Zip-Laufwerke - Erfahrungsaustausch

  • ...um da was schlüssiges zu schreiben, muss ich aber meine rund 10 IDE-ZIPs auch noch testen ;) Da musst mir ein bissel Zeit lassen .......


    Wer war das nochmal, der mich auf das "TIP"-Tool aufmerksam gemacht hatte?!? War das @not_aligned?!? bin mir grade nicht sicher...


    Grüsse, duncan


    ps: Ach ja, wenn jemand noch IDE/ATAPI-ZIPs über hat - immer her damit :mrgreen:mrgreen

    "..seid ihr in etwa Anarchisten" "Nein, SOWEIT entwickelt sind wir noch nicht" (R.A.Wilson)


    JEDE Zentralisierung ist Machtmissbrauch!!

  • Hi,


    Nachdem ich jetzt diverse ZIP-Laufwerke mit sowohl dem Iomega-eigenen "Diagnosetool" als auch dem "tip.exe" durchgetestet habe, folgendes Fazit:


    Die USB-Laufwerke werden von dem (ziemlich alten) Iomega-Tool überhaupt nicht getestet - da scheint es nur um "Anwesenheit" zu gehen. Der USB-ZIP-Treiber ist bei denen auch noch nicht dabei.


    Parallel- und IDE-ZIPs werden sowohl vom Iomega-Tool als auch von "tip.exe" korrekt getestet und ausgewertet. Das SCSI hab ich noch nicht verbaut, kommt aber noch.


    "tip.exe" gibt bei USB-ZIPs kompletten Kappes aus. Dachte zuerst, es läge an der FAT32-Formatierung, die @kirschsuppe seiner Diskette angetan hat - war es aber nicht. Irgendwie haut wohl das Timing zwischen tip.exe-Anfragen und LW-Reaktion nicht hin und gibt "Dauerfeuer" auf die Fehlermeldungen. Was auffällt: Bei IDE und Parallel sind die Aktivitätsleuchten am LW dauernd am leuchten/blinken, beim USB leuchtet es kurz (halbe bis Sekunde), dann kommt min. 5-10sec. Pause, während die Fehler raufgezählt werden :grübel


    Bin jetzt leider überfragt, wie man die Datenzuverlässigkeit von den USB-LWs testen kann - ausser, man testet die damit beschriebenen Disketten auf einem der anderen Modelle :/?(


    ratlose Grüsse, duncan

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  • Man muss auch dran denken, sich genug Laufwerke auf Halde zu legen, da quasi bis auf die letzten Geräte-Generationen alle Hardware-Bugs haben, die oft zum Totalausfall führen.
    Damit hatte ich befuflich damals leider oft zu tun, da sie in der Forschung an der Uni sehr verbreitet waren.


    Siehe hierzu:


    Click of death

    meine Schätze: Commodore 464, Amiga 520 und einen Atari 1200 STE, MOS 286 DX2-55 und 486 MMX@120

  • @Fratzengeballer


    Ja der Click of Death mit anschließender Diskzerstörung war dann die Folge, ...


    Irgendwo aber habe ich mitbekommen, dass man den Click of Death mit bisschen Hardwarebastlerei wohl bevor der auftritt eliminieren kann, ...


    Leider habe ich den Link nicht mehr ...

    :freak RetroComputerPoPe - Dr. (Ehrenhalber) Darius von Bernstein - Grünstein - Lötstein :freak


    * Bezwinger der EIZO ( ͡° ͜ʖ ͡° ) *


    Päpstlicher DOSianer mit mittlerweile jeder DOS-Architektur (XT/286/386/486/586/686...)
    Status: Don't mess with the RetroPoPe / Erweiterter Amateur mit der unoffiziellen Bräter-Lizenz *g*

  • Hi,


    @Fratzengeballer: Um die Anfälligkeit dafür zu testen, wurde die "tip.exe" ja programmiert. Das momentane Problem sind die USB-LWs, die damit nicht testbar sind 8|:S


    @Darius: Da gabs nen Workaround?!? Wäre cool, wenn du dich an ein ganz klein bissel ;-) mehr erinnern könntest ;-)


    Habe ja, wenn das LW für @kirschsuppe draussen ist, nur noch zwei Parallel - allerdings ne ganze Ladung IDE(ATAPIs), da ich die gerne als 3,5"-Ersatz verwende (Ich HASSE Floppys!!!!!)
    das SCSI muss noch verbaut werden ;-) ist aber mit Arbeit verbunden - kompletter SCSI-Rechner umziehen.......


    Grüsse, duncan

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  • Hi @jedcooper,


    ;-) kommt darauf an ;-)


    die internen IDE sind recht fix, schätze so 6-8MB/s, die Parallel dürften optimiert (pportopt) auf max. 2-3MB/s kommen. Externe SCSI kenn ich nicht, internes SCSI muss noch verbaut werden. Alles natürlich auf die 100MB-Variante bezogen - wie schnell die 250er/750er sind - keine Ahnung, hatt ich nie....


    Waren in den späten 90ern/frühen2000ern gute Datenaustauschgeräte, lange vor USB-Sticks verfügbar, auf manchen Mainboards konnte man davon ein komplettes Win95(b) booten ;-)


    Grüsse, duncan

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  • Und nicht vergessen bei den parallel Port zip Laufwerken im BIOS den parallel Port auf ecp/Epp stellen.
    Kann auch anders heißen aber die falsche Einstellung kann das zip zum extremen Lahmarsch oder zum Rennwagen machen :-)

  • Hi @Wolle,


    davon gehe ich ganz selbstverständlich aus. In den frühen Iomegawares ist noch der "Parallelport-Optimierer" mit dabei, der dem "Controller" ein paar Anweisungen mit auf den Weg gibt. Unterschied: Ohne Optimierung dauert ein "tip.exe" - Durchlauf fast ne halbe Stunde, mit gerade noch rund 12 Minuten ;-)


    @all: Hat jemand einen Tip, wie man die USB-Laufwerke zuverlässig testen kann?!?


    Grüsse, duncan

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  • h2testw - wenns auf dem verwendeten Betriebsystem läuft.
    Es generiert einen Datenstrom, schreibt den auf einen Datenträger und leist diesen anschleißend wieder ein und vergleicht die Daten mit Sollwert.

    "Hmm..." - Einfach weil irgendwie jeder meiner Beiträge damit anfängt.

  • @kirschsuppe: Mit *.rar und *.zip-Dateien auf dem LW entpacken hab ich schon experimentiert, funktioniert zwar etwas langsam (war USB1.1 ;-) ), aber tut ohne Fehler.


    Formatkonvertierung ist natürlich auch noch ne Variante - 20MB *.jpg in *.tiff oder so ;-)


    @Dosenware: Kenn ich nicht, kannste im post anhängen bitte?!?

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  • @duncan
    VON dem Laufwerk zu entpacken ist besser, da die komprimierten Dateien sehr empfindlich gegenüber Bitfehlern sind.


    also eine ca. 100MB Große komprimierte Datei erzeugen, auf das Laufwerk kopieren und dann von dort entpacken - dann finden sich sogar Fehler die es tatsächlich schaffen unbemerkt durch die Fehlerkorrektur des Laufwerks zu kommen.

    "Hmm..." - Einfach weil irgendwie jeder meiner Beiträge damit anfängt.

  • @Dosenware: hab ne ca. 35MB-Datei aufs LW gezogen und AUF dem LW entpackt (wurden ca. 60MB entpackt, hat gerade so gepasst ;-) )


    Anschliessend die entpackten Sachen installiert - fehlerlos ;-) Was die USB-ZIPs an Fehlerkorrektur haben - keine Ahnung, hab das Ding erst ein paar tage ;-)


    Kann ich aber nicht mit jeder Disk machen, die ich habe - sind ca. 40-50 ZIP-Disketten, die hier rumliegen. Ging auch eher drum, das LW auf Zuverlässigkeit zu testen......


    Grüsse, duncan

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  • So. Ich benutze jetzt tatsächlich das tote Medium ZIP, um Daten via Sneaker Net vom Arbeitszimmer in den Keller zu schaufeln. An 386er und 486 wird ein externes Parallel-Port-Zip (Danke @duncan) rangestöpselt und via guest.exe in der Minimalversion 3.1 mit 170kB zum Laufen gebracht. Rocksolid. Palmzip mit Schalter /C probiere ich ganz sicher noch aus.
    Im Arbeitszimmer hängt ein Windows 10 am Internet. Hier werkelt bei Bedarf ein USB-Zip. Läuft OOB.
    @duncan Mein USB-Drive ziert sich stellenweise, eine Disk initial zu erkennen. Ich habe das Gefühl, mit mehr Nachdruck reingeschoben gehts besser. Selbe Beobachtung? Wenn die blauen Parallel-Zip auf einer Skala der Robustheit von 0 bis 10 eine 7 sind, dann sind die USB-Drives bestenfalls eine 2.

  • Hi,


    hab ich auch schon festgestellt. Im Gegensatz zu ihrem etwas fragilen Äusseren wollen die USB-ZIPs etwas "handfest" behandelt werden :mrgreen:D

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  • @kirschsuppe: Wenn ich mir anschaue, wieviel von den IDE-ZIPs in meinen Kisten das Floppy ersetzt haben - auf Master oder Slave A: gejumpert - und statt ein bissel DOS kann man zwei Betriebssysteme und ne ganze Ladung Diagnosetools laden - einfach unschlagbar, heute noch!!
    Schöner Artikel, Würdigung für ne coole Sache ;-)


    Grüsse, duncan

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