Warum sollte man Ubuntu nicht verwenden

  • 1 Disk kernel, 2 Disk Busybox

    https://busybox.net/
    Mit nem älteren System ginge viel mehr.

    Z.b. tomstrtb ist super benutze ich oft am 386.


    Klar Linux from Scratch ist der Leitfaden quasi.

    OpenWRT kann man auch recht gut für Systeme mit wenig RAM umsetzen.

    Problematisch ist eher das der Linux Kernel selbst für 486 kompiliert nicht 686 clean ist..
    Die entwickeln ja quasi teils nur noch mit VMs.. da sind viele Features nicht mehr auf Echter HW getestet.


    Auf älterer HW würde ich auch Apparmor unter Debian abstellen und die Migations gegen Spectre.. (PII..)


    Auf meinen VIA C7 merkt man zwischen selbst gebauten und Standard Kernel einen immensen Schub.

    Fast 30% flotter.. auf moderner HW fällt das kaum ins Gewicht.

    Ich optimiere hier mit -Os statt -O2.

    Da die CPU nur kleine Caches hat bringt -Os mittlerweile mehr als wie früher auf -O2 zu optimieren.

  • Ich kann dir auch ein System machen was auf 2 Floppy Disks passt, von daher :D

    Sicher, daher habe ich auch geschrieben "..durchschnittliche Linux installation...." und "...mit XFCE und Firefox...". Das kriegt man natürlich nicht auf zwei Disketten. kirschsuppe das alles ist so flexibel, dass es da können wird, was Du sagst, dass es können muss. Natürlich ist es mehr Aufwand alles klein zu halten, je mehr Du versuchst reinzupacken. Aber mit einem minimalen Kernel und Busybox, was Matze erwähnt hat, bekommst Du etwas, was mindestens so mächtig ist, wie DOS. Aber es gab auch Wettbewerbe das ganze auf so wenig wie möglich zu packen. Ich habe schon mal Linux mit GUI und einem Browser auf einer Diskette gesehen :)

  • Ich würde auch gerne Buildroot und Yocto in den Ring werfen.

  • .....hmmmmm.......ihr macht mir Appetit - mal schauen......

    "..seid ihr in etwa Anarchisten" "Nein, SOWEIT entwickelt sind wir noch nicht" (R.A.Wilson)


    JEDE Zentralisierung ist Machtmissbrauch!!


    ...ich kann IMMER Iomega ATAPI ZIPs brauchen - schaut doch mal nach bitte ;)

  • Das klingt für mich alles sehr masochistisch. Natürlich habe ich auch schon Text-Konfigwerkzeuge verwendet und Apps oder Kernels als Quelltext heruntergeladen. Aber doch nicht zum Vergnügen. Wenn es grafisch geht und fertig kompiliert im Netz steht, beweise ich lieber, dass man auch ohne Informatik-Studium Linux verwenden kann.


    Auf die Frage, ob Libreoffice so benutzerfreundlich ist wie Microsoft Office, antworte ich ja auch nicht mit einer Diskussion über vi, emacs und edlin ;)


    "One week later, Seattle Computer had created an operating system with an editor, an absurdity known as EDLIN (editor of lines). A primitive line-oriented system, it was supposed to last less than six months. (Unfortunately, it has lasted much longer than that as part MS-DOS.)"


    FreeDOS Quelltexte lese ich tatsächlich teils zum "Vergnügen", aus Neugierde über Systemdetails oder um Bugs zu verstehen. Trotzdem gehören sie zu den Teilen der Distro, die DOS Anwender nur sehr selten mit installieren und lesen.

  • Ich hab mal eine Linux Distribution gebaut die Dosbox auf DirectFB fährt, wo Linux quasi nur als Abstraktion Layer dient.

    Durch DirectFB war alles sehr schlank.


    https://www.dosforum.de/viewto…43018&hilit=Dosnix#p43018

    Eventuell auch interessant: https://cmaiolino.wordpress.com/dosbian/ - läuft bereits auf wenigen GHz ARM Cores auf Raspberry Pi so schnell wie ein 1990er DOS Spiele-PC? Schnell ist relativ und GHz sind heute keine Kunst mehr. Für den Preis eines Rasbperry Pi oder Konkurrenz anderer Marke 2020 konnte man 1990 kaum einen CD-Leser oder gar Brenner kaufen. Jetzt passt eine CD in die Ramdisk und der komplette Minicomputer heute verbraucht so viel Strom wie damals der Brenner.


    Und nicht zu vergessen: DOSBOX-X: https://dosbox-x.com/ Sozusagen ein Stand-alone DOSBOX, was man sogar von DOS aus starten kann, wahlweise über LOADLIN oder über HX RT. HX ist eine Art extremer DOS Extender, der einfache Windows Apps direkt in DOS laufen lässt: https://github.com/joncampbell….md#dos-packages-portable


    Vorteil könnte sein, in DOSBOX virtuelle Hardware bereitstellen zu können (z.B. Sound?) die auf der echten PC Hardware nicht mehr zu den alten DOS Apps kompatibel ist. Habe ich selbst noch nicht ausprobiert, wäre aber gespannt auf eure Erfahrungen!

  • Um mich an der Stelle mal ein zu klinken:


    Klein ist Q4OS wenn man neben der Trinity Oberfläche (schade über mein Haupt :D ) nicht weiter auswählt (da gibts ein Menü nach dem ersten Start). Und aus erster Erfahrung weiß ich: Ein P2 mit 512MB ist genug.

  • Ich muss zu meiner Schande geschehen, dass mein Hauptrechner und der Rechner meiner Frau aktuell nur mit Windows laufen.


    Ich hatte zeitweilig auch Debian auf meinem Hauptrechner laufen, aber den hab ich vor kurzem umgebaut und wegen diverser Spiele momentan eben auf Windows 10.

    Allerdings habe ich in Planung, wieder Debian aufzusetzen und Windows über Qemu laufen zu lassen, inklusive PCI-Passthrough für die Grafikkarte.

    Zum Experimentieren habe ich mir schon mal Debian auf meinen HP Microserver N54L installiert.

    In der Vergangenheit hatte ich das Debian auch auf meinen Dual-P3 Boards laufen, mal mit Mate Desktop, mal mit XFCE, lief super! Das Experiment, testweise mal LFS selbst zu kompilieren, ist jedoch gescheitert (aber ich habe einiges über Linux gelernt ...). Aktuell sind die Board zur Überarbeitung unterwegs und wenn sie zurück sind, dann wird es auch dort wieder Linux. Eventuell mal eine andere Distribution, wer weiß.


    Was mich eigentlich an der aktuellen Entwicklung stört, ist die Tatsache, dass der Trend immer mehr zu höher, weiter, bunter geht. Ich finde es erschreckend, dass ich in meinem Umfeld zu hören bekomme, dass ein Rechner nicht mehr vernünftig zu verwenden sei, wenn das 21ste Browserfenster nicht sofort nach dem Klick da ist oder des Spiel XYZ nicht mit maximalen Einstellungen über 100 FPS bringt. Mein aktuellster Rechner basiert auf 7 Jahre alter Hardware, ist an meine Bedürfnisse angepasst und macht den Job zu meiner vollsten Zufriedenheit.

    Ich habe kürzlich einen gebrauchten Rechner für eine Schülerin mit Debian zusammengestellt und ihr Vater meinte, dass er ja besser laufe als seiner, obwohl seiner eigentlich leistungsfähiger ist. Wenn man allerdings schon den Desktop seines (Windows-) Rechner sieht, verwundert das nicht wirklich ;)


    Aktuell ist das Geschrei groß, dass ja besonders viele Schüler in Deutschland computertechnisch abgehängt seien, und dass man jetzt dringend an Hardware aufrüsten müsse. Ich könnte momentan rund 5 Rechner auf Core 2 Quad oder Phenom II x6 Basis mit einem Linux kostenfrei hinstellen, aber wer will denn schon solch alte Hardware .... und so ein experimentelles Frickel-Betriebssystem ... X(

    Daily Driver: MSI X470 Gaming Plus - Ryzen 5 1600 - 16 GB - Geforce GTX 1060 6GB - 1 TB NVMe SSD - 2 x 1 TB Raid-0 SATA

    Projekt #1: ASI 486-33 - Projekt #2: PC Chips M912 486 VLB - Projekt #3: Biostar MB8500TVX-A Pentium MMX 166 - Projekt #4: ASUS TXP4 K6-III 400 - Projekt #5: Gigabyte GA-6BXDS Dual Slot 1 PIII-500 -

    Projekt #6: ASUS P2B-DS Dual Slot 1 PIII-1000 - Projekt #7: Gigabyte GA-6VXD7 Dual Sockel 370 PIII-1000 - Projekt #8: TYAN S2505T Dual Tualatin 1400

  • Da wirds eher am Linux scheitern als am C2Q... wenn ich meinen Testrechner sehe mit seinem Q9000irgendwas, 4GB RAM und SSD, der geht mit Win 8.1 ab wie Schmitz Katze. Windows bootet in Sekundenschnelle und alles fühlt sich super flüssig an. Lediglich die OnBoard GMA3000 ist ziemlich lahm wenn man hohe Auflösungen fährt und surfen will.


    Als Office PCs (und das was die Schüler damit machen sollen) reicht ein S755 System noch lange aus sofern man nicht die kleinste CPU drin hat.

    Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
    Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
    486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
    Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
    Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //

  • Ich modifiziere meistens das BIOS und packe einen minimal modifizierten Xeon L5420 (4 x 2,5 GHz, 50 Watt TDP) rein. Leise und schnell genug ....

    Grafikkarten nehme ich gerne mal alte FirePro V4900. Habe ich günstig bekommen und die machen ein schön sauberes Bild.

    Daily Driver: MSI X470 Gaming Plus - Ryzen 5 1600 - 16 GB - Geforce GTX 1060 6GB - 1 TB NVMe SSD - 2 x 1 TB Raid-0 SATA

    Projekt #1: ASI 486-33 - Projekt #2: PC Chips M912 486 VLB - Projekt #3: Biostar MB8500TVX-A Pentium MMX 166 - Projekt #4: ASUS TXP4 K6-III 400 - Projekt #5: Gigabyte GA-6BXDS Dual Slot 1 PIII-500 -

    Projekt #6: ASUS P2B-DS Dual Slot 1 PIII-1000 - Projekt #7: Gigabyte GA-6VXD7 Dual Sockel 370 PIII-1000 - Projekt #8: TYAN S2505T Dual Tualatin 1400

  • Core 2 Quad hat ein Freund mit 1080ti laufen noch massig Games drauf...

    Vieles davon schneller als auf meinen ryzen mangels 1080ti 😂

    Kann ich bestätigen. Ich hatte vor einigen Monaten einen Rechner verkauft mit C2Q und einer RX470. Man konnte da in 1080i praktisch alles ziemlich gut spielen. Ich habe es mit Linux drauf verkauft und ich muss hier mac-daniel leider Recht geben, so bald das Wort Linux erwähnt wird, fällt auch der Preis um die Hälfte. Aber was soll man da sagen, wenn die Menschen gegen die 5G Masten einen Krieg führen und Gates eine Chipierung mit Hilfe der Impfung unterstellen. Die meisten Leute sollten sich lieber ein Gehirn kaufen, als ein Computer.... Man bietet schon ein freies, offenes, sicheres, komplett und legal eingerichtetes System mit allem was man für den Tag braucht, aber nein man möchte lieber eine proprietäre, undurchsichtige, lahme, unfaire Krake eines Riesenkonzerns haben, die 3 mal so viele Ressourcen braucht, auf die Rechte der Nutzer im hohen Bogen kackt und für welches das Geld das höchste Gut überhaupt ist. Wie ich schon mal geschrieben habe, Logik ist nicht so unser Ding....

  • und Gates eine Chipierung mit Hilfe der Impfung unterstellen. Die meisten Leute sollten sich lieber ein Gehirn kaufen, als ein Computer.

    oder darauf hoffen das dass mit der Impfung wahr und in dem Chip etwas KI ist.


    Der C2Q steht hier mit 1050TI neben dem 2600k mit 1060TI - was schnelleres ist bei den Rechnern imho verschwendetes Geld - mit den Grafikkarten stoßen die beiden wirklich an ihre Grenzen.

    Sowohl bei Satisfactory (C2Q), als auch bei CP2077 (2600k) laufe ich ins CPU/Systemlimit - wobei CP2077 wohl etwas Optimierung nicht schaden würde.(besonders wenn ich auf die unterirdische Performance auf der 970m schaue... das Notebook wischt mit dem 2600k den Boden, aber CP2077 läuft nichtmal mit Minimalsettings brauchbar in FHD)


    Mal schauen... dieses, oder nächstes Jahr steht dann aber wirklich etwas neueres an.

    Von allen Dingen auf Erden ist die Intelligenz am gerechtesten verteilt: Jeder glaubt, er hätte genug davon.

  • Ja, ich habe da noch keine Erfahrung mit, aber CP2077 ist bestimmt zu viel für die alten Steinchen. Mein Standard Rechner mit dem ich alles mache ist ein Ryzen 5/3600 mit einer RX570. Bei FullHD habe ich keine Probleme bisher mit irgendwas gehabt (CP2077 noch nicht probiert), aber so weit ich weiß, hätte ich ein 4K Monitor, wäre die Grafikkarte definitiv ein Flaschenhals.

  • CP2077 I7 2600k@4,4Ghz mit 1060TI gibt ~30-35 FPs bei FHD und so ziemlich maximalen Grafikeinstellungen, Slowdowns gibts praktisch keine.


    PS. bei Standardtakt läuft allerdings nichts, da ist der I7 hoffnungslos überfordert.

    PPS. grad mal 4k getestet: 8FPs und Gummibandsteuerung

    Von allen Dingen auf Erden ist die Intelligenz am gerechtesten verteilt: Jeder glaubt, er hätte genug davon.

    Einmal editiert, zuletzt von Dosenware ()

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