Was macht ihr gerade?

  • bin gerade dabei einen meiner rechner zur ultimativen emulationstation zu machen.

    seit mehr als 10 jahren schraube ich schon mit dem pc rum und versuche auf windows die verschiedensten systeme zu emulieren.

    bis dato habe ich nichts gefunden mit dem ich mit einem controller und ohne wahnsinnger konfiguriererei läuft.


    mit dem Rasberry pi und dem retropie paket wurde ich geflasht !

    als absolute linux dumpfbacke habe ich es tatsächlich hinbekommen eine ssd zum booten und eine 2tb platte als "archiv" zu nutzen.

    die 2Tb platte ist als /home eingebunden...


    Emulationstation läuft perfekt und derzeit sind mehr als 1Tb roms und co auf der platte.

    archive.org ist da eingeheimtipp :-)


    aktuell läuft gerade in backup der roms auf den server...

  • Stelle mir auch gerade eine Emulator-Spielekonsole zusammen, auf Ryzen 5-Basis. Ich hoffe ich erhalte die Teile bald.

    Die Emulatoren sind mittlerweile wirklich erstklassig, nicht mit dem zu vergleichen was wir noch vor 5 bis 10 Jahren zur Verfügung hatten. Das ist mir auf jeden Fall ein paar € wert.:)


    Ist natürlich teurer als ein Pi, bin aber trotzdem sehr überrascht wie günstig relativ aktuelle und performante Boards und CPUs sind, wenn man sich mal abseits von intel umsieht.=O

    Ist mein erster "moderner" AMD. Bin schon sehr gespannt.^^

  • Grüß dich creopard


    Neben den "kleineren" Maschinen (SNES, Mega Drive, 32X, SEGA CD) die durch z.B. SNES9x oder KEGA Fusion emuliert werden,

    möchte ich ganz unbedingt:

    • Project64 mit PJ64Glide64 Plugin
    • XEBRA für PS1
    • Nebula für SEGA Model 2 Arcade Machines
    • Dolphin für Nintendo Gamecube (optional)
    • mednafen für SEGA Saturn
    • Demul für SEGA Dreamcast
    • Phoenix für 3DO

    flüssig am Laufen haben.

    Ich habe diese Konstellation bisher auf einem alten 2014er i3-Laptop (1.9 GHz) mit intel-onboard-graphics am TV genutzt.

    RetroFE als Frontend.


    Der Laptop war allerdings zu schwach für die gelisteten Emulatoren. Project64, Phoenix und Nebula haben noch einigermaßen Spaß gemacht,

    aber auch hier hat der Laptop gerne mal "Denkpausen" eingelegt, mit dem letzten Funktions-Update von Windows 10 wurde das schon sehr extrem.

    mednafen ist praktisch eine Diashow, Demul nur im Fenster nutzbar, XEBRA setzt bei schnellen 3D-Spielen aus bzw. macht mal 2 bis 3 Sekunden Pause.

    Da erhoffe ich mir von einem 2019er Ryzen 5 schon massive Abhilfe.


    Für Win98 & Co. erhalte ich mir reale Hardware.;)

    Wobei ich aber mit dem alten Virtual PC 2007 und Win98 auf einem ollen Atom schon zufrieden war (wenn man auf Pentium 100-Niveau abzielt).:)

  • Was dieses Thema betrifft schraube ich schon seit fast zwei Wochen an nem Ubuntu Rechner mit nvidia gt420 ohne Erfolg rum.

    nutze die emulationstation (retropi) welche auf dem rasberry perfekt läuft.


    unter Ubuntu hab ich das Problem das ich den 3d Kern der Grafikkarte mit dem "Nuveau Treiber" nicht nutzen kann (unterirdig schlechte Performance in pcsx2 zb. ) und mit dem nvidia Treiber die Emulationstation mit ein font error den Dienst quittiert oder kurz: es läuft nicht.



    werde wohl wieder mit Windows anfangen müssen denn unter Windows läuft zb. pcsx2 mit 2* nativer Auflösung flüssig wie Wasser...


    bevor du also hier unter Linux einsteigen möchtest wollte ich dich nur vor warnen :-)

  • wolle

    Danke für den Hinweis!:thumbup:


    Ich wollte eigentlich auch auf Windows bleiben und die Emulatoren mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe weiterhin nutzen.

    Auch am RetroFE-Frontend habe ich einige Wochen gebastelt, musste die Metadaten für meine ROMs selbst anlegen (die mitgelieferten Hyperlists sind so gut wie unbrauchbar).;)

    Das soll nicht umsonst gewesen sein.


    unter Windows läuft zb. pcsx2 mit 2* nativer Auflösung flüssig wie Wasser...

    Stimmt! Den gibts ja auch noch, hatte den vor ein paar Jahren mal für Burnout 3 ausprobiert, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

    Da gibts bestimmt auch schon neuere Versionen, Danke für den Tipp!^^

    Hab das damals mit PCSX2Bonus genutzt, war ein simples Frontend, hat aber die individuellen Configs/Tweaks die so manches Spiel gebraucht hat gespeichert und bei Start gleich abgerufen, war ne super Sache.

  • Ich bin Linux Nutzer seit 1998 und bin seit ca. 2007 komplett nur noch au Linux auf allen meinen Geräten. Also, ich spreche aus Erfahrung - Finger weg von Nvidia, wenn ihr Linux verwenden wollt. Die Nouveau Treiber sind nur für einige wenige Karten schnell genug, da dort für die meisten Karten sog. Reclocking nicht implementiert ist und die GPU bzw. VRAM nur mit sehr niedrigen Frequenzen laufen. Die proprietären Treiber von Nvidia sind zwar schnell, funktionieren aber nur heute und jetzt. Sobald man versucht einen neueren Linux Kernel auf alter Nvidia Hardware laufenzulassen ist man mit den proprietären Treibern ziemlich schnell am Ende. Also, man braucht Open-Source Treiber um auch nach 20 Jahren die Hardware benutzen zu können, was bei Retro Themen ohnehin das Thema ist. Und gute Open-Source Treiber für Desktop PCs sind zur Zeit von Intel und AMD (oder ATI, wenn man von älteren Karten spricht). Also, grundsätzlich gilt, wenn Ihr Richtung Linux schielt, dann nimmt lieber AMD GPU, so habt ihr auch nach 20 Jahren was davon.

  • Dem stimme ich bedingt zu. Ich hatte viele Jahre lang eine GTX280 in meinem alten Rechner am laufen, zusammen mit dem proprietären Nvidia Treiber und Debian. Das System lief immer, auch (Kernel)updates waren kein Problem. Das System wurde nur ausgetauscht weil der Rechner an sich zu langsam wurde (i3 Sandy) und ich eine HP Workstation bekam. Dennoch ist deine beschriebene Problematik nicht von der Hand zu weisen, mein Bruder bspw. hatte massivst Probleme mit Linux und Nvidia Karten. Nebenbei, ich bin seit 2003 bei Linux dabei und kann sagen dass sich in den letzten Jahren schon einiges getan hat bei den Treibern und sich einiges verbessert hat. Optimal ist es aber noch immer nicht.

    Meine Vintagerechner: XT (NEC V20) #-# Epson XT portable #-# HighScreen 286@16MHz #-# L&P 286-20MHz #-# Cyrix 386DRx²-33/66 #-# ESCOM Black Slim Am386DX@40MHz #-# IndustriePC Am5x86-133 #-# Cyrix 5x86@100 VIP #-# Libretto 50CT #-# && 1x Sockel 8 & 3x Sockel4 (60MHz + 66MHz)

  • Nachdem ich in mühsamer Arbeit meinen 3D Drucker wieder in Ordnung gebracht habe (danke matze79 und wolle) habe ich heute für 9 Soundkarten die Slotbleche gezeichnet und gedruckt. Hier ein Auszug:

    PA041585.JPGPA041584.JPG

    Sieht top aus. AAAABER: die sehen sehr dick aus die "Bleche". Sicher, dass das ins Gehäuse passt?

  • Also ich bin seit 1995 bei Linux dabei und seit 2000 Windowsfrei. Seit ca. 10 Jahren bin ich auf macOS umgesattelt, habe Linux aber nie ganz verlassen, dank Server, Raspberry Pi und dem Broterwerb.


    Ich habe einige Jahre am Lehrstuhl für Computegrafik promoviert und wir haben dort ausschließlich NVIDIA und Linux verwendet, da der OpenGL Support und die Leistung der Karten exzellent war. Das ist allerdings jetzt schon wieder 8 Jahre her. In der Zwischenzeit mag sich einiges getan haben, aber aus meiner persönlichen Erfahrung galt: Entweder NVIDIA oder Intel Grafik unter Linux. AMD habe ich privat sehr viel genutzt und die Treiber waren (bis 2010 rum) einfach nur grottig.


    In den frühen 2000ern habe ich sogar einen proprietären AMD Treiber GEKAUFT: http://www.xig.com/


    Der war für meine Rage 128 Pro, und später für für die erste Radeon Karte. Das hat auch super funktioniert. Aber ganz ehrlich: einen closed source Treiber KAUFEN zu einer Grafikkarte, die eigentlich schon einen Treiber haben sollte war mir dann auch zu doof... Also bin ich danach privat auch auf NVIDIA umgesattelt.


    Unter macOS ergibt sich das Problem jetzt nicht mehr, da ich da gar keine Wahl habe. :-D Und der Raspberry Pi macht auch was er will.


    Vielleicht sind die AMD OpenSource Treiber ja jetzt besser, aber damals(TM) war es einfach gruselig und der Rechner fror alle naselang ein, oder die Spiele und andere Software funktionierten nicht.

  • root_42 Ich möchte hier niemanden beunruhigen, aber 2000 war vor 20 Jahren :)


    Ja, damals war das richtig, die proprietären AMD Treiber waren übelster Mist und bei proprietär vs proprietär hat Nvidia definitiv die Nase vorn. Aber heute ist die Situation komplett anders. Seit ca. 5 Jahren hat sich das Blatt gewendet. Vor etwa 10 Jahren hat AMD alle Spezifikation freigegeben und ein Open-Source Treiber Team einberufen. Inzwischen hat man ziemlich alles, was in den letzten 15-20 Jahren von AMD/ATI gemacht wurde in Open-Source implementiert. Das bedeutet, Du kannst Linux von der Stange nehmen, Karte reinstecken und läuft. Die Performance ist auch top und steht in nichts der Nvidia oder der Performance unter Windows nach. Wie stark sich die Situation geändert hat, kann man hier sehen. Linux Kernel besteht heute zu ca. 10% aus AMD Treiber:

    https://www.phoronix.com/scan.…px=Linux-5.9-AMDGPU-Stats


    Wenn Du Nvidia hast, dann bist Du auf die Gunst der Firma angewiesen und die bringen Treiber nur für die Linux Kernel Version, die gerade um die Zeit vorliegt, als die Karte auf den Markt kommt. Natürlich mit etwas Spannweite, aber trotzdem, Du kannst kein Linux davor oder danach damit benutzen. Nur als Beispiel, wenn Du jetzt, heute, den neusten Linux Kernel 5.9.x verwenden möchtest (z.B. ArchLinux hat es schon), dann schaust Du mit Nvidia erst mal in die Röhre:

    https://www.phoronix.com/scan.…=NVIDIA-Linux-5.9-Delayed


    Mit AMD dagegen musst Du nichts tun, es läuft out-of-the-box, keine proprietären Treiber, kein DKMS etc. Und wenn man immer noch nicht überzeugt ist, sucht einfach nach "Fuck you Nvidia" und "Linus Torvalds" :)


    Lange Rede, kurzer Sinn, wenn man unter Linux nur Office Aufgaben erledigen möchte, dann nimmt man am besten Intel, das spart Energie und Kosten. Wenn man spielen möchte, dann AMD, es hat deutlich bessere Performance. Und wenn man auf SM steht und gerne alle Wochen mal wieder nach einem Update vor der Konsole sitzt und nach 5 Jahren gerne Grafikkarten wegschmeißt, dann geht man am besten mit Nvidia.

  • Nachdem ich in mühsamer Arbeit meinen 3D Drucker wieder in Ordnung gebracht habe (danke matze79 und wolle) habe ich heute für 9 Soundkarten die Slotbleche gezeichnet und gedruckt. Hier ein Auszug:

    PA041585.JPGPA041584.JPG

    Sieht top aus. AAAABER: die sehen sehr dick aus die "Bleche". Sicher, dass das ins Gehäuse passt?

    So, wie es jetzt ist, passt es. Aber prinzipiell hast Du Recht, man muss da aufpassen. Einerseits möchte man es ja nicht zu dünn haben, ist ja kein Metall, anderseits kann es problematisch werden. Meine erste Version war 3mm dick und das hat gerade noch so gepasst. Die Version auf den Bildern ist nun 2mm und das scheint ok zu sein. Ich habe es in 3 Gehäusen ausprobiert und es passt.

  • scorp Deswegen schrieb ich ja auch "damals(TM)". Es freut mich, dass AMD endlich aus den Puschen gekommen ist. NVIDIA hatte noch einige andere Vorteile, speziell wenn man z.B. Quadro Karten genutzt hat und spezielle Features, aber das ist für den Heimanwender eher uninteressant. (plus die NVIDIA Treiberentwickler sitzen in der Nachbarstadt...)


    Da ich Linux inzwischen entweder nur noch in der VM, Headless oder auf dem Pi betreibe, stellt sich für mich die Frage nach NVIDIA oder AMD nicht mehr. :-D


    Aber ehrlich: bin sehr froh, wenn sich das inzwischen stabilisiert hat. Das kann nur gut für Linux sein.

  • tjoa.... ich würde dann sagen das ich mich wohl weiter mit Windows rumärgern muss.

    retropi ist ne klasse sache aber bei dem was ihr hier schreibt... Wo isser noch gleich...ahja :puke


    danke für eure Infos!

    Hm, haben wir etwas schlimmes geschrieben? Ich finde es eigentlich umgekehrt. Also, dass Nvidia schon immer nur proprietäre Treiber für Linux hatte, daran hat sich nichts geändert. Aber für AMD hat sich die Situation extrem verbessert, so dass man nichts mehr machen muss, wenn man eine AMD Grafikkarte hat, natürlich außer diese in den Slot zu stecken. Gleich nach dem Einschalten des Rechners ist sie dann sofort einsatzbereit.


    Es ist doch was gutes, oder?

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