Neuer aus Korb

  • Hoi!


    Bin aus Korb im Remstal, nähe Stuttgart


    Computer haben mein Leben mehr oder weniger geprägt seit 1976. Damals war's so'n schrankgroßer Hobel von Texas Instruments in der Schule. Später dann der ZX81. Der war mager und schnell ausgelutscht, also klapperte ich die Läden in der Umgebung ab und fand nich viel. Ich nahm den Alles-in-Einem Sharp MZ 731. Mich interessierte das "was und "wie" mehr als die Spiele. Die hatte ich schnell durch und ich fing an zu basteln. Aus dem Sharp 7xx wurde ein Steuergerät für meine Videorekorder und ich schaffte mir noch einen MZ 800 an. Aus dem wurde ein vollwertiger CP/M Computer mit 2 Floppys und einem Festplattenlaufwerk (ich verrat nicht wie das ging, weil ich's vergessen hab ;-)).


    Dann kam Amstrad daher, mit einem "affordable" PC und ich schlug zu. Der Amstrad/Schneider PC1512 HD wurde angeschafft und gleich aufgerüstet und hochgetaktet auf 10 MHz (V30). Man will ja flott ans Ziel kommen. Nebenbei hielt ich die 8-Bit Zeit lebendig indem ich mir einen Z80 Rechner selbst zusammenlötete, mit dem ich via Telnet kommunizieren konnte.


    Einen 286er kaufte ich mir ca. 1987, mit NEAT Chipsatz und CPU von Harris (25MHz). Das Board hätte ich heute gerne wieder, aber in den letzten drei Jahren wurde in eBay nur einmal eines angeboten - zu teuer.


    Dann folgte ein 386 mit 33 MHz, dann ein 486 mit 40 MHz und SCSI auf dem ich dann mit OS/2 spielte, bis OS/2 / Warp von IBM fallen gelassen wurde. Dann musste ich leider auf Windows umsteigen, da mir das damals teuere SuSe Linux gar nichts bieten konnte. Hatte viele Tools und Programme in REXX und 4DOS erstellt und konnte beides nur auf Windows rüberziehen.


    Ein Pentium (90) wurde der Zweit-Rechner. Das war 1994 und ich konnte nun Heim-Netzwerken und Internet betreiben. Der Rechner war ein "Waibel" - wem sagt das noch was?


    Seit etwa vier Jahren bin ich nostalgisch und habe nun einige 386/486/586 Rechner. Ich versuche DOS auf möglichst modernem Blech zum "Spielen" zu bringen. Nebenbei sammle ich seltsame Hardware und hab meine Liebe zu SCSI wieder entdeckt und herausgefunden, dass Linux SCSI am Leben hält.


    Auf dieses Forum wurde ich aufmerksam, weil ich für meine neueste Errungenschaft eine BIOS-Datei am suchen war.

  • Hallo und herzlich willkommen in der Runde.

    Hrzl_wlkmn

    Auf Fotos und Berichte bin ich gespannt.

    Meine Vintagerechner: XT (NEC V20) #-# Epson XT portable #-# HighScreen 286@16MHz #-# L&P 286-20MHz #-# Cyrix 386DRx²-33/66 #-# ESCOM Black Slim Am386DX@40MHz #-# IndustriePC Am5x86-133 #-# Cyrix 5x86@100 VIP #-# Libretto 50CT #-# && 1x Sockel 8 & 3x Sockel4 (60MHz + 66MHz)

  • Also hier auf meiner Werkbank der Grund warum ich hier gelandet bin. Mein neuestes Projekt. ...

    Als ich es bekommen hatte, kam kein Bild. Die CPU wurde zwar warm, die Tastatur initialisiert aber sonst nüscht. Also habe ich erstmal die Brückenstecker alle gerichtigt. Auf der Rückseite zwei Probleme. Ein Schummeldraht (war abgerissen) und ein Logik-Chip für den ISA Bus hatte ungelötete Beinchen. Also den Draht wieder angepappt und die Beinchen nachgezinnt. Keine Besserung. Dann alle Bauteile durchgemessen. Die Diode direkt am Akku zeigte einen Kurzschluss anstelle des normalen Spannungsabfalls. Also eine neue rein, natürlich erstmal verkehrt herum ... Den Schummeldraht habe ich dann ganz weggemacht, sah ohnehin nicht sehr professionell aus.

    Dann eine ratlose Zeit. Was könnte die Ursache für die Anzeigelosigkeit sein?

    An meiner Pinwand hängt ein 386 mit AMI BIOS - gleiches Format allerdings nur zwei Speicherbänke und keine vier aber etwas jünger. Egal, einfach mal ausprobieren. Und siehe da, das neue Board läuft. Allerdings erkennt es den Speicher nicht richtig, der Cache wird falsch angezeigt und der Akku ist angeblich platt (hat aber volle Ladung). Die Cache-Brücken kann man stecken wie man will und die Speicherbank-Brücken ebenso - kein Unterschied (na ja, das BIOS ist definitiv das Falsche).

    Deswegen suchte ich eine BIOS Datei. Hab inzwischen drei Versionen gefunden. Warte jetzt auf den EEPROM Brenner.

  • Zwei Bilder von meiner Pinwand:

    Eine frisch erworbene Backplane für einen Minicomputer - noch was zum tüfteln. Will mir seit Jahren einen SBC zum einstecken besorgen.



    Hängt schon länger da. Treiber für Win98 habe ich wohl die meisten. Obwohl das Ding aus einem Spiele Computer stammt, kann man Spielen unter DOS vergessen (Vielleicht wenn man die Original Treiber hätte?) Zudem kommt man nicht ins BIOS Setup rein. (Vielleicht weiß jemand wie das geht?)

    Von der Grundfläche kaum größer als die Backplane.

    Netzteil konnte ich keines finden, allerdings lässt sich das Ding mit einem Standard Molex Geräte-Anschluss (unten links) betreiben. Man kann 5V ruhig mit anschließen, die entsprechenden Pins auf dem Bord sind nicht verbunden.

  • Hier ein Beispiel meiner "fertiggestellten" Projekte (alles funktioniert auf der Werkbank). Warte nur auf das richtige Gehäuse ... Das Bord ist "neu" in der Original-Schachtel gewesen und der Preis unschlagbar, deshalb hatte ich zugeschlagen :P. Prozessor ist ein Celeron 350 MHz, Sockel 370 oder Slot 1 kann verwendet werden. Leider ist mein 670 MHz Celeron für Sockel 370 zu schnell hierfür...

    Im aufgebauten Zustand läuft dann DOS von CF Card und Spiele werden auf einer 2,5" Hardscheibe gelagert.

    Hier nun die Hardware-Kombi, die "Commander Keen" ruckelfrei mit sauberem Ton spielen kann (und DOOM oder Duke Nukem 3D mit sehr angenehmer Geschwindigkeit).

    Wer jetzt kommt und sagt das sei "anachronistisch" - ja, das ist ja der Witz dabei ;). Zeitgemäß sind die Teile nicht. Aber sie funktionieren zusammen und schon damals hatte man die "Aufrüstwut". Nur waren die Sachen extrem teuer (für meinen Geschmack jedenfalls) und es zog sich immer viele Jahre hin, bis ein System durch Neuteile völlig ausgereizt war. Aufrüstpotential hier: AGP Grafikkarte. Ich habe nur eine, die den "Commander Keen" Test besteht und die steckt bereits in einem anderen Rechner.

  • Cooles Board und Hrzl_wlkmn

  • Ich weiß, wir sind hier auf einem DOS Forum. Trotzdem.

    Mein ersten Projekt nach der Verrentung war ein 8-Bit Selbstlöt CP/M Computer. Da CP/M der Vorläufer von DOS ist ... Und hier läuft - wenn man will - auch DOS drauf ...

    Das Ding ist sehr kurios. Man kann es per Telnet ansteuern, aber ich habe mich für einen Raspi Zero als Grafikkarte entschieden (grüne Platine). Diese Verbindung zu modernen Displays macht die Sache doch wesentlich einfacher.


    Ein weiteres Projekt in der Schachtel ist ein Sharp MZ-700 mit USB/SD-Card "Kassetten-Laufwerk" und integriertem Raspberry mit DOS-Box und ScummVM - wenn ich mal wirklich Langeweile habe ... Ich finde es witzig, auf einem Sharp eine DOS Box laufen zu haben, in der ein Sharp MZ Emulator läuft ...

    Wer sich auch für die Amiga-Szene interessiert weiß, dass diese Jungs auch absolut keine Hemmung haben das modernste Zeug in ihren alten Schachteln zu betreiben.

  • Ja, ein Hallo an alle zurück. Danke für die freundlichen Grüße


    Hier noch ein gescheitertes Projekt zum Abschluss. Wollte mal einen richtigen professionellen SCSI Rechner haben. Mein altes Dual-CPU Server Bord mit Xeon CPUs hat leider irgendwo einen Riss im Bord und funktioniert daher nur wenn man es nirgends einbaut. Und dann nur mit rätselhaften Abstürzen.


    Also ein Compaq Workstation (Deskpro AP550) Bord. Leider ist es nur sehr schwer zur Mitarbeit zu bewegen. Man benötigt ein Original Netzteil. Schließt man eine Standard ATX Netzteil an, raucht's, habe ich mir sagen lassen.

    Aber auch mit dem rechten Netzteil, den Spannungswandlern und verschiedenen Kombinationen aus CPUs und Speicher oder Brückenkarten ... es bleibt nicht stabil. Könnte am Netzteil liegen, da es mit einem Ersatzbord die gleichen Probleme gab.


  • Man benötigt ein Original Netzteil. Schließt man eine Standard ATX Netzteil an, raucht's, habe ich mir sagen lassen.

    Theoretisch ist das kein Problem, du musst nur durchmessen welche Spannung an welchem Pin des Steckers liegt. Mit der Info kannst Du dir dann problemlos einen Adapter basteln oder dementsprechend ein Netzteil umbauen.

  • Herzlich willkommen bei uns :super

    :freak RetroComputerPoPe - Dr. (Ehrenhalber) Darius von Bernstein - Grünstein - Lötstein :freak


    * Bezwinger der EIZO ( ͡° ͜ʖ ͡° ) *


    Päpstlicher DOSianer mit mittlerweile jeder DOS-Architektur (XT/286/386/486/586/686...)
    Status: Don't mess with the RetroPoPe / Erweiterter Amateur mit der unoffiziellen Bräter-Lizenz *g*

  • Man benötigt ein Original Netzteil. Schließt man eine Standard ATX Netzteil an, raucht's, habe ich mir sagen lassen.

    Theoretisch ist das kein Problem, du musst nur durchmessen welche Spannung an welchem Pin des Steckers liegt. Mit der Info kannst Du dir dann problemlos einen Adapter basteln oder dementsprechend ein Netzteil umbauen.

    Ja, stimmt eigentlich. Das Bord hat einen 6-poligen Zusatzstecker mit den bei Compaq üblichen irrenführenden Leitungsfarbe. Mit dem 24poligen Stecker verglichen wären das dreimal Masse, zweimal 3,3V und einmal 12V. Das ist ja schon mal eine gute Richtschnur. Allerdings startet das Bord nicht wenn nicht beide Stecker eingesteckt sind und der 24polige ist offensichtlich nicht Standard. Kann das Netzteil nicht mit dem Büroklammertrick starten :-(. Egal welche Leitung ich auf Masse lege, das Netzeil bleibt stur aus.

  • Ich weiß, wir sind hier auf einem DOS Forum. Trotzdem.

    Mein ersten Projekt nach der Verrentung war ein 8-Bit Selbstlöt CP/M Computer. Da CP/M der Vorläufer von DOS ist ... Und hier läuft - wenn man will - auch DOS drauf ...

    Das ist total cool und auch sowas ist hier gern gesehen! Haben ein Unterforum für andere Systeme :thumbup:

    Highscreen Colani BlueNote II 486DX4 100 MHz ⋮ Highscreen Colani Tower VL 486DX2 66MHz, Details (klick) ⋮ Highscreen InduS 500ZE-90 Pentium 90 MHz
    Toshiba Satellite 320CDT Pentium MMX 233 MHz ⋮ Apple iMac G3 (Early 2001) Blue Dalmation PowerPC 750cx 600 MHz

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