Grafikkarten und 386er kühlen oder nicht?

  • Zum Befestigen hab ich ein zuschneidbares und selbstklebendes Wärmeleitpad mit einer Leitfähigkeit von 3W/mK verwendet. (die Bezeichnung sieht man auf dem 2. Foto)

    Und, könnte man das auch wieder gut entfernen? :) Bin auch auf der Suche nach einem geeigneten Klebemittel, das aber zerstörungsfrei wieder ab geht, ohne CPU-Aufdrucke wegzureißen.


    Übrigens: Viele billige Klebepads, die günstigen Kühlern beiliegen (z.B. solche für den RasPi), sind nur schlecht wärmeleitfähig, habe ich gelesen. Man klebt sich mit solchen eher eine Isolierschicht dazwischen …

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    Toshiba Satellite 320CDT Pentium MMX 233 MHz ⋮ Apple iMac G3 (Early 2001) Blue Dalmation PowerPC 750cx 600 MHz

  • Das Thema WLP ist schon fast eine Religion ;)

    Diese Folie ist ganz sicher schlechter als Paste. Ob man sich jetzt bei 1-15W Abwärme darum streiten muss ob es die 0815 weisse Paste sein darf oder lieber liquid gold ist ein anderes Thema ;)

    Wirklich viele Gedanken zu dem Thema hat man sich bei 3Dfx und ATI und auch den Systemhäusern die die Rechner gebaut haben seinerzeit jedenfalls nicht gemacht. Das Zeug was da drauf ist kann nicht besser sein als ein durchschnittliches Klebepad.

    Bis zum Ende der S7 Ära war es ja auch normal das garkein Pad/Paste verwendet wurde. Das beste was man machen kann ist WLP + geclipsten Kühler zu verwenden, das geht natürlich nicht bei einer Voodoo. Alternativ die WLP in die Mitte und den Kleber nur an den Rand.

    Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
    Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
    486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
    Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
    Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //

  • Und, könnte man das auch wieder gut entfernen?

    Ja lässt sich rückstandslos wieder entfernen, allerdings nicht in einem Stück.

    Wenn die Trägerfolien abgezogen sind, ist es eine Klebeschicht ohne Eigenstabilität, d.h. der erst Passversuich muss sitzen, es gibt keine Korrekturmöglichkeit.


    An der Wärmeleitfähigkeit kann man ja die Effektivität gut einschätzen. Meine Klebefolie hat z.B. 3W/mk, Ich hab sie für passive Kühlungen am Amiga und C64 im Einsatz, dafür ist sie denke ich ausreichend.

    Es gibt natürlich auch noch Hochleistungspads mit 5 oder 8W/mk. Klassische Wärmeleitpaste fängt bei 4W/mk ab und geht hoch bis 12.

  • Denn Kühler direkt auf dem Metall der CPU hat nun mal die beste Wärmeleitfähigkeit.

    Wenn du einen perfekten Kühler und eine perfekte CPU hast, ja. Nur gibt es die nicht.

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  • Klecks... nicht Haufen, Haufen ist was anderes...


    aber ich würde einfach ein selbstklebendes WLP nehmen, das passt schon - vor allem für Chips die normalerweise ungekühlt betrieben werden.

    "Hmm..." - Einfach weil irgendwie jeder meiner Beiträge damit anfängt.

  • Zum Befestigen hab ich ein zuschneidbares und selbstklebendes Wärmeleitpad mit einer Leitfähigkeit von 3W/mK verwendet. (die Bezeichnung sieht man auf dem 2. Foto)

    Und, könnte man das auch wieder gut entfernen? :) Bin auch auf der Suche nach einem geeigneten Klebemittel, das aber zerstörungsfrei wieder ab geht, ohne CPU-Aufdrucke wegzureißen.


    Übrigens: Viele billige Klebepads, die günstigen Kühlern beiliegen (z.B. solche für den RasPi), sind nur schlecht wärmeleitfähig, habe ich gelesen. Man klebt sich mit solchen eher eine Isolierschicht dazwischen …

    Ja weil es nur doppelseitiges Klebeband ist.



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    Krass ist das viel wärmeleitkleber auf dem IC..

    da muss viel weniger drauf der muss möglichst dünn und flächig aufgetragen sein.

    Sonst erreichst du das Gegenteil :O

  • das war doch schon Anfang der 2000er Thema, frage mich warum Leute (allgmein, überall, nicht hier) noch immer so "unwissend" was Wärmeleitpaste angeht. Vor allem weil bei modernen PCs jetzt immer Powerkühler verbaut werden die nicht mehr mit Pad oder so verkauft werden

  • Sichäää? Die 0.3 cm2 3M Folie sind auch bei den Billigheimern dabei. Es sei denn, das 3M Produkt selber ist Mist.

    Könnte sein, muss aber nichts heißen. Markennamen schreiben die heutzutage doch überall drauf … auf dem Sockel meines Komponententesters steht auch 3M. Jedoch hat der Tester mit Sockel weniger gekostet als ein echter 3M-Sockel allein ;) Und das merkt man auch …

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  • Hatte schon Grafikkarten der ersten Gen. die als BGA Chip gekommen sind (z.b. Riva128, Ati Rage...etc die ohne Kühlkörper ausgeliefert wurden) welche aufgrund von kalten lötstellen ( siehe auch: laptop flexing problem) ausgefallen sind.

    Habe da ein eher unkonventionellen Test gemacht, mit der Schraubzwinge den Chip auf die Platine gepresst, dann liefen die Karten wieder.


    Ursache: zu viel zu warm gewesen, dann reisen irgend wann die Lötstellen, sieht man so nicht, min. braucht man eine Lupe dazu (natürlich dann bei freiliegenden Lötstellen).


    Wie auch schon die vorredner: Je Kühler die Hardware läuft, desto länger hält sie, vor allem die Netzteile, man muss sich nur mal eine Lebensdauer Tabelle (abhängig der Betirebstemp.) von Elkos anschauen.

    Die Voodoo1 gibts auch mit SMD Elkos, ob und wann die mal ausfallen oder ob sie aufgrund altersschwäche auslaufen kann ich nicht sagen, hatte bisher noch keine mit defekten SMD Elkos.


    Außerdem, um so kleiner die Bauform des Elkos, desto kürzer die Lebensdauer, die kleinen dinger halten einfach nicht so lange wie die Dicken fetten (unproblematischere Isolierung da mehr platz vorhanden).

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