EPROM-Programmer

  • Ich bräuchte mal eure Erfahrung mit EPROM-Brennern. Ich möchte mir gerne einen zulegen. Ich hätte gerne die Möglichkeit, für ältere Geräte ROM's zu brennen, also zum Beispiel.


    1. BIOS-Roms für x86-Motherboards (bis 486er).
    2. ROMs für Commodore (C16, C64, C128, 1541-II)
    3. Ersatz defekter ROMs in Spielemodule für SNES / Sega Mega Drive.


    Welchen Programmer könnt ihr empfehlen, bzw. welche Modelle habt ihr so, und seid ihr damit zufrieden.
    Und wie ist das mit einem "UV-Eraser". Habt ihr da Erfahrungen. Ist es egal, welchen mann nimmt, oder gibt
    es da doch große Unterschiede. Lohnt sich so ein Eraser am Anfang überhaupt?

  • Ich bräuchte mal eure Erfahrung mit EPROM-Brennern.

    Willem Eprommer 5.0E
    Galep 4
    tl866cs


    Eignen sich alle 3 für deine Anwendungsfälle. (bei 3tens habe ich jetzt keine Ahnung was für Roms verbaut sind, werden aber wohl auch Standardtypen sein - schlimmstenfalls sinds 16Bittige Roms)
    Der Willem und der Galep haben den Vorteil dass sie über den Parallelport arbeiten und deren Software W9X kompatibel ist.
    Der TL866CS braucht leider W2000 aufwärts und USB (und zieht für manch Notebook zu viel Strom - zumindest hatte mein Tecra 750DVD Probleme mit dem Stromdurst), kann aber die Auslesespannung variieren - womit man mitunter teildefekte Roms wieder korrekt auslesen kann (VCC niedriger stellen), gleichzeitig kann man gebrannte Roms auf die zuverlässigkeit prüfen (VCC erhöhen)
    Der TL866CS kann - glaube ich - auch ganz gut mit 16Bit Roms (Amiga 500 z.b.) umgehen - da brauchen die anderen beiden afair Adapter für.


    Zitat

    Und wie ist das mit einem "UV-Eraser". Habt ihr da Erfahrungen. Ist es egal, welchen mann nimmt, oder gibt
    es da doch große Unterschiede. Lohnt sich so ein Eraser am Anfang überhaupt?

    Habe nen billigen aus China, der macht seinen Job, braucht aber recht lange.
    Ob sich ein Löschggerät lohnt hängt davon ab ob es kompatible EEPROMS gibt - das dürfte ab den 27256er Bausteinen der Fall sein - bei den 16Bit Roms (wie dem 27C800) sieht es wohl eher schlecht aus, dort ist ein Löschgerät sehr sinnvoll.

  • Der TL866CS braucht leider W2000 aufwärts und USB (und zieht für manch Notebook zu viel Strom - zumindest hatte mein Tecra 750DVD Probleme mit dem Stromdurst), kann aber die Auslesespannung variieren - womit man mitunter teildefekte Roms wieder korrekt auslesen kann (VCC niedriger stellen), gleichzeitig kann man gebrannte Roms auf die zuverlässigkeit prüfen (VCC erhöhen)
    Der TL866CS kann - glaube ich - auch ganz gut mit 16Bit Roms (Amiga 500 z.b.) umgehen - da brauchen die anderen beiden afair Adapter für.

    Oh Ja. Dem kann ich 100% zustimmen. Aber das Gerät ist Toll und alleine teildefekte BIOS Bausteine wieder korrekt auslesen zu können hat bei mir schon alte PC Hardware "gerettet" Zusätzlich hab ich gleich die Images davon sodass mir der Bit-Rot herzlich egal ist :D

    :freak RetroComputerPoPe - Dr. (Ehrenhalber) Darius von Bernstein - Grünstein - Lötstein :freak


    * Bezwinger der EIZO ( ͡° ͜ʖ ͡° ) *


    Päpstlicher DOSianer mit mittlerweile jeder DOS-Architektur (XT/286/386/486/586/686...)
    Status: Don't mess with the RetroPoPe / Erweiterter Amateur mit der unoffiziellen Bräter-Lizenz *g*

  • :mrgreen:mrgreen Dann wärst du ein möglicher Ansprechpartner, mein UM8810PAIO umzuflashen - hab Schiss vor´m Hotflash :mrgreen:mrgreen


    Grtuss duncan

    "..seid ihr in etwa Anarchisten" "Nein, SOWEIT entwickelt sind wir noch nicht" (R.A.Wilson)


    JEDE Zentralisierung ist Machtmissbrauch!!

  • Gute Wahl :thumbsup: Ich habe mir vor ein paar Monaten auch einen TL866CS zugelegt und bin mit ihm rundum zufrieden. Die Software ist auch einfach zu bedienen und bisher wurde jeder EPROM erfolgreich beschrieben.

    Kleiner Industrie-486er mit 100 MHz (Intel 80486DX-4), 32 MB SD-RAM, Diamond SpeedSTAR Plus Rev. C6 und SB 16 ( CT2770 )

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