

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • tom4dos schrieb:

      Kann man zwar reparieren, bei Netzteilen würde ich aber aus Sicherheitsgründen eher zu Entsorgung und Ersatz raten :)
      Das sagst du jetzt noch.
      Gute AT Netzteile und auch ATX mit kräftiger 5V Schiene werden immer weniger.

      Manchmal macht es Sinn Netzteile zu reparieren, und Elkos sind jetzt wahrlich keine Schwierigkeit.

      Sah zum Beispiel bei meinem Robotron Netzteil böse auch in Punkto Ersatz. Durch das hab ich jetzt die Funktion von Schaltnetzteilen etwas besser verstanden.


      Wobei ich mich immer noch frage, wie die es schaffen den Taktgenerator auf die Sekundärseite zu betreiben. Beim EC waren die Chips dafür auf der Primären.
      "Ein Klavier hat kein Vergaser!"
      - H.J. Preil
    • Könnt ihr BITTE mit diesem "es ist immer der Elko"-Spiel aufhören? Ja, die Dinger können fiepen wenn sie zunehmend hochohmig werden, können Spulen aber noch besser.
      Ohne Sichtkontrolle/Messungen ist sowas blindes Rumgerate - im Idealfall mit Pseudobelegen ala "guck dir mal die SMD-Elkos im Amiga an!".

      Ich verrat euch jetzt mal was ganz Schreckliches ... in meinem Nebenjob hab ich bislang ca. 200 unterschiedliche Computer repariert ... vom Analogcomputer aus den 70ern bis hin zu PCs/Macs Mitte 90er.
      Bislang hatte ich glaub ich 2 Elkos die defekt waren ... einmal ein Reset-Kondensator in nem C64 der nicht mehr genug Kapazität geliefert hat und ein Siemens Kondensator (4 Polig, 3 Pins aussen, einer mittig) mit nem Kurzschluss in einem Nordmende Teleplay. Klar, gibt's auch Serienprobleme (Amiga 600/1200, Macintosh Performa).

      Ansonsten halte ichs wie wolfig.sys ... gute AT Netzteile lohnen sich durchaus bzgl. Reparatur.
      SYS1: Asus VL/I-486SV2GX4, DX2 @ 66MHz, 1MB L2 Cache, 32MB RAM, 1GB CF HDD, Cirrus Logic 5428 VLB, ARGUS Prototype Rev. 02 #0, umschaltbarer Covox/DSS-DAC, 2x LPT, DOS 6.22 + Win 3.11
    • Ich hab hier auch eines (NOS) was fiept, hört man wunderbar wenn man im Bios umher zwitcht.
      Daran werde ich mich mal austoben und schauen was die Elkos sagen.

      @shock__
      Eine seltenheit mit ausgetrockneten Elkos scheint es aber dennoch nicht zu sein.
      Ich hab hier schon ein paar Reparaturberichte gelesen wo Elkos reihenweise hinüber waren.

      Woran erkennt man ein gutes AT Netzteil?
      Ich persönlich kaufe gerne Namenhaftes wie zb. Enermax oder Seasonic.
      Und wenn man es Stilecht haben möchte und ein AT NT braucht bleibt halt nix anderes übrig wie reparieren und am Leben erhalten :thumbup: .
      Hier liest man auch oft FSP-Group Netzteile wären Spitzenmäßig, die Test Berichte im Netz sagen aber genau das Gegenteil--> schlechter Wirkungsgrad--> Laut usw..

      Im Anhang mal ein schöner Test älterer ATX Netzteile...
      ct_test_original_coba400.pdf
    • shock__ schrieb:

      Könnt ihr BITTE mit diesem "es ist immer der Elko"-Spiel aufhören? Ja, die Dinger können fiepen wenn sie zunehmend hochohmig werden, können Spulen aber noch besser.
      Ohne Sichtkontrolle/Messungen ist sowas blindes Rumgerate - im Idealfall mit Pseudobelegen ala "guck dir mal die SMD-Elkos im Amiga an!".

      Ich verrat euch jetzt mal was ganz Schreckliches ... in meinem Nebenjob hab ich bislang ca. 200 unterschiedliche Computer repariert ... vom Analogcomputer aus den 70ern bis hin zu PCs/Macs Mitte 90er.
      Bislang hatte ich glaub ich 2 Elkos die defekt waren ... einmal ein Reset-Kondensator in nem C64 der nicht mehr genug Kapazität geliefert hat und ein Siemens Kondensator (4 Polig, 3 Pins aussen, einer mittig) mit nem Kurzschluss in einem Nordmende Teleplay. Klar, gibt's auch Serienprobleme (Amiga 600/1200, Macintosh Performa).

      Ansonsten halte ichs wie wolfig.sys ... gute AT Netzteile lohnen sich durchaus bzgl. Reparatur.
      Also ich hatte bislang drei ATX-Netzteile, die gefiept haben, und alle drei hatten Elkopest. Bei zweien habe ich mich getraut, die Elkos zu tauschen (das dritte war so dermaßen eng gebaut, dass ich die Hälfte der Bauteile hätte auslöten müssen, um an die Elkos zu kommen), seitdem ist Ruhe in den Dingern.
      Es sind auch nicht immer die Elkos, wenn irgendwas nicht mehr geht, aber hier würde ich sagen: die Korrelation ist eindeutig :D
      Klar kann man Netzteile reparieren, wenn man das will, man muss nur wissen, was man tut und sich über die Risiken im Klaren sein. Deswegen empfehle ich es niemandem, das nachzumachen. Muss aber jeder für sich selbst entscheiden.
    • Fietschen kommt eigentlich immer von Spulen durch Frequenzen, die durchgejagt werden.

      Frequenzen werden fast immer mit Hilfe von Kondensatoren erzeugt.

      Was hier aber das Problem ist, ist das jeder bei "Es sind die Elkos" an die Primär und Sekundär Glättungselkos denkt.

      Die sind es aber meist nie alleine.
      Ich hab viele Netzteile von Computerperipherie (Epson Drucker und Jaz Laufwerke ins besondere) da sind die Pri- und Sekundären in Ordnung.

      Was aber nicht bedacht wird ist meist dieser winzige poeplige Frequenzerzeuger. So ein kleiner 0,47mF, E
      der Alles aus dem Ruder bringt.
      "Ein Klavier hat kein Vergaser!"
      - H.J. Preil
    • shock__ schrieb:

      Könnt ihr BITTE mit diesem "es ist immer der Elko"-Spiel aufhören? Ja, die Dinger können fiepen wenn sie zunehmend hochohmig werden, können Spulen aber noch besser.
      Ja, sobald die Elkos aufhören Fehlerursache Nummer 1 zu sein :D

      Spulenfiepen wurde doch erst später populär, bei alten AT/ATX Netzteilen ist mir sowas noch nie untergekommen.

      shock__ schrieb:

      Ich verrat euch jetzt mal was ganz Schreckliches ... in meinem Nebenjob hab ich bislang ca. 200 unterschiedliche Computer repariert ... vom Analogcomputer aus den 70ern bis hin zu PCs/Macs Mitte 90er.
      200? Soviel haben manche hier alleine auf dem Dachboden stehen ;)
      Also bitte, schalte ruhig mal nen Gang zurück. Natürlich ist nicht jeder Elko defekt und ich habe selbst viele Geräte mit 40 Jahre alten Elkos die noch wunderbar funktionieren. Solange alles läuft ist auch alles gut. Aber sobald etwas nicht mehr läuft würde ich zu 90% dem Elko die Schuld geben, ohne Wenn und Aber. So ein defekter Elko kann dann noch mehr Bauteile mit reissen.
      Und wenn es nicht der Elko ist dann ein anderer Kondensator... Die Teile sind nunmal Zeitbomben, das ist nicht abzustreiten. Und insbesondere die im Netzteil leiden am meisten. Hohe Last, hohe Temperaturen, meist zu niedrig dimensioniert. Wenns dann noch ein 85°C Modell ist ist der Fall klar.
      Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
      Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
      486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
      Intel Pentium 233MMX - 64MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - 48x CD-ROM - ESS 1688 - NIC - 4MB ATI Rage II - 3Dfx V1//
      Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //
    • tom4dos schrieb:

      bei Netzteilen würde ich aber aus Sicherheitsgründen eher zu Entsorgung und Ersatz raten
      Das kann man so nicht sagen. Für hoffnungslose Laien und Leute die "Angst vor Strom" haben vieleicht.
      Aber nicht, wenn man weiß was man tut. Ich habe schon einige Netzteile erfolgreich repariert und nein, es waren nicht immer Elkos.
      Auch wenn @shock__ s Antwort vieleicht etwas polarisierend formuliert ist, so hat er doch damit recht, das eben nicht immer und alles mit neuen Elkos erledigt ist. Man muss schon bisschen Ahnung von Elektronik und Messtechnik mitbringen, wenn man etwas anderes als stumpfes Hardware tauschen machen will.

      Ich nehme jedenfalls 100mal lieber ein gut repariertes AT Netzteil als irgendein billiges neues.
      Meine Lieblings-PC's: 386er sowie 486er mit VLB :thumbup:
      Ich mag DOS und andere alte Betriebssysteme.


      [Hier gehts zu meiner Suchliste]
    • Ein alter Witz zur Auflockerung der Stimmung:

      Der Physiklehrer führt im Unterricht die Funktionsweise eines Transformators vor. Bei einer Wechselstromfrequenz von 50 Hz fängt das Teil an, laut zu brummen.
      Da fragt eine sonst immer neunmalkluge Schülerin: "Warum brummt der so laut?"
      Der Lehrer erwidert: "Das würden Sie auch, wenn Sie 50 Perioden in der Sekunde hätten!"
      :D
      Ich werde mich von keinem einzzzigen Prozzzessor trennen.
      Jedoch lockt es mich beinahe, ihn Dir zu überlassen, nur um zu sehen, wie er Dich in den Wahnsinn treibt :evil:

      Meine Begehren
    • !!! Elkos gibts jetzt bei PENNY !!!
      Spoiler anzeigen

      IMG_8166.JPG
      aber Vorsicht:macht nicht den gleichen Fehler wie ich und werft den Kassenbon (wegen Umtausch) weg denn:
      Spoiler anzeigen

      meine sind anscheinend alle ausgelaufen. Die totale Plörre da in dieser Packung!
      IMG_8167.JPG
      sorry aber dieser Blödsinn MUSSTE jetzt sein! Wusste nicht wohin und hier paßt er grad! :Bier


      vG; Daryl_Dixon

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daryl_Dixon ()