Einfacher MCE (MDA, CGA, EGA nach VGA) Adapter

  • Hallo, ich dachte, dass ich dieses Projekt schon mal separat vorgestellt habe, aber das war wohl als neben Gespräch in einem anderen Thread erwähnt worden. Nun damit es nicht untergeht, wollte ich es noch mal hier in separatem Bereich kurz vorstellen. Es geht um einen sehr einfachen Adapter, den man benutzen kann um alte PCs mit Grafikkarten aus vor VGA Zeiten an einem VGA Monitor zu betreiben. Außer diesem Adapter braucht man einen 15kHz fähigen Monitor, oder einen weiteren Frequenzkonverter, wie etwa GBS-8200 oder ähnliches.


    Übersicht der Features:

    - Konvertiert digitale Formate MDA/Hercules, CGA, low-res EGA, high-res EGA nach analoge RGBS oder VGA

    - Beinhaltet den "Braun-Hack" von IBM für CGA und 16-Farben EGA Formate

    - DAC für 3, 4, 16 und 64 Farbmodes

    - Generiert Composite Sync aus H- und V-Sync Signalen

    - Durchschleifen von H- und V-Sync, sog. pure Farbuwandlung Modus

    - Invertierung von Composite Sync für bessere Synchronisation

    - Green und White Screen Emulation für MDA/Hercules


    Die Projektseite:

    https://github.com/necroware/mce-adapter




    Ich habe eine Videoreihe auf meinem Kanal dazu gemacht:


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  • Cool. Wenn es die dann mal als Bausatz gibt bekunde ich mein Interesse daran.

    Meine Vintagerechner: XT (NEC V20) #-# Epson XT portable #-# HighScreen 286@16MHz #-# L&P 286-20MHz #-# Cyrix 386DRx²-33/66 #-# ESCOM Black Slim Am386DX@40MHz #-# IndustriePC Am5x86-133 #-# Cyrix 5x86@100 VIP #-# Libretto 50CT #-# && 1x Sockel 8 & 3x Sockel4 (60MHz + 66MHz)

  • Außer diesem Adapter braucht man einen 15kHz fähigen Monitor, oder einen weiteren Frequenzkonverter, wie etwa GBS-8200 oder ähnliches.

    Ich habe ein Gerät, das alles in einem vereint und sehr gut funktioniert.

    Ausprobiert und total begeistert: MCE2VGA - "Multisync" EGA/CGA/HGC An jedem VGA Display / CRT


    Das Teil ist bei Serdashop käuflich zu erwerben. Wozu also das Rad neu erfinden? Oder habe ich etwas verpasst?

  • Na gut, wenn Du schon fragst, der wichtigste Grund ist - "weil man's kann" :) Warum bringt man Linux auf eine PS2 Konsole? Oder Doom auf einen Taschenrechner? Aber mal ernst, ich kenne andere Lösungen und die sind natürlich auch gut, keine Frage. Besonders, wenn man keinen 15kHz Monitor hat, ist das Gerät, welches Du verlinkt hast super. Allerdings, wenn Du schon einen 15kHz Monitor hast, dann ist das der komplette Overkill. Der Adapter, den ich gemacht habe würde vollkommen ausreichen, ist vielleicht sogar hier und da besser geeignet, weil es z.B. keinen Buffer hat und damit kein Lag produziert. Ob das ein Vorteil ist, darüber kann man diskutieren, aber worüber man nicht diskutieren kann, ist der Preis, denn mein Adapter kostet mit Versand ein Zehntel und jeder, der nicht auf den Kopf gefallen ist, kann es sich selbst bauen. Es ist super einfach und auch Open Source.... Wann hat das Vorhandensein von Alternativen geschadet, oder?

  • nicetux Ich habe noch Teile für einen Bausatz zusammengekratzt. Wenn Du also Interesse hast, schicke mir bitte eine PM.

    Kommt nachher.

    Meine Vintagerechner: XT (NEC V20) #-# Epson XT portable #-# HighScreen 286@16MHz #-# L&P 286-20MHz #-# Cyrix 386DRx²-33/66 #-# ESCOM Black Slim Am386DX@40MHz #-# IndustriePC Am5x86-133 #-# Cyrix 5x86@100 VIP #-# Libretto 50CT #-# && 1x Sockel 8 & 3x Sockel4 (60MHz + 66MHz)

  • matze79 alles eine Frage der Perspektive, daher kann ich die Verwirrung verstehen. Einige Sachen können mit beiden Adaptern erreicht werden, andere nicht. Wenn man versucht mit meinem Adapter direkt am nicht 15kHz fähigem VGA Monitor ein Bild zu bekommen, wird es nicht gehen. Dafür wird MCE2VGA nicht an einem RGBS Monitor funktionieren. Insgesamt ist MCE2VGA eher das, was die meisten wollen werden, im Prinzip, um einen alten PC am neuen Monitor zu betreiben. Wenn man aber einen schönen 15kHz Monitor hat, vielleicht sogar noch ein CRT, dann wird man evtl. meinen Adapter eher haben wollen. Erstens weil es im Gegensatz zu MCE2VGA keinen Lag hat und zweitens, weil es eben ein Zehntel davon kostet. Drittens, jeder kann es sich selbst bauen, da es so einfach ist. Ich habe mir einen NEC 1970NX für 10€ über Kleinanzeigen geholt, der kann alles von 15kHz aufwärts und ich kann nun für ein Apel und ein Ei, MDA, Hercules, CGA und EGA direkt da dran anschließen.

  • scorp:


    Funktioniert Dein Adapter auch mit Frequenzen schlechter als CGA? Ich habe hier eine Aufgabenstellung, den 9"-Monochrom-Monitor einer Fräsensteuerung zu ersetzen, weil das Gel (oder was da zwischen den Glasscheiben der Röhre ist) Bröckchen bildet und nicht mehr wirklich durchsichtig ist. Es gibt ja Videos, bei denen die Scheiben getrennt und das Gel rausgeputzt wird, aber das probiere ich erst, wenn ich eine andere Lösung für den Monitor habe.

    Ersatzmonitore für so eine Fräse werden zwischen 800 und 900 Euro gehandelt. Falls also noch jemand Röhren rumliegen hat, nicht wegwerfen. ;)


    Die Steuerung ist von ca. 1981 und liefert 15,575 kHz horizontal, 48Hz vertikal und ein Video- und eine Art inverses vertikales Taktsignal. Das letzter kann aber auch ein Intensitätssignal sein. Die Pegel sind alle bei 4V.


    Meine Idee war, das mit dem GBS-8200 hinzubekommen, aber der pienzt ja bei den Syncs vom CGA schon rum. Im Moment teste ich, ob ich das CGA von meinem PC auf einen TFT bekomme, scheitere aber im Moment an den getrennten Syncs.

  • Was heißt schlechter? :D Es geht doch nicht um schlechter oder besser, die sind halt nur anders.


    Na ja, 15,575kHz im H-Sync entspricht fast dem CGA, aber bei 48Hz V-Sync ist es schon eher Hercules. Jedenfalls, dürfte das mit meinem Adapter und GBS-8200 gehen. Der letzte ist nur empfindlich bei H-Sync und braucht da möglichst etwas im bereich 15kHz. Bei V-Sync ist es dem relativ egal, er schluckt 50Hz auf jeden fall und ich denke 48Hz sind auch noch drin. Der Pegel von 4V sollte auch OK sein.


    GBS-8200 kann kein CGA, auch wenn es drauf steht. Wenn Du mehr wissen willst, schaue einfach meine Videoreihe darüber auf meinem Kanal....

  • Es gibt ja Videos, bei denen die Scheiben getrennt und das Gel rausgeputzt wird

    Ist Einfach, aber ne Riesensauerei, hatte ich mit einem HP9835 durch:

    Was habt ihr heute so gebastelt?

    das/der Back-up/Backup [ˈbɛkʔap] - Substantiv, Neutrum - oder Substantiv, Maskulin

    Gebrauch: EDV

    Grammatik: das/der Back-up, Genitiv: des Back-ups, Plural: die Back-ups

    Definition: Das hättest du besser vorher gemacht.

  • Ist bei der Fräse vielleicht egal, aber viele beschreiben nur den XNOR für die C-Sync Lösung und das ist nur die Hälfte des Problems. Man bekommt dann zwar ein Bild, aber die Farben sind falsch. Wenn es nicht nur darum geht, dass man etwas sieht, sondern auch etwa CGA/EGA Spiele spielen möchte, dann ist ein XNOR nicht genug.....

  • Ist bei der Fräse vielleicht egal, aber viele beschreiben nur den XNOR für die C-Sync Lösung und das ist nur die Hälfte des Problems. Man bekommt dann zwar ein Bild, aber die Farben sind falsch. Wenn es nicht nur darum geht, dass man etwas sieht, sondern auch etwa CGA/EGA Spiele spielen möchte, dann ist ein XNOR nicht genug.....

    klar. Aber die Fräse mit ihren 8x32 (oder so ähnlich) Zeilen in klassischem grünen Monochrom braucht keine Farbe. Da gibt's immerhin schon "invers". :)

  • Das habe ich auch gemacht... Bei Tek TDS744 <X

    Was für eine Sauerei war das? Bzw., wie hast Du das ganze erhitzt? Ich habe Videos gesehen, da kam die Röhre in einen schwarzen Müllsack und dann im Sommer in die Sonne, damit sie sich über den ganzen Tag aufheizen kann. Und dann wurde unter Vollschutz (Lederschürze, dicke Handschuhe, Gesichtsschild) die Scheibe runtergemacht. Wie hieß der noch, Shango066? ... Ah, hier: https://www.youtube.com/user/shango066/about


    Aus Originalitätrgründen wäre der Monitor in der Fräse natürlich optimal, aber meinem Freund geht's drum, daß er was sieht und nicht wie es aussieht. Da arbeite ich noch dran. ;)

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