Lebensdauer von normalen CCFL TFT-LCD Monitoren

  • Grüß euch,


    da ja die Frage/Diskussion aufgekommen ist, wie lange eigentlich so eine CCFL TFT-Bildschirmhintergrundbeleuchtung denn mindestens hält, bis das Bild dunkler/gelblicher wird
    hier die Auflösung. Wenn ein normaler TFT Bildschirm so 5.000 Betriebsstunden hat und manche meinen, der geht sehr bald kaputt, dann muss ich euch was besseres belehren:


    Von wegen bei 5.000 Betriebsstunden geht die Hintergrundbeleuchtung in die Knie:
    Lifetime.jpg
    Satte 50.000 Betriebsstunden bei 50% Bildhelligkeit sind mindestens möglich, wenn die ganzen Parameter wie Netzteilelkos etc passen.
    50.000 Betriebsstunden wären in Tagen gerechnet: 5,7 Jahre Dauerbetrieb - 24 Stunden ! Bei 12 Stunden wäre das schon eine Verdoppelung!


    Also liebe Leute, wenn ihr einen TFT Monitor geschenkt bekommt weil der ja schon 9 Jahre alt ist und eh zum entsorgen ist da alt, schaut euch das Netzteil an und erfreut euch
    auf weitere vielen Betriebsstunden :D

    :freak RetroComputerPoPe - Dr. (Ehrenhalber) Darius von Bernstein - Grünstein - Lötstein :freak


    * Bezwinger der EIZO ( ͡° ͜ʖ ͡° ) *


    Päpstlicher DOSianer mit mittlerweile jeder DOS-Architektur (XT/286/386/486/586/686...)
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  • Das ist in der Tat die "normale" Lebensdauer. Wobei ich schon viele Monitore gesehen habe, die noch viel höhere Betriebsstunden haben. In der Industrie laufen die meisten Maschinen 24/7. Manche Kunden beschweren sich, wenn dort PC Hardware "schon" nach 10 Jahren 24/7 ausfällt...
    LED Hintergrundbeleuchtung hält dort auch nicht länger. Nur bei sehr kleinen Monitoren hält LED länger, als CCFL. So zumindest meine Erfahrungen.
    Meine Arbeismonitore mit CCFL haben jetzt 14.174h Betriebsstunden.


    Wobei die 50.000h ja nur für die Röhre an Sich steht. Die Elektronik außen rum wird da nicht betrachtet.

  • Grüß euch,


    @Beckenrand-schwimmer,


    Eben! Ein damaliger Messwarten-Monitor hatte bei 95 % Bildhelligkeit ca. 63.000 Betriebsstunden und da war auch noch alles super abzulesen.
    Wobei man hier sagen muss dass dieser Monitor in einem Pult verbaut war und natürlich in dem Schaltpult mehr Zeugs drin war. Das Innenleben des Pults war auch klimatisiert :D
    Meine Bastelerfahrungen mit defekten TFTs waren meistens gewölbte/geplatzte Elkos. Neue rein und die meisten liefen ^^


    @Dosenware,


    Ja da hast natürlich recht dass 50% Bildhelligkeit jetzt nicht viel ist aber man kann hier auch auf 65% Bildhelligkeit gehen was völlig ausreichend ist und nicht grob ins Gewicht fällt.


    @Ranger85,


    Gerne. Eben, meistens fliegen die Elkos bei gebrauchten Monitoren. Wie du dich sicherlich erinnerst hatte ich doch den tollen Samsung 1400x900 Monitor aus dem Schrott gezogen.
    Läuft 1A, Fehlerfrei und ohne Smoke. Natürlich konnte ich es nicht lassen den Bildschirm zerstörungsfrei zu zerlegen und habe mir gleich das Netzteil angeschaut:


    Netzteilplatine 1A! Alle Elkos so wie sie sein müssen und das trotz CapXon Elkos aber hier wurden keine 85° Chinaböller sondern 105° Versionen, durch die Bank inkl. Primärelko verbaut.
    Dann natürlich die Bildsteuer-Platine. Schön kompakt und SMD-Elkos die hier auch nicht feucht waren.

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  • Tjoa das Phänom zeigt sich schon bei meinem Peacock Monitor von... ka.
    Der ist aber noch klassisch Computer Grau Besch / Grau.


    Den höre ich manchmal sehr hochfrequent fietschen im zusammenhang mit Flackern.
    Entweder er fängt sich wieder (zu 80% aller Fälle) oder er geht schwarz.



    Kommt jetzt die allgemeine Lebensdauer der durchschnittlichen CRT Röhre drann?
    Also die vor 1998 Modelle.

  • @Darius : Ja, dein Monitor-Fund ist mal wieder ein Glücksfall gewesen. Vorbildlich, wie du alles erstmal auseinanderbaust, reinigst und überprüfst. Das hab ich mir in zwischen auch angewöhnt. Man hat dann gleich ein viel besseres Gefühl beim Einschalten. ;)

  • Den höre ich manchmal sehr hochfrequent fietschen im zusammenhang mit Flackern.

    Schau mal nach den Elkos / Hochvolt-Trafos ^^

    Kommt jetzt die allgemeine Lebensdauer der durchschnittlichen CRT Röhre drann?

    Ja das würde mich auch interessieren. Hier dürfte es auch so sein, je Heller das Bild um so schneller altert die Röhre. Phospor eben wegen Einbrennen bei Dauereinstrahlung mit selben Bild.

    Man hat dann gleich ein viel besseres Gefühl beim Einschalten.

    Ganz genau :D Denn das Gerät steht bei mir und ich kann nicht schlafen wenn ich nicht weiß dass es innen drin auch in Ordnung ist. Ich habe nämlich keine Lust das meine schöne Sammlung hier in Rauch aufgeht :sleeping:

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  • Danke für den Beitrag!


    Etwas ähnliches hatte ich schon angenommen. Mein reparierter Acer von 2007 (2010 Elkos auf dem Powerboard getauscht) läuft seit mittlerweile 6 Jahren durch. Man sollte echt einen Monitor nicht einfach abschreiben, die Reparatur sind echt Pfennigartikel.


    Ist die Qualität von Laptopdisplays möglicherweise noch höher? Ich hab hier ein Business-Notebook von 2003 (1. Generation Centrino), das Gerät trotzt der Zeit einfach.

  • Hey Sherestyra,


    kein Thema :D Habe mir schon gedacht, dass das mehrere ansprechen könnte :thumbup:


    Ja, da sieht man mal, wenn man sich um das Power-Board, was ja die meiste Arbeit macht und wo auch noch passiv gekühlt ist und eben Hitze Billig Elkos zum Austrocknen zwingt
    oder schlimmer, seinen Hut hebt und den Schmalz oben rausdrückt :Kabudd


    Soweit ich weis ist ja CCFL quasi standarisiert. Die neueren so ab 2006 oder 2007 haben kein Quecksilber mehr in den Röhren und sind RoHS, angeblich sollten die noch besser sein als die mit dem Giftzeug.
    Aber ich habe gelernt, wenn die Ansteuerung der CCFLs sauber sind dann halten die Röhren wirklich laaaaaaange. Bei Laptop-Displays sind halt die Röhren dünner, da schätze ich dass die zwar auch lange halten
    aber nicht so lange wie die etwas dickeren CCFL Röhren in Monitor-TFTs.

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