SIGROK2EGA - CGA/EGA/HGC capture mit 6€ USB-Logic Analyzer

  • Nachdem sich das Interesse bei Vogons in Grenzen hält mache ich hier auch mal Werbung für das SIGROK2EGA Projekt. root_42 hat die Portierung nach C gemacht und damit dem Ganzen den entscheidenden Geschwindigkeitsboost verpasst!

    RE: C Programmierer für kleine Aufgabe gesucht...EGA converter


    Jedenfalls kann man damit mit einem USB-Logik-Analyzer, den es für 6€ aus China gibt, die Ausgabe einer EGA/CGA/MDA/HGC Karte in Echtzeit darstellen. Zumindest in der Auflösung 320x200 steht das nun einem MCE2VGA in nichts mehr nach und kostet nur einen Bruchteil.


    Hier ein paar Videos von dem was gerade möglich ist




    Diesen Analyzer benutze ich, wahrscheinlich gehen auch andere. Für ein paar € mehr gibts den auch aus Deutschland:

    https://www.ebay.de/itm/8-Kana…0c9d0c:g:gREAAOSwbUhfNggX


    Falls jemand so ein Gerät hat und mal ausprobieren will mache ich gerne nochmal ein kurze Anleitung und lade die letzte Version der Software hoch, ansonsten spare ich mir die Mühe ;-)


    Ich selber finde das jedenfalls ziemlich genial weil ich das Bild der EGA-Karte in einem Fenster auf meinem normalen PC sehen kann und auch einfach Screenshots und Videos machen kann...

  • Einfach hochladen und zusammenschreiben. Auch wenn noch niemand drauf reagiert. Die Leute schauen sich das vielleicht auch in ein paar Jahren noch an. :)

    Ich finde es sehr cool, habe aber momentan keinen Rechner mit EGA Karte am Start, weil die halt doch recht selten sind. Habe aber zwei EGA Karten rumliegen, und werde es sicher irgendwann ausprobieren!

    root42 auf YouTube


    80486DX@33 MHz, 16 MiB RAM, Tseng ET4000 1 MiB, GUSar Lite & TNDY & SnarkBarker, PC MIDI Card + SC55 + MT-32, XT CF Lite, OSSC 1.6

  • Wow ...


    Ist es das mit dem Cypress Chipset?

    Total irre, das Projekt !!!


    Bin gespannt was sonst noch in Zukunft so gehen würde ...

    :freak RetroComputerPoPe - Dr. (Ehrenhalber) Darius von Bernstein - Grünstein - Lötstein :freak


    * Bezwinger der EIZO ( ͡° ͜ʖ ͡° ) *


    Päpstlicher DOSianer mit mittlerweile jeder DOS-Architektur (XT/286/386/486/586/686...)
    Status: Don't mess with the RetroPoPe / Erweiterter Amateur mit der unoffiziellen Bräter-Lizenz *g*

  • Nett, geht das auch mit anderen? Hab hier einen 100MHZ (glaube ich) Analyzer..

    Ja, sollte eigentlich mit allen Analyzern gehen die von Sigrok unterstützt werden. Im Moment ist 24MHz Samplerate fest eingestellt (und 16 MHz in einer alten Version unter Windows). Wenn Dein Gerät keine 24MHz kann muss man da nochmal nachstellen...

    Und 8 Kanäle gleichzeitig muß er auch können.


    Mein i7-4790 ist mit 24MHz aber zu 90% ausgelastet, sieht man ja in den Videos. Viel mehr geht also nicht.

  • Ich muss gestehen dass dieser "neue Weg" ich damals total überlesen habe - bzw ich hatte es nicht mehr auf dem Schirm.


    Das bedeutet ja dass der Logic Analyzer eben den Datenstream "empfängt" und es dann über USB auf die Software übergibt.

    Also macht die Host CPU die Dekodierung des Bildes, deswegen auch die hohe CPU Auslastung.


    Wäre doch der absolute Burner wenn es noch eine ARM Cpu dazu gibt die die Signale des Analyzers umrechnet und wie matze79 schon noch auf HDMI überträgt,

    da es im ARM sowieso enthalten ist. Aber ich denke dazu braucht es einen DSP im ARM wie im ArmSid des C64 SID Projekts und ich denke das würde den Rahmen sprengen :D

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  • Ja, aber es ist ja genau der Vorteil dass die Dekodierung im PC erfolgt...Dein Konzept gibt es ja schon im MCE2VGA.


    Also: Kabel anschließen gemäß Schema


    Analyzer Kanal - EGA 9-Pin Anschluß

    Channel 1 - 5 B

    Channel 2 - 4 G

    Channel 3 - 3 R

    Channel 4 - 6 Gint

    Channel 5 - 2 Rint

    Channel 6 - 7 Bint

    Channel 7 - 8 Hsync

    Channel 8 - 9 Vsync


    Compilieren:

    g++ sigrok2ega.c -fpermissive -lSDL2main -lSDL2 -o sigrok2ega


    Und die Ausgabe von sigrok-cli in das erzeugte Programm umleiten:

    sigrok-cli -d fx2lafw -O binary --config "samplerate=24 MHz" --continuous | ./sigrok2ega


    Und alles müsste wie in meinem Video laufen ;-)

    - Taste links/rechts: Fenster größer / kleiner

    - Taste oben/unten: Filter für 200-Zeilen Modus an/aus






  • kann wer das in Deutsch in 2 Sätzen erklären was hier wie wo gemacht wird?

    Wird ein Gerät an den Output einer EGA Grafikkarte angesteckt und das Bild über USB auf einen normalen PC übertragen?

    Warum nicht einfach Dosbox nehmen? ausser man will wirklich auf dem echten Gerät arbeiten und capturen

  • kann wer das in Deutsch in 2 Sätzen erklären was hier wie wo gemacht wird?

    Wird ein Gerät an den Output einer EGA Grafikkarte angesteckt und das Bild über USB auf einen normalen PC übertragen?

    Warum nicht einfach Dosbox nehmen? ausser man will wirklich auf dem echten Gerät arbeiten und capturen

    Ja genau.

    Warum überhaupt einen echten Rechner nehmen? Weils Spaß macht!

  • Ich dachte für ein PC-Forum wäre meine Beschreibung am Eingang ausführlich genug gewesen ;-)


    Ja, Du kannst damit an Deinem normalen PC mit einer original EGA/CGA/MDA/HGC Karte arbeiten ohne einen dreistelligen Betrag für einen Monitor auszugeben - von der Platzeinsparung ganz zu schweigen.


    Die Lösung ist billig und kinderleicht, brauchst nicht mal einen Lötkolben ;-) In dem letzten Video das ich gepostet habe siehst Du am Anfang wie es aussieht.


    Vor allem aber ist es cool dass das funktioniert und es macht Spaß das auf die Beine gestellt zu haben.


    Ich weiß gar nicht was für Konsolen etc es noch mit einem digitalen Video-out gibt. Sollte aber auch alles mit wenig Aufwand machbar sein.


    Ich besitze übrigens seit Ende der 80er zwei 640x480 EGA Monitore, aber die sind meist eingelagert ;-)

  • Bevor ich selber wieder vergessen hab wie das alles ging...hier die Binary für MDA/HGC unter Windows und eine kurze Demodatei. Ich habs mit 2 HGC-Karten mit

    Tamarack TD3088A

    und

    Winbond W86855AF

    getestet und sieht OK aus. Das Kabel muss genauso verdrahtet sein wie bei der EGA Karte weiter oben.


    Um sich nur das sample anzusehen:

    type HGC-demo.bin | sigrok2mda


    Mit angeschlossenem Analyzer:

    sigrok-cli.exe -d fx2lafw -O binary --config "samplerate=16 MHz" --continuous | sigrok2mda


    Fenster kleiner/grösser machen mit Pfeil-links/Pfeil rechts...



    sigrok2mda.zip


  • Vielen Dank. Ich wundere mich nach wie vor dass das noch niemand außer mir ausprobiert zu haben scheint...? :schlaf::schlaf::schlaf: Für mich ist das sehr nützlich. Ihr habt doch sicher alle noch alte Karten die ihr mangels Monitor noch nie testen konntet..? Für Supersoft zB ist es doch ein Muss eine Mono-Karte installiert zu haben.

    Der Analyzer ist nun wirklich kein Investment und man kann noch viel mehr damit machen...


    Ich habe jetzt mit der MDA Version oben einige Hercules (16.000 Mhz) und MDA (16.257 Mhz) Karten unter Windows durchprobiert und bei allen ist die Darstellung OK.

  • Das Ding ist, dass die meisten VGA Karten gute Kompatibilität mit CGA/EGA haben.

    Wenn ich mal mehr Platz habe werde ich nen 286er mit EGA zusammenstöpseln. Dann kann ich das hier auch gebrauchen. Und das obwohl ich den initialen Port geschrieben habe. ;)

    Ich finde es saucool dennoch. Kann man das eigentlich auch mit einem Amiga verwenden? Hat ja auch RGB. Allerdings analog...?

    root42 auf YouTube


    80486DX@33 MHz, 16 MiB RAM, Tseng ET4000 1 MiB, GUSar Lite & TNDY & SnarkBarker, PC MIDI Card + SC55 + MT-32, XT CF Lite, OSSC 1.6

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