Andere technik-lastige Hobbies

  • Was habt ihr, außer Computer/Konsolen eigentlich noch für techniklastige Hobbies?


    Bei mir ist es Videotechnik und Fotografie. Die Zeiten des Autoschraubens sind in der modernen Ära der rollenden Computer, bei denen man ohne teuren Diagnosecomputer aufgeschmissen ist, fast vorbei, obwohl ich kleine Arbeiten wie das AGR Ventil reinigen (bei meinem kommt man aber auch sehr gut dran) oder zuletzt die defekte Lichtmaschine zu tauschen, auch mal selbst mache.


    Zum Thema Videotechnik kam es, als ich angefangen habe, nach alten Serien aus meinen Kindheitstagen zu suchen und noch vorhandene oder dazugekaufte Videobänder so gut wie möglich konservieren wollte. In einem Forum habe ich einen Mitstreiter gefunden, mit dem ich mich auch angefreundet habe, und wir haben ein regelrechtes Wettrüsten begonnen, uns immer gegenseitig mit Erkenntnissen über Methoden und Geräte befruchtet.


    Als Ergebnis habe ich mittlerweile eine recht üppige Sammlung an VHS (inkl. S-VHS und D-VHS), Betamax (inkl. Hifi, bis zum Superbeta), Video2000 und auch teilweise professionellen Videorekordern sowie Laserdisc-Player. Die größten Kuriositäten sind wohl der Laserfilm-Player von McDonnell Douglas (werde wohl nie Medien dafür bekommen, hoffe aber, dass es irgendwann doch mal klappt) und die 1" Typ C Open Reel von Ampex. Den Weg in den Computer finden die Signale über einen Analog zu SDI Wandler von Snell&Wilcox und eine Blackmagic Decklink SDI Karte. Hartnäckige Signale, die auch der Timebase Corrector im Snell&Wilcox nicht fangen kann, werden in der Regel recht erfolgreich von einer FAST Video Machine, für die eigens ein Pentium 1 Klasse PC abgestellt ist, stabilisiert, die den gleichen Timebase Corrector verwendet, den auch Electronic Design (die ja für diverse Videoprodukte für den Amiga bekannt waren) verwendet hat.


    Die Gerätesammlung ist mittlerweile relativ platzintensiv und auch näherungsweise vollständig. Von Zukäufen lasse ich erst mal die Finger, weil mir der Platz ausgeht und ich denke, auch alle wichtigen Formate abdecken zu können.


    Mit der Fotografie fing es 2014 richtig intensiv an (davor Digital-Kompakt-Knipsen), als ich den Job gewechselt hatte und mich auf einmal mit vielen internationalen Dienstreisen konfrontiert sah. Aus sowas mache ich natürlich das Beste und nutze jede freie Minute nach Feierabend und am Wochenende für Sightseeing. Getreu dem Motto "nach Doha (Katar) kommt man nicht jeden Tag" (war eine grobe Fehleinschätzung, 10 Reisen mit einer Aufenthaltsdauer von fast 6 Monaten in einem Zeitraum von ca. 2 Jahren wurden da draus) vor Antritt der ersten Reise schnell eine Canon EOS-100D gekauft, da ich der Meinung bin, dass Canon, Nikon und Sony allesamt, jeweils mit kleinen Vor- und Nachteilen für bestimmte Spezialfälle, sehr gut sind, aber noch Canon-Objektive aus der Analog-Zeit hatte, von einer analogen EOS-500N, die ich von meinem Vater übernommen, aber aufgrund der hohen Kosten nicht so intensiv genutzt hatte.


    Die 100D fing 2016, ca. 30.000 Auslösungen und mehrere hundert Objektivwechsel später, etwas an zu schwächeln, im schwülwarmen Tropenklima wurden die Objektive nicht mehr erkannt. Im gemäßigten europäischen Klima funktioniert sie immer noch. Da ich aber von Singapur aus noch eine Rundreise durch Südost-Asien starten wollte, und mir ein Kollege von einer Mall, die wegen Umbau schließt und wo es große Rabatte geben sollte, erzählte, habe ich mich entschlossen, mir eine neue zu kaufen und nichts zu riskieren. Nach etwas Abwägen (die 750D sollte wohl Probleme mit Farbverfälschungen an Stellen, wo Liveview-AF-Sensoren auf dem Bildsensor sitzen haben, und wenn ich sowas weiß, sehe ich diese auch, eine Vollformat gab es auch verhältnismäßig günstig, aber dann hätte ich meine zwischenzeitig dazugekauften EF-S Objektive nicht mehr brauchen können) wurde es die damals ganz neue EOS-80D. Und die macht echt einen verdammt guten Job und war über 30% günstiger, als in Deutschland.


    Neben den beiden Kamera-Bodies habe ich noch folgende Objektive:

    - Sigma 18-250 f/3.5-6.3 DC als Reise-Zoom (APS-C Format)

    - Tamron 10-24 f/3.5-4.5 Di II Weitwinkel (gekauft während eines Japan-Urlaubs als geprüftes Gebrauchtgerät bei Map Camera im Technik-Viertel Shinjuku) (APS-C Format)

    - Sigma 30mm f/1.4 DC EX (bei dem sich, wie ich im "Hardware geschrottet" Thread erzählt habe, der innere Linsentubus ausgeschraubt hat und ich bei der erfolgreichen Repraratur den AF/MF Schalter beschädigt habe und deshalb nur noch AF nutzen kann) (APS-C Format)

    - Canon EF 50mm f/1.8 II (Vollformat)

    - Canon EF 100-400 f/4.5-5.6 USM IS L (die alte Version mit Schiebezoom, auch zu einem sehr guten Preis als geprüftes Gebrauchtgerät in einem Fachgeschäft in Singapur entdeckt und sofort mitgenommen, hat mir vor allem während meines US-Westcoast-Roadtrips viele gute Dienste geleistet) (Vollformat)

    - MC MTO-11 Maksutov 1000mm f/10 Spiegelteleobjektiv a.k.a. "Russentonne". Unendlichkeitsanschlag ausgebaut, weil man sonst mit den erforderlichen EF-Adapter und Distanzringen nicht mehr auf unendlich scharfstellen könnte (Vollformat)

    - Sowie die diversen Kit-Objektive wie das EF-S 18-55 (APS-C) das bei der 100D dabei war und das EF 28-80 und EF-75-300 (beide Vollformat) von der analogen 500N), die ich aber im Alltag nicht mehr nutze.


    Wie sieht es bei euch aus, abseits der Computer?

    Arbeitspferde: Xeon E5-2683v3/32GB/GTX1650 Super/1TB NVMe+8TB HDD und Q6600/8GB/GTX460/1TB SSD+4GB+2GB HDDs

    Retro Maschinen:

    P2-450/256MB/128GB SSD/TNT2-M64+2xVoodoo2/Soundblaster 16+Yamaha DB50XG

    Commodore PC20-II/V20+8087/XTCF lite 256MB/Tandy Sound

    286-16/287-8/4MB/256MB CF/ET3000/Aztech NX-II

    Amiga 500/1MB/Gotek/Vortex AT-once Plus 286 + Amiga 500/1MB

    Pentium 166/FAST Video Machine+DDPR+YUV Board

    Projekt-Rechner: C64, Dual Pentium MMX 233, 486 VLB, 486 PCI, K6, Athlon 64

    Projekte: USB RetroArduInput

  • "..seid ihr in etwa Anarchisten" "Nein, SOWEIT entwickelt sind wir noch nicht" (R.A.Wilson)


    JEDE Zentralisierung ist Machtmissbrauch!!

  • Bei mir ist es alles mögliche was mit alter Technik zu tun hat, hauptsächlich analoges Audioequipment, insbesondere Kassetten.

    Und natürlich an den Autos schrauben.


    Mit Fotografie hatte ich auch mal angefangen, aber irgendwann wieder aus Kreativitätsmangel aufgegeben. Meine Spiegelreflexkamera liegt seit ewigkeiten im Schrank.

    Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
    Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
    486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
    Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
    Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //

  • In erster Linie: Carrera Servo, ein mittlerweile obskures Rennbahnsystem aus Ende der 70er: http://servo-forum.de/phpBB3/


    Dann bastel ich auch gern mal mit Elektronik und Mikrocontrollern rum, was allerdings sehr gut hierhin und zu obigem passt und meistens nur Mittel zum Zweck ist (ich muss immer ein klares Ziel verfolgen). Am liebsten baue ich Dinge, die noch keiner vor mir gemacht hat.


    Und früher, als die Welt noch normal war, habe ich E-Bass und Kontrabass in Country- und Rockabilly-Bands gespielt. Was daran techniklastig sein soll? Bodentreter und Boxen selbst bauen, eben was der Massenmarkt nicht hergibt. Und natürlich bin ich meistens für PA und die Bedienung des Mischpults zuständig.

  • Ich mache sehr gerne Unterwasserfotografie, wenn die Welt gerade nicht verrückt spielt. Leider habe ich seit über einem Jahr nicht mehr getaucht :(

    Gutes Stichwort, ich tauche zwar nicht viel, aber den OWD-Schein habe ich zumindest. Eigentlich wollte ich mich, seitdem ich den Schein gemacht hab, zumindest einmal im Jahr unter Wasser begeben. Klappt leider nicht immer. Unter Wasser bin ich allerdings nicht ganz so hochtechnisiert am fotografieren, wie an Land, da reicht die gute alte Gopro.


    2016 den Schein auf Bali gemacht, 2017 leider nichts, 2018 Aqaba (durch das versenkte Flugzeug zu tauchen, war schon ein komisches Gefühl, weil es irgendwie da nicht hin gehört), 2019 das Haifischbecken auf Atlantis The Palm und 2020 ist leider wieder flachgefallen, weil ich leider meine Roadtrip-Route von Kroatien (wollte auf Krk tauchen gehen) auf Italien umbiegen musste, um nicht nach Rückkehr in 2 Wochen "politische Gefangenschaft" zu müssen, nachdem ich sie schon vor Antritt aus gleichem Grund von Rumänien auf Kroatien umgebogen hatte. Dafür waren die Fotos an Land umso imposanter (aus Krk und Dubrovnik wurden dann Ravenna und Rom)

    Arbeitspferde: Xeon E5-2683v3/32GB/GTX1650 Super/1TB NVMe+8TB HDD und Q6600/8GB/GTX460/1TB SSD+4GB+2GB HDDs

    Retro Maschinen:

    P2-450/256MB/128GB SSD/TNT2-M64+2xVoodoo2/Soundblaster 16+Yamaha DB50XG

    Commodore PC20-II/V20+8087/XTCF lite 256MB/Tandy Sound

    286-16/287-8/4MB/256MB CF/ET3000/Aztech NX-II

    Amiga 500/1MB/Gotek/Vortex AT-once Plus 286 + Amiga 500/1MB

    Pentium 166/FAST Video Machine+DDPR+YUV Board

    Projekt-Rechner: C64, Dual Pentium MMX 233, 486 VLB, 486 PCI, K6, Athlon 64

    Projekte: USB RetroArduInput

  • Ich mache sehr gerne Unterwasserfotografie, wenn die Welt gerade nicht verrückt spielt. Leider habe ich seit über einem Jahr nicht mehr getaucht :(

    Gutes Stichwort, ich tauche zwar nicht viel, aber den OWD-Schein habe ich zumindest. Eigentlich wollte ich mich, seitdem ich den Schein gemacht hab, zumindest einmal im Jahr unter Wasser begeben. Klappt leider nicht immer. Unter Wasser bin ich allerdings nicht ganz so hochtechnisiert am fotografieren, wie an Land, da reicht die gute alte Gopro.


    2016 den Schein auf Bali gemacht, 2017 leider nichts, 2018 Aqaba (durch das versenkte Flugzeug zu tauchen, war schon ein komisches Gefühl, weil es irgendwie da nicht hin gehört), 2019 das Haifischbecken auf Atlantis The Palm und 2020 ist leider wieder flachgefallen, weil ich leider meine Roadtrip-Route von Kroatien (wollte auf Krk tauchen gehen) auf Italien umbiegen musste, um nicht nach Rückkehr in 2 Wochen "politische Gefangenschaft" zu müssen, nachdem ich sie schon vor Antritt aus gleichem Grund von Rumänien auf Kroatien umgebogen hatte. Dafür waren die Fotos an Land umso imposanter (aus Krk und Dubrovnik wurden dann Ravenna und Rom)

    Ich tauche schon mein Leben lang. Bis vor 2007 Freediving und "inoffiziell" auch ab und zu mit Flasche. Ab 2007 dann ganz offiziell mit Tauchschein. Inzwischen zwei Sterne CMAS Taucher mit 500 Tauchgängen weltweit. Bin auch mehrmals auf Bali gewesen und das Flugzeug in Aqaba (unweit vom Panzer) auch gesehen. Die Teile sind ja künstliche Riffe und wurden von der Regierung als Attraktion versenkt. An sich liebe ich Überreste der menschlichen Zivilisation unterwasser zu sehen. Wenn man ein mal durch einen riesigen Kriegsschiff oder einen Tanker innen drin durchtaucht ist es schon sehr aufregend. Bin auch in Kroatien gewesen, ist sehr schön da, aber scheiß kalt. Das Wasser ist im August (wärmste zeit) an der Oberfläche schon nur 20-22°C und auf 15m Tiefe hast Du schon nur noch 13-15°C auf 35m nur noch 10°C. Da kann man nur mit Trockentauchanzug vernünftig tauchen. Oder man muss Fett sein, wie ein Walross, was ich nicht bin.


    Was die Ausrüstung angeht, die Go-Pro ist ok fürs Filmen in geringen Tiefen um die 5m. Wenn man extra Licht hat, dann geht es auch weiter runter ok. Für die Fotografie kannst Du die Go-Pro wegwerfen. Ich habe schon diverse Kameras durch von der Go-Pro bis hinzu Systemkameras von Canon im Unterwassergehäuse. Leider, wie man so schön sagt, ist es keine Frage von ob, sondern wann ein Unterwassergehäuse schwächelt. Ich habe zwei Kameras versenkt und es war schmerzhaft teuer. Inzwischen tauche ich nur noch mit der Olympus TG-5. Die Kamera ist mit das Beste, was es für Makroaufnahmen gibt. Die ist auch wasserdicht bis 15m an sich und ich habe schon Leute gesehen, die damit auch auf 25m gewesen sind, aber ich habe noch mal ein Unterwassergehäuse mit Licht dazu. Damit kann ich locker auf 45m gehen. Und auch wenn das Gehäuse leckt, da die Kamera selbst auch was aushält, hoffe ich, dass die sowas auch überleben würde, wenn es keinen kompletten Einbruch gibt. Von der Qualität kann die Olympus TG-5 nicht an die Canon's, die ich vorher hatte, heranreichen, aber dafür ist die deutlich handlicher und für die meisten Sachen auch ausreichend gut. Auf jeden Fall um Jahre besser für Fotos, als die Go-Pro.

  • Bei mir ist es alles mögliche was mit alter Technik zu tun hat, hauptsächlich analoges Audioequipment, insbesondere Kassetten.

    Und natürlich an den Autos schrauben.

    Bei mir sehr ähnlich.


    Neben den Computern, Elektronik/Technik im allgemeinen, egal was, solang es "nicht modern" ist. Hier am liebsten auch HiFi.

    An modernen Sachen führe ich zwar auch gern Reparaturen durch, aber nur wenn es Erfolg verspricht.

    (Bei Haushaltsgeräten etc. geht das z.B. noch - aber ein z.B. iPhone/Pad/Pod... ab in die Tonne...)


    Die Autosache ware bei mir anfangs "notbehelf" aus Geldmangel (bei mir) und Kompetenzmangel (bei den Werkstätten).

    Später hab ich gefallen dran gefunden. Auch wenn das alles andere als professionell ist was ich da kann und mache.

  • eltrash

    Natürlich :)

    Aber die meisten sind benutzt, versiegelte habe ich nur wenige.

    Ich versuche die nach und nach zu benutzen, abgesehen von den Metaltapes.

    Hauptsächlich interessieren mich BASF & co. aber auch fast alles aus den 80ern.

    Die alten Sonys sahen phantastisch aus, die modernen gefallen mir garnicht.

    Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
    Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
    486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
    Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
    Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //

  • Das Thema ist "andere Techniklastige Hobbys" - ist bei mir vom Hobby zu ner Firma geworden...


    Wie alles anfing:


    Dezember 2004 machte ich meinen Führerschein. Nein, nicht den zum regieren, sondern zu steuern von Kraftfahrzeugen. Meine Eltern mussten neben mir noch zwei weitere Kinder "Mobil" machen, also wurde gespart. Ich bekam einen Nissan Micra.


    SANY1068 - Kopie.JPG


    Das Bild ist aus 2006, war aber der damalige. Ich habe das Auto anfangs gehasst. Jeder andere hatte Astra, Golf oder n alten 3er - nur ich hatte n Micra.


    Hin, her, hoch, runter und ich habe die Kiste mögen gelernt, weil *keiner* einen Japaner, geschweige den NISSAN hatte.


    P1060463 - Kopie.jpg


    Viele kleine Geschichten hin und her, und 2008 hatte ich mir einen 4 Türer ergattert. Die 4 Türer sind sehr seltene Micras, mein damaliger in schwarz metallic war einer von 750 jemals gebauten in dier Art (EU Modell, 4 Türen, schwarz). Es wurden aber über eine Millionen K10 gebaut.



    SDIM1168.jpg SDIM1169.jpg

    Ich selber habe erst das Handwerk des Landmaschinenmechanikers gelernt, dass heißt meine Autos konnte ich selbst reparieren. So kam es dann auch, dass mein Bruder und meine Schwester je einen Micra bekommen haben. Der rote und der graue Micra ist jeweils von meiner Schwester und von meinem Bruder (gewesen). Die Bilder sind aus 2009.


    PICT0728.JPG PICT0906 - Kopie.JPG

    Mein Vater, der selbst nie Autoaffin war/ist, hat sich aber auch anstecken lassen. Der Micra SuperS mit den Aufklebern war sein "Alltagsauto" zum pendeln, der 4eckige Micra (Modelljahr 1984, allererste Serie) der Schönwetter Micra


    Dann kam irgendwann sowas wie Abi & Uni bei mir und ich habe den 4 Türer bis zum Ende durchschleifen können. Danach war er aber, aufgrund mangelndes Geldes für fachmännische Reparaturen durch.

    Aber: Während des Studiums kam ich mit CAD (Autodesk Inventor) in Berührung und das schien der erste Hinweis zu sein, wohin meine berufliche Karriere geht. Das mit den Micras hat aber nicht aufgehört, sondern fing dann erst richtig an.

    To be continued later.

  • Als ich noch Zeit hatte hab ich auch viel an Autos geschraubt. Allerdings hab ich an allen geschraubt. Kaputte Autos gekauft, repariert und wieder weg.

    War ne schöne Zeit. Aber wenn ich jetzt schraube ist es müssen weil irgendwas hin ist. Aktuell suche ich bei meinem zafira die Stelle an der Wasser eindringt. Sowas nervt echt.

  • Teil 2 der micra-Geschichte ist etwas kürzer.


    Nach dem Studium hab ich erstmal bei einer Autowerkstatt angefangen. In dem Fall nicht als Mechaniker sondern als Konstrukteur für die Ersatzteile. Heißt: Ich habe das Konstruiert und bestellt, was nicht mehr lieferbar war.


    Die "Werkstatt" ist ein Restaurationsbetrieb für Maserati, Jaguar, Austin Healy und so weiter bis maximal BJ1975. Also die ganz harten Geschichten. Da lernte ich dann *wie man richtig* repariert.


    IMG_20170426_074052181.jpg

    Nockenwellen bearbeiten


    IMG_20170504_140244751.jpg

    Verchromen


    IMG_20170607_153834037.jpg IMG_20170607_153851062.jpg IMG_20170607_154047137.jpg IMG_20170607_154053159.jpg

    Motorteile richtig reinigen


    IMG_20170807_173725567.jpg IMG_20170830_102324576~2.jpg IMG_20170701_111615070.jpg IMG_20170701_183503036.jpg

    Und meine ersten Gehversuche in sachen Vergaserüberholung. Ich wusste ja zumindest wie man es richtig angeht

  • Eine kleine Zwischensequenz ist der folgende Teil. Ich habe 2013 meine heutige Frau kennen gelernt (die meine Micra-Manie zum Glück mitmacht) und wir waren Mitte 2016 der Meinung, dass auch mal ein größeres Auto her muss.


    Ich hatte ja nichtmal ein anderes Nissan Modell gehabt... K10 all time long. Also wurden wir ich in Bonn (zu der Zeit wohnten wir in Köln) fündig:

    03.jpeg 07.jpeg 12.jpeg

    Ein Nissan Prairie M11 mit entspannten 2389ccm Hubtraum. Mal eben das doppelte von den Micra`s.

    Gekauft am 09.05.2016 - am 08.05.2016 hatte ich in Dresden einen weiteren K10 gekauft :rolleyes:


    Der M11 war als "Umzugsauto" geplant (wir mussten aus der Bude raus) also wurden endlose Monate die Wochenenden in Schweißen und reparieren gesteckt. Anbei nur ein kleiner Auszug - die Geschichte war echt extrem Mühsehlig.


    Finde mal Ersatzteile für ein Auto, was knapp 6000x zwischen 1989 und 1995 in Deutschland verkauft wurde.


    DSC_0564.JPG IMG-20160912-WA0020.jpg DSC_0590.JPG DSC_0594.JPG DSC_0670.JPG IMG-20161002-WA0004.jpg IMG-20161002-WA0010.jpg DSC_0709.JPG DSC_0711.JPG DSC_0725.JPG DSC_0800.JPG DSC_0812.JPG DSC_0819.JPG DSC_0824.JPG IMG_0206.JPG DSC_0925.JPG DSC_0926.JPG DSC_0938.JPG DSC_0940.JPG DSC_0943.JPGDSC_0949.JPG


    Alle Achsen von vorne bis hinten
    Motor
    Rost

    Kleinkram


    Alles musste repariert werden aber dann war es im März 2017 soweit:

    IMG_20170424_080706937 - Kopie.jpg

    HM11 ist die Modellbezeichnung (H für den 2.4er, 94 ist die EZ des Autos)

  • Trecker faahn. 8) Und dran rumbasteln.

    IMG_3310.jpg

    das Gespann ist meins, das sah vorher erheblich anders aus. Die Restauration des Traktors hat ein Jahr gedauert, der Miststreuer war ein Winterprojekt.


    Und dann habe ich einen befreundeten Landwirt, dem ich in der Ernte helfe.

    IMG_3234.jpgIMG_4799.jpg


    Und bei allem, was mit Elektrik/Elektronik zu tun hat. Die Schlepper haben alle ein RTK-Lenksystem bekommen, einen Mähdrescher haben wir auch ausgerüstet.

    Und dann ist da noch die CNC-Fräse, bei der ich den Monitor austauschen / reparieren soll ...

  • Kleine Schlusssequenz in der Mitte:

    Den M11 und das Auto aus Dresden haben wir heute noch. Der M11 aber frisst unglaubliche 400€ Steuern und 600€ Versicherung im Jahr. Deswegen haben wir ihn irgendwann abgemeldet.


    Der 2.4er 12V in der Kiste nimmt sich auch nur entspannte 12 Liter auf 100, schiebt die Schrankwand aber auf knappe 230km/h. Das Ding ist Underdog sein Vater :D

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