Zeigt her eure alten HiFi Schätze und Musikgeräte

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    • Hab auch paar Schätzchen.

      Hier der erste Schatz, ein "Grundig Volltransistor Konzertgerät" von 1971:



      Hier der Drehkondensator und die UKW-Stufe, die oben drauf gelötet war.



      Ich habe es von den Nachbarn bekommen, bzw. von deren Sperrmüll gerettet, da die Beitzerin verstorben ist und der Drehkondensator fest war. Man konnte also keine Sender mehr einstellen.

      Die Reparatur war recht aufwändig, da ich den UKW Empfänger auslöten musste. Letztendlich war "nur" das Gleitmittel verharzt. Da auch eine Woche in WD40 oder Spiritus einlegen nichts gebracht hat, musste die Brechstange her:
      1. in Spiritus einlegen
      2. mit dem Heißluftgebläße das Spiritus in den Lagern zum kochen bringen
      3. mehrmaliges Wiederholen, bis das ganze Harz aus den Lagern gekocht wurde...

      Zum Glück hat der Kondensator diese Tortur überlebt. Hier ist der Bericht zu finden: Link zum ET-Forum - man kann die Bilder aber nur sehen, wenn man angemeldet ist... Und hier noch der Link zum Radiomuseum: Link Radiomuseum


      Der Klang ist super und auch recht laut, trotz der nur 2x 1,2W RMS. Es sind 2-Kanal Lautsprecher verbaut.


      Und das Beste ist natürlich der Empfang! Ich habe schon im EG Probleme mit dem Radioenpfang. Da kommen nur 3...4 Sender in Stereo in die Wurfantenne der Anlage, deswegen hängt diese mit am Kabel.

      Dieses Radio empfängt 5 Sender in Stereo glasklar im Keller! Dort, wo nicht mal mein Handy richtig funktionieren will, da alles aus Stahlbeton ist. Der totale Wahnsinn.



      Leider ist der Plattenspieler nicht mehr vollständig und nicht betriebsbereit. Aber ich hätte eh keine Schalplatte.


      Seit der Reparatur im Januar 2011 spielt es noch regelmäßig und ohne Probleme. Und schon damals habe ich geschrieben: "Den ESR kann ich leider nicht messen. Deswegen habe ich erstmal geschaut, ob die Kapazität und der Leckstrom noch im grünen Bereich liegen. Ich hatte auch schon (für die 2µF, 4,7µF und 10µF) Ersatz-Folienkondensatoren in der Hand. Nachdem dann aber der Klang, Empfang und Ruhestrom (8,7 & 9,2mA) gut waren habe ich die alten (und mit Sicherheit nicht mehr neuwertigen) Kondensatoren drin gelassen, sodass das Radio zu 100% original ist. Ich habe sogar den ganzen Dreck drinnen gelassen - nur mal durchgepustet." :thumbsup:


      Ich lasse lieber alles original, solange es tut, was es tun soll.
    • @Beckenrand-schwimmer
      Das wäre mir schon etwas zu Antik. Dann geht auch der Plattenspieler nicht und das Teil nimmt Mördervielplatz weg - Hut ab vor Deiner Leidensfähigkeit :D
      Bei mir ist das mit alten Sachen, das mich eigentlich nur das interessiert, was ich früher hatte oder gerne gehabt hätte. Bei Hifi ist es etwas anders, da ich dort zuerst gar kein Interesse daran hatte, mein bester Kumpel aber da drauf abfährt wie ich auf alten Computer und Konsolen Kram. Er hat auch eine dementsprechende Sammlung und bei dem ein oder anderen Jack-Cola wurde ich über JAHRE bearbeitet, das ich mir für mein riesiges Mancave (<8m²) auch eine Jungtimer Technics Anlage zusammen gesammelt habe.
      Mit der Anlage ist es wie mit einem Computer aus den 90ern. Man wägt ab, welches Modell aus welchem Jahr mein zum Einsatz bringen will und wenn man gerade erst den "neuen" Verstärker ins Rack gebaut hat, findet man bei Ebay Kleinanzeigen das nächst größere Modell....
      Aktueller Stand:

      Der Sub ist "neu" und steht nur vorübergehend dort, danach sollte es wieder so aussehen:
      vae victis!
    • Und ich habe noch die DUAL Bausteine meines Vaters. Leider ist da der Verstärker hin (DUAL CV1450), die beiden großen Kondensatoren sind hin, allerdings traue ich mich nicht den zu zerlegen da ich Angst habe den Kabelbaum innen drin nicht mehr richtig angeschlossen zu bekommen. Aus dem Dual Forum hat mir jemand eine Reparatur zugesagt, allerdings kam es nie dazu weil ich von dem trotz Nachfrage nichts mehr gehört habe.
      Meine Vintagerechner: XT (NEC V20) #-# Epson XT portable #-# HighScreen 286@16MHz #-# L&P 286-20MHz #-# Cyrix 386DRx²-33/66 #-# ESCOM Black Slim Am386DX@40MHz #-# IndustriePC Am5x86-133 #-# Cyrix 5x86@100 VIP #-# Libretto 50CT #-# && 1x Sockel 8 & 3x Sockel4 (60MHz + 66MHz)
    • Das ist eine Endstufe:
      hifi-wiki.de/index.php/Technics_SE-A_900S

      Gab es von Technics verschiedene Sets von. Immer ein Vorverstärker und dann 1 oder 2 Endstufen. Gibt es auch von anderen Herstellern und einige normale Verstärker bieten auch die Anschlußmöglichkeiten für Endstufen. Bei Deinem JVC Receiver bin ich mir aber nicht so sicher. Hatte aber mal einen passenden Equalizer dazu, den JVC SEA-M770 . Der macht ein bisschen mehr blingbling als Dein Einsteigs-Sony (SEQ-411 ? )
      vae victis!
    • vad4r schrieb:

      bisschen mehr blingbling als Dein Einsteigs-Sony (SEQ-411 ? )
      Ich hab sowas mal im Elektroniker Praktikum selber gebaut mit bunten LEDs. Jetzt kein Equalizer sondern nur die Analysier Komponte als Hifi Baustein. War schon heftig mit so vielen kleinen Lampen. Leider hab ich das Teil nicht mehr. Hatte dann zu viele Kalte und irgendwann hab ich es weggeschmissen, so vor 10 Jahren.
      Aber wenn du mal einen schönen Equalizer übrig hast, der möglichst viele Lichter und Anzeigen hat, kannst du mir gerne bescheid geben. Der Sony ist schon OK, aber wie du schon sagtest, wirklich etwas mager.
      "Der Affe fällt nicht weit vom Stamm" ...ein altes Buschwilderer Sprichwort
    • Hier mal mein letzter gekaufter "Walkman" den ich etwa Mitte der 90er neu erworben und solange genutzt habe bis ich irgendwann auf einen Discman umgestiegen bin:

      Sanyo MGP350D

      Mit Dolby B, Bass Boost und Autoreverse

      Für ein so "modernes" Gerät ist er relativ klobig, aber dafür immer sehr zuverlässig. Der hat einiges mitgemacht wie man sieht. Damals in der Schule hatten viele später die neueste Generation die nur noch halb so dick war und mit Soft Touch daher kam, allerdings waren diese Geräte auch extrem teuer und brauchten spezielle Akkus (oder hatten ein klobiges Batterie Add-on).
      Bilder
      • IMG_2092.JPG

        1,76 MB, 4.032×3.024, 7 mal angesehen
      • IMG_2093.JPG

        1,89 MB, 4.032×3.024, 6 mal angesehen
      Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
      Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
      486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
      Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
      Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //
    • mac-daniel schrieb:

      Damals in der Schule hatten viele später die neueste Generation die nur noch halb so dick war und mit Soft Touch daher kam
      Genau so einen hab ich noch zu liegen, nahezu unbenutzt

      Sony WM-EX910 aus dem Jahr 2000
      - bis zu 84 Std Playback ;) (wahrscheinlich auf Lautstärke Stufe 1)
      . Kabelfernbedienung mit Beleuchtung
      - Soft-Touch
      - anschraubbares Akkufach
      - sogar die Lautstärke regelt man elektronisch über ein Jogshuttle



      Hier noch ein wenig Tech-Porn vom Hersteller: :D

      Spoiler anzeigen
      Der WM-EX910/S ist ein exklusiver, flacher, High-End Walkman mit bis zu 84 Std. Betriebsdauer und einem elektronischen Laufwerk mit Autoreverse. Das Gerät verfügt über Dolby B, zahlreiche Klangeinstellungen (Mega Bass, Groove, Sound Revitalizer), eine höhere Stabilität durch den neuen Double Lock Mechanismus, eine 36-fache Spulgeschwindigkeit, AMS (automatic music search) bis zu 9 Titel, Blank Skip, automat. Bandsortenwahl, automat. Bandendabschaltung, AVLS (automat. Lautstärken-begrenzung) und Cue & Review. Im Zubehör enthalten ist ein Stereo-Ohrhörer mit hintergrundbeleuchteter LCD-Kabelfernbedienung, ein Akku mit Ladegerät und eine Tragetasche. Gewicht 140 g bei einer Abmesssung von gerade einmal 76,3 x 109,4 x 17,6 (BxHxT in mm).
      Apogee means action® with Roland SCC-1 / SC-55 MK2 / SCB-7 / SCP-55 / MT-32

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von eltrash ()

    • Ok. Der dürfte damals nicht so günstig gewesen sein. Sony fand ich schon immer eine gute Marke.
      Meine Vintagerechner: XT (NEC V20) #-# Epson XT portable #-# HighScreen 286@16MHz #-# L&P 286-20MHz #-# Cyrix 386DRx²-33/66 #-# ESCOM Black Slim Am386DX@40MHz #-# IndustriePC Am5x86-133 #-# Cyrix 5x86@100 VIP #-# Libretto 50CT #-# && 1x Sockel 8 & 3x Sockel4 (60MHz + 66MHz)
    • Ich muss zugeben, ich bin ein Sony Fanboy :rolleyes:

      Da muss ich gleich mal meinen Sony Discman der letzten Generation zeigen, kaum größer als die CD selbst.
      Modell: Sony D-EJ1000 aus dem Jahr 2002



      Die Specs stehen im Spoiler

      Spoiler anzeigen
      129 Gramm leicht, silber und extrem flach. Eine CD? Nicht ganz. Die Größe ist zwar nahezu identisch, allerdings geht es hier um Sonys neuen CD-Walkman D-EJ1000. Dieser ist der kleinste und flachste seiner Garde. Und durch sein Magnesium-Gehäuse auch der leichteste. In Sachen Komfort steht der kreisrunde Newcomer seinen Vorgängern in nichts nach: Durch das LCD-Display kann man genau erkennen, welches Lied gerade läuft und bei Bedarf mittels Kabelfernbedienung auch schon mal den ein oder anderen Song überspringen. Und beim Joggen bietet das Klangwunder optimalen Sound und störungsfreien Musikgenuss. Denn das G-Protection Jog Proof verhindert Aussetzer durch Stöße und garantiert einen laufend guten Sound. Darüber hinaus verfügt der CD-Walkman über einen optischen Ausgang. Mit einem speziellen Kabel kann er zum Beispiel mit dem MD-Walkman MZ-R909 verbunden werden. Die Musik von der CD kann somit ganz leicht auf eine MiniDisc überspielt werden. Außerdem verfügt der D-EJ1000 über Special Joint Text. Durch dieses Programm lässt sich nicht nur die Musik überspielen, sondern - sofern vorhanden - auch der CD-Text. Der D-EJ1000 ist CD-R/RW-kompatibel. Bei voller Ladung beträgt die Betriebsdauer stolze 115 Stunden Musikgenuss! Der CD-Walkman kann durch die mitgelieferte Docking Station mit einem Ladegerät verbunden und so neu aufgetankt werden.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von eltrash ()

    • Die Angegebene Batterielaufzeit ist zwar nicht wirklich haltbar, aber mit einer vollen Batterie kommt mein MZ-N501 schon bal 40h.
      Unglaublich, wenn man mal bedenkt, was so mancher MP3 Spieler an Batterien schluckt.

      Zumindest hatte ich damit immer pech.

      Die Backlight Fernbedinung würde bei mir auch passen, nur hab ich leider eine schlicht schwarze.
      "Ein Klavier hat kein Vergaser!"
      - H.J. Preil
    • Seit ein Freund davon angefangen hat, bin ich auch mit eingestiegen: Ins Thema Stereo-Microcassetten.

      Ja genau, das sind die Dinger für die Diktiergeräte. Anfang der 80er wollte Olympus, der Erfinder der Microcassette, in den Walkman-Markt einsteigen. Und alle in Japan haben mitgemacht, Sony, Aiwa, Technics, JVC, Hitachi, Sanyo/Fisher und andere. Die Geräte reichten von Diktiergerät-ähnlichen Geräten über normale Portis, kleine und normale stationäre Geräte bis hin zu Boomboxes mit eingebautem Fernseher. Das kleinste gerät ist der Aiwa HS-M1, der ist gerade mal so hoch wie ein Feuerzeug. Das vermutlich unhandlichste ein Monster von General Electric, mit Radio, Farbfernseher, und einem als Walkman auswerfbaren Microcassetten-Recorder. Der Fisher PH-M77 ist ein riesiges Teil mit Compact Cassette und Microcassette, beide Decks Aufnahme, pro Deck ein Zählwerk. Aiwa hatte auch so etwas im Programm.

      Die Microcassette läuft ja mit der halben (2.4 cm/s) oder sogar einem Viertel (1.2 sm/s) der Bandgeschwindigkeit der Compact Cassette. Um das auszugleichen, gab es also Metallband-Microcassetten. Das Ergebnis hört sich trotzdem ernüchternd an: 8 bis 15 kHz, also Normalband-Qualität. Aber mit der Dynamik von Metallband, also hört sich das gar nicht mal schlecht an. Für übliche Popmusik der 80'er durchaus geeignet. Und beim Porti fällt die schlechtere Qualität unterwegs wegen der Nebengeräusche sowieso nicht auf. Allerdings kosten Metallband-Microcassetten heutzutage 30 - 100 Euro, für eine 46er oder 60er. Also bastele ich mir die selber, mit einer Lego-Konstruktion, einem umgebauten Diktiergerät und DDS-Streamerband. Damit bekomme ich nutzbare Cassetten mit wesentlich besserer Qualität hin, und auch volle 90 Minuten Länge, üblich ist aber 86 Minuten. Mit DAT72-Band bekommt man sogar 116 bis 118 Minuten auf eine Microcassette! In Longplay also fast 4 Stunden (wahnsinnig lach). Allerdings hat das Band eine zu hohe magnetische Dichte. Auch die anderen Cassetten benötigen zwingend einen Löschkopf, die meisten einfacheren Geräte haben nur einen Magneten. So kann Stereo-Microcassette mit DAT-Band klingen.

      Standard-Band DAT-Band1 DAT-Band2 DAT-Band3

      Qualitativ kann man sich nicht beklagen, auch platzmäßig nicht. Ich habe eine kleine Box von meinem Kopfhörer, da paßt der Kopfhörer rein, zwei AA-Batterien und 6 Microcassetten, dazu noch eine im Gerät. Das sind bei den üblichen 86ern ganze 10 Stunden Musik. Die Geräte benötigen auch kaum Strom. Das Band haben wir auch in normalen Audio-Cassetten getestet... Kein Fake. Wegen des extrem dünnen Bandes - etwa halb so dünn wie eine C-90 - benötigt aber BASF-Cassetten wegen des Security Mechanism, und man muß zusätzliche Tricks einbauen. Die Cover und Sticker designen wir selbst per DTP.

      Die offiziell längste Cassette ist die TDK D-180, sie ist technisch beeindruckend aufgebaut. Wieviel Mühe sich die Leute damals bei CompactCasetten gegeben haben. Gegen meine 172er metal V kommt die D-180 aber nicht an, da sie nämlich grausige Qualität hat. Trotzdem habe ich inzwischen eine in meiner Sammlung, schön in OVP.


      Ansonsten sammele ich seltsame Tapedecks. Ein cooles Teil ist das Doppeltape Technics RS-B66W. Es ist sehr gut ausgestattet, Dolby B,C und auch dbx. Es hat aber noch mehr zu bieten. Es sieht allerdings schon merkwürdig aus, da die meisten Sachen vertikal sind. Also die Fluoreszenzanzeigen, die Fader (keine Drehregler!) und sogar das mechanische Zählwerk! Die Zahlen stehen also übereinander, also nicht nebeneinander. Es wird aber noch verrückter, denn das Teil hat ein 5-Motoren-Laufwerk. Zwei pro Deck, und beide Capstanwellen sind über einen zentrierten Motor und endlos lange Riemen miteinander verbunden. Außerdem laufen die dauernd, nicht nur bei Play. Das bringt natürlich Probleme mit sich: Es können immer nur beide Decks gleichzeitig laufen, aber nur eins spielt. Das Deck mit Aufnahme hat dabei Priorität. Ein Problem hat das Deck aber: Es kann Cassetten nicht mit doppelter Geschwindigkeit kopieren. Es tut das nämlich mit 6facher! Eine 60er ist also in 10 Minuten kopiert! Das erklärt auch, weshalb beide Capstanwellen direkt gekoppelt sind und dauernd laufen, denn nur so kann man einen möglichst genauen Gleichlauf bekommen und der Motor ist auch schon sofort auf Touren. Drückt man die 'Dubbing'-Taste, heult das Ding los wie ein Porsche. Hier noch mal ein Video von YouTube.

      Das vermutlich beste Doppeltape habe ich auch: Das AIWA AD-WX909. Es hat links ein normales Autoreverse-Playback-Deck. Rechts hat es ein Dual-Capstan 3-Kopf Deck! Die Decks laufen auch völlig unabhängig, man hat für das Playback-Deck einen Line-out-Ausgang, das 3-Kopf-Deck hat Line in, Line-Out und einen weiteren Monitor-Ausgang. Wer sich nicht zwischen 3-Kopf-Deck und Doppeltape entscheiden kann, ist das die optimale Lösung. Ansonsten kann ich das Technics RS-TR555 empfehlen, es ist ein Dual-Auto-Reverse-Recording-Deck mit dbx. Das ist eine extrem gute Rauschunterdrückung, bei Chromdioxid schafft sie einen Rauschabstand von 92 dB, eine CD hat 96 dB. dbx ist vor allem bei Technics wesentlich verbreiteter als Dolby S, und den dbx-IC AN6291S bekommt man recht günstig. Er ist ein Stereo-Record/Playback-Chip in einem 18pin DIP-Gehäuse und arbeitet bereits ab 1.8V, ist also für Portables geeignet. Ich will meine ganzen Microcassetten-Geräte mal damit austatten.

      Ansonsten habe ich noch ein paar Decks von Dual, z.B. das C828. Es ist ideal zum Durchtesten von Cassetten geeignet, da es keinen Cassettenschacht hat, sondern Duals geniales Direct-Load-and-Lock-System. Ein Cassettentausch geht in 3 Sekunden, und man muß noch nicht mal mehr Play drücken. Es ist ein Autoreversedeck, hat aber keinen rotierenden Kopf, sondern einen feststehenden Virerspurkopf und zwei Löschköpfe. Damit kann er sich nicht leicht verstellen, und ein Seitenwechsel geht in einer Sekunde. Ein Dual C844 habe ich auch, ein Dual-Capstan 3-Kopf-Deck mit 2 Platinen und 8 Dolby-Chips. Als besonderheit hat es einen Double-Speed-Mode mit 9,5 cm/s. Damit sollen selbst bei Normalband 24 kHz drin sein. Das kann man hier beim Dual C846 mal länger hören.

      Wer sich mit Tapedecks auskennt (BIAS-Adjust etc.) und auch gut löten kann, da habe ich nochmal ein Projekt, das mit meinen extralangen Cassetten zu tun hat. Ein Technics 3-Kopf-Deck gibt es dabei gratis.


      Außerdem habe ich noch zwei Elcaset-Decks abzugeben, ein Sony EL-5 und ein teildefektes Sony EL-7 mit Laufwerksproblem. Elcaset kam 1976 raus, damals klang die CompactCassette noch grausig. Elcaset hat etwa Betamax-große Cassetten, mit Bandsperrfunktion, Löschsicherung usw. Das interessanteste ist, das das Band im Gerät aus der Cassette herausgezogen wird und an feststehenden Köpfen entlangläuft. Damit hat das Cassettengehäuse keinen Einfluß auf die Tonqualität. Es benutzt auch weiterhin 6,35 mm-Band und 9,5 cm/s wie bei Tonbandgeräten. Es verband also die Qualität von Bandmaschinen mit der einfachen Bedienung von Compactcassetten. Standard ist Ferrochromband, und erzielt damit erstaunliche 25 kHz! Selbst nach 40 Jahren ist das Band noch in einer Top-Qualität. Allerdings wurde Elcaset schon nach wenigen Jahren eingestellt, da die CompactCassette qualitativ immer besser wurde und nicht so klobig war. Ich habe keinen Platz mehr für die Geräte, also will ich sie abgeben. Ich habe auch noch jede Menge Cassetten.

      Ich habe mal die Titel des Elcaset-Demobandes von Sony hochgeladen. 1976 gab es noch nichts Digitales, es sind also wirklich rein analoge Aufnahmen auf 40 Jahre altem Bandmaterial! Es geht noch etwas von den Höhen weg, da Dolby B verwendet wird. Eine Umrüstung auf dbx wäre bei Elcaset noch mal lohnenswert. Die Dateien sind als 88 kHz-FLAC aufgenommen und sollten die Qualität recht gut rüberbringen. Vielleicht hat je jemand Platz auf seinem Server für das Archiv, die Daten gehen hier echt schnell verloren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Element29 ()

    • binde die Videos und Bilder doch in den Text ein, mag nich rumklicken ^^

      hab auch noch 2 Kassettendecks von Sansui: SC-1110


      und noch eins, wo ich grad die Bezeichnung nicht mehr im Kopf hab :X beim 1110 ist irgendwas nicht in Ordnung, muss irgendwann mal danach guggen, glaub der Riemen ist ab
      Chaintech 486SPM// X5 133Mhz // 16MB RAM // Riva128 // GUS2.4 & AWE32// 2GB SD & 4GB WD // 17" CRT
      Tyan S1564 // P1-233MMX // S3 4MB // AWE64 Gold mit Roland SC-55 // 128MB SOD + 4GB HDD
      Der DosReloaded YT Kanal ! :thumbsup:
      :!: Verkaufe: ==Mein Verkaufsthread== <---update Oktober 2019
      :?: SUCHE Bigbox Games aktualisiert <---update 10/2019
    • Man könnte fast meinen Techmoan hätte deutsch gelernt :D

      Vorher kannte ich natürlich Microcassetten aus alten Anrufbeantwortern, aber das damit auch was anderes gemacht wurde ist interessant.
      Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
      Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
      486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
      Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
      Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //
    • Ich hab auch 4 Microkasetten hier liegen zusammen mit einem Olympus Pearlrecorder S912.
      Das sind 2 Olympus XB-60 Tapes und ein tiptel (Telefonbeantworter) MC60 und MC30 Kasetten.
      Sind aber alles braune Fe Bänder.

      Da fällt mir eigentlich gerade ein, dass ich kein einziges FerroChrom oder Metallband da hab.
      Nur Eisen, Croms und die ORWO Bänder davon.

      Ich muss mal wieder das Tonbandgerät rausholen. Das hat leider aber einen eingeschliffenen Kopf und ich bekomm so einfach keinen neuen mehr. Ist ein Unitra.
      "Ein Klavier hat kein Vergaser!"
      - H.J. Preil

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wolfig.sys ()

    • Jigo: Klicken ist nötig, sind alles YouTube-Links.

      Ich bin nicht so der Foto-Freak, aber hier sind einige:
















      Noch mehr selbstgemachte Etiketten:





      Oben links das Original, unten meine Version (ohne Silberfolie), rechts für BASF-Cassetten angepaßt. da klaue ich mir immer die SM-Zähne für die Bandstabilisierung raus.

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