Probleme Biostar MB-8433UUD-A Ver.1 CD-ROM Drive Erkennung

  • Moin,


    ich bastel gerade mal an wieder an einem meiner Retro-Rechner. Es ist ein Cyrix 5x86-100 auf einem Biostar MB-8433UUD-A Ver.1 Mainboard mit 16MB FPM Ram (denke ich)


    Verbaut ist aktuell folgende Hardware:


    Matrox Mystique + Rainbow Runner Addon (PCI)
    ESS1868 ISA Soundkarte mit Dreamblaster S1 Wavetable Modul


    IDE1 (Master): CF2IDE Adapter mit einer 2GB Sandisk CF Karte und installiertem Dos. 6.22


    Ich wollte nun noch ein IDE CD-Rom dranhängen (IDE2 Master), allerdings habe ich nun meinen gesamten Fundus an Laufwerken ausprobiert und es wird leider kein CD-Rom erkannt. Sämtliche Ports an IDE1 und 2 wurden probiert - egal ob Master oder Slave. Zuerst dachte ich an einen Hardware Defekt, aber ein SD2IDE Adapter wird problemlos erkannt.


    Ich habe nun ein SCSI Laufwerk mit Controller eingebaut und das tut wunderbar.


    Sind diese IDE spezifischen Probleme bei dem Mainboard bekannt? Ich habe noch das allererste BIOS auf dem Board und imho ist das ja ein EEEProm, der nicht ohne weitere Hardware neu zu flashen ist oder?


    Ich habe zwar ein EEPROM-Gerät, aber bisher habe ich auch kein neueres Bios als Download gefunden.

  • die Laufwerke werden schon vom BIOS nicht erkannt, insofern komme ich nicht bis zum Treibereinsatz...


    Biosdateien habe ich jetzt gefunden und mir auch mal einen Flashbaustein bestellt - glücklicherweise scheint der EEPROM auf dem Board ja gesockelt zu sein - ich hoffe mal, dass mein alter EEPROM Flasher auch so 5V Chips brutzeln kann :)


    Im Moment habe ich die Kiste erstmal zugeschraubt und es bei dem SCSI Laufwerk belassen - wollte nur eigentlich nicht so viel Kabelsalat in dem Mini-Tower haben und die SCSI Kabel sind ja immer so ewig lang.

  • CDROMs (und andere ATAPI-Geräte) tauchen eigentlich nie im BIOS-Setup auf, da muss auch nix erkannt werden. Neuere Mainboards geben allenfalls eine kurze Meldung auf dem POST-Screen aus, dass da ein CDROM-Laufwerk angeschlossen ist. Bei Deinem 486er ist das wohl noch nicht der Fall.
    Versuch einfach mal, einen CDROM-Treiber unter DOS zu laden, es sollte funktionieren...

  • CDROMs (und andere ATAPI-Geräte) tauchen eigentlich nie im BIOS-Setup auf, da muss auch nix erkannt werden. Neuere Mainboards geben allenfalls eine kurze Meldung auf dem POST-Screen aus, dass da ein CDROM-Laufwerk angeschlossen ist. Bei Deinem 486er ist das wohl noch nicht der Fall.
    Versuch einfach mal, einen CDROM-Treiber unter DOS zu laden, es sollte funktionieren...

    So schaut es aus. CD-ROM werden bei 486ern und P1 Rechnern in der Regel weder vom BIOS erkannt noch beim booten angezeigt.
    Man muß hier darauf achten das die Jumperung stimmt (Master / Slave) sowie der IDE Port funktioniert und dann entsprechende DOS Treiber laden. Ideal zum Testen: die Windows 98 Startdiskette mit dem generischen Treiber.


    An Beispielen wie diesem sieht man ganz klar, wie verwöhnt spätere Bastler / User doch von den Automatismen sind.
    Selbst nachdenken wurde mit der Zeit immer unnötiger. Sitzt so jemand dann vor einem älteren Gerät, stehen nur noch die Fragezeichen über dem Kopf ?( oder es ist "natürlich" die Hardware schuld. :Kabudd

  • ok ich werde das nochmal irgendwann versuchen


    den Rest des Kommentars von Ranger85 lassen wir mal so stehen - ist wie immer in allen Foren, dass sich Leute so verhalten müssen


    btw. liegt es wohl eher daran, dass ich zu meinen DOS Zeiten damals nur auf SCSI gesetzt habe, deswegen hatte ich immer eine Laufwerkserkennung vorab - ATAPI Laufwerke habe ich erst zu >P3-Zeiten eingesetzt. Und wenn doch, habe ich es einfach vergessen, aber Hauptsache einer muss immer nen Kommentar von oben herab bereit haben...

  • habe es eben ausprobiert - win98se bootdisk erkennt zwar ein Laufwerk, kann aber nur bis Laufwerk E freischalten (welches dann das SCSI Laufwerk ist) D ist ja seine "Systempartition"


    habe dann QaD den videcdd.sys in die normale config.sys eingebunden und ja es geht mit einem ATAPI CDRW Laufwerk (welches allerdings sehr wählerisch ist, was CDs betrifft - aber das ist ja eine andere Baustelle)


    Bedanke mich für den Tipp - und wieder was gelernt.

  • habe es eben ausprobiert - win98se bootdisk erkennt zwar ein Laufwerk, kann aber nur bis Laufwerk E freischalten (welches dann das SCSI Laufwerk ist) D ist ja seine "Systempartition"

    Ist normal, du must wenn du über die Bootdisk bootest das SCSI Laufwerk abklemmen/abschalten sonst wird das SCSI Laufwerk als CD-ROM Laufwerk erkannt.
    Sobald kein SCSI Laufwerk mehr dran ist ober abgeschalten ist wird auch dein IDE Laufwerk als CD-ROM Laufwerk erkannt.

  • kann aber nur bis Laufwerk E freischalten

    Mehrere CD-ROM Laufwerke, auch IDE / SCSI Kombinationen, gehen so:


    In der config.sys sollte zunächst das Argument "LASTDRIVE" mit einem möglichst hohen Buchstaben gesetzt werden.
    Wer genug Speicher hat , :S nimmt einfach "Z"


    Die jeweiligen CD-ROM Treiber werden ebenso in der config.sys eingebunden. Ein Beispiel:


    LASTDRIVE=G
    DEVICE=C:\CDROM\OAKCDROM.SYS /D:MSCD001
    DEVICE=C:\SCSI\ASPICD.SYS /D:MSCD002

    Die hier ROT markierte Unterscheidung der beiden Treiber ist wichtig! Man kann nicht zwei Treiber auf die selbe Bezeichnung unter dem Parameter /D: laden. was man hier dahinter hinschreibt ist jeweils egal, solange es etwas unterschiedliches ist.


    In der autoexec.bat wird dann MSCDEX geladen:


    C:\DOS\MSCDEX.EXE /D:MSCD001 /D:MSCD002 /L:E


    Auch hier ist wieder auf die angabe beider Treiber, mit ihrer Benennung, wie eben in der in config.sys erfolgt, zu achten.
    In GRÜN ist hier der Parameter L, der den ersten Buchstaben der CD-ROM Laufwerke bestimmt. Jedes weitere CD-ROM Laufwerk wird automatisch fortlaufend buchstabiert.


    Alle Pfadangaben, Dateinamen und Laufwerkbuchstaben dienen hier nur als Beispiele.
    Diese sind in dieser Form nicht automatisch vorhanden, sofern man sie sich nicht so eingerichtet hat.

  • das was was und wie in die autoexec.bat/config.sys muss weiss ich ja


    ging nur um die Tatsache, dass man es mit einer w98 bootdisk testen sollte - was ja auch prinzipiell geklappt hat.


    Warum MS den Weg geht, dass dann nur ein Laufwerk installiert wird, muss wohl an dem "lasst uns dem Anwender bloss nicht zuviele Fehlerquellen bieten, also nur ein Laufwerk anlegen" Motto liegen.


    Wieder was gelernt...

  • Warum MS den Weg geht, dass dann nur ein Laufwerk installiert wird, muss wohl an dem "lasst uns dem Anwender bloss nicht zuviele Fehlerquellen bieten, also nur ein Laufwerk anlegen" Motto liegen.

    Sämtliche verfügbaren Geräte einzubinden ist sicherlich nicht Aufgabe, Sinn und Zweck dieser Startdiskette.
    Hier wurde ein guter Kompromiß zwischen universeller Nutzbarkeit und Speicherbedarf geschaffen, finde ich.
    Jeder Treiber der geladen wird, verbraucht schließlich Arbeitsspeicher von dem ja auch noch etwas benötigt wird, wenn man mit der Diskette arbeiten möchte.
    Wenn du dir mal die ausgeklügelte autoexec.bat/config.sys der Diskette anschaust, weißt du was Konfigurationskunst ist.
    Hier hat MS mal alles richtig gemacht, finde ich. Aber das ist natürlich persönliche Geschmacks- und Meinungssache und es steht ja jedem frei, sich diese Diskette nach eigenem können und seinen Vorstellungen anzupassen.

  • Praktisch, dass die Treiber sich wieder entladen, wenn sie nichts finden. So kann man alle möglichen Treiber durchprobieren und am Ende passt einer (oder keiner), aber nur der funktionierende belegt wirklich Speicher :) Sozusagen ein "dummes" modprobe unter DOS.

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