Nutzen eines zusätzlichen Coprozessors (8087 / 80287 / 80387 / Weitek)

  • ...mich wundert bis heute das die nicht auf den frühen 3D Karten drauf waren anstatt spezieller Chips die damals unheimlich teuer in Entwicklung und Anschaffung gewesen sein müssen...

    Nun, im Prinzip ist eine 3Dfx nichts anderes, als eine schnelle FPU mit dem Ausgang gekoppelt an einen Framebuffer. Als Quake auf den Markt kam und die Richtung sich abzeichnete, dass nun Fließkommazahlen auch in Spielen angekommen sind, kam schon 3Dfx mit der Lösung um die Ecke. Da noch eine alte 3/487er FPU zu verwenden wäre nicht schnell genug. Nicht ein Mal die FPU des Pentiums war eigentlich schnell genug. Die Voodoo war eigentlich die schnellste FPU um Consumer Bereich zu dem Zeitpunkt. Der Rest ist Geschichte....

  • Weil es gerade zum Thema passt...
    pasted-from-clipboard.png


    https://www.ebay.de/itm/193568624313


    Würde auch sehr gut in meinen Rechner passen - aber nicht für die Kohlen. :)

    Gruß, cp2

    ________________________________________________

    Meine Retro-PCs... DOS: Highscreen Kompakt Serie III 286-16 * WIN 98: Escom Big Tower Pentium 233, 80MB RAM, ATI Rage II+ DVD, 3DFX2, Soundblaster AWE32 * WIN ME / XP: Big Tower Celeron 2,13 GHz, 2GB RAM, Geforce 6200 512MB * IGEL 3/4 1GB mit Windows XP

  • ...mich wundert bis heute das die nicht auf den frühen 3D Karten drauf waren anstatt spezieller Chips die damals unheimlich teuer in Entwicklung und Anschaffung gewesen sein müssen...

    Nun, im Prinzip ist eine 3Dfx nichts anderes, als eine schnelle FPU mit dem Ausgang gekoppelt an einen Framebuffer. Als Quake auf den Markt kam und die Richtung sich abzeichnete, dass nun Fließkommazahlen auch in Spielen angekommen sind, kam schon 3Dfx mit der Lösung um die Ecke. Da noch eine alte 3/487er FPU zu verwenden wäre nicht schnell genug. Nicht ein Mal die FPU des Pentiums war eigentlich schnell genug. Die Voodoo war eigentlich die schnellste FPU um Consumer Bereich zu dem Zeitpunkt. Der Rest ist Geschichte....

    ja genau hätte man 5 -10 Jahre früher haben können ...

    386SX- 20 Mhz "Erster eigener Rechner!2" NoName Komponenten

    486DX -30 "Industrie PC" auf Steckkarte

    Super Sockel 7 Gigabyte GA-5AA 3Dfx Voodoo 3500 TV

    AMD "Geode" ebenfalls Steckkarte für Backplane

    3x IBM Netvista 8364 "ThinRetroSystem" 1-2 von denen würde ich tauschen...


    "und noch so einiges mehr... "

  • Ich denke auch nicht, dass der AMD zu teuer ist (Preisvorschlag gibt es ja auch), nur ist er mir das nicht wert.


    Man kann für einen Copro aber auch mehr ausgeben: ;)

    pasted-from-clipboard.png

    https://www.ebay-kleinanzeigen…83-rare/76716958-225-1783

    Gruß, cp2

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    Meine Retro-PCs... DOS: Highscreen Kompakt Serie III 286-16 * WIN 98: Escom Big Tower Pentium 233, 80MB RAM, ATI Rage II+ DVD, 3DFX2, Soundblaster AWE32 * WIN ME / XP: Big Tower Celeron 2,13 GHz, 2GB RAM, Geforce 6200 512MB * IGEL 3/4 1GB mit Windows XP

  • ...mich wundert bis heute das die nicht auf den frühen 3D Karten drauf waren anstatt spezieller Chips die damals unheimlich teuer in Entwicklung und Anschaffung gewesen sein müssen...

    Nun, im Prinzip ist eine 3Dfx nichts anderes, als eine schnelle FPU mit dem Ausgang gekoppelt an einen Framebuffer. Als Quake auf den Markt kam und die Richtung sich abzeichnete, dass nun Fließkommazahlen auch in Spielen angekommen sind, kam schon 3Dfx mit der Lösung um die Ecke. Da noch eine alte 3/487er FPU zu verwenden wäre nicht schnell genug. Nicht ein Mal die FPU des Pentiums war eigentlich schnell genug. Die Voodoo war eigentlich die schnellste FPU um Consumer Bereich zu dem Zeitpunkt. Der Rest ist Geschichte....

    ja genau hätte man 5 -10 Jahre früher haben können ...

    Das ist nun Mal so in der Wirtschaft, Nachfrage steuert das Angebot. Vor Quake gab es keine nachfrage nach FPUs im Consumer Bereich. Ich denke, wäre 3Dfx oder irgendjemand anders damit um die Ecke gekommen, wäre die Firma am nächsten Tag pleite. Wie gesagt, es gibt kaum Sinn für einen 387 für einen durchschnittlichen Benutzer. Genau in dieser Situation würde sich ein Unternehmen damals befinden, wäre so eine FPU Karte 5 Jahre früher gekommen. Die Software fordert die Hardware heraus, nicht umgekehrt.

  • Auf so eine Gelegenheit warte ich dann auch noch. Wenn mein Rechner rennt, muss der Sockel auch gefüllt werden.

    Das Ganze nachdem mir der Mund hier jetzt total wässrig geworden ist...

    Gruß, cp2

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  • Nun, im Prinzip ist eine 3Dfx nichts anderes, als eine schnelle FPU mit dem Ausgang gekoppelt an einen Framebuffer. Als Quake auf den Markt kam und die Richtung sich abzeichnete, dass nun Fließkommazahlen auch in Spielen angekommen sind, kam schon 3Dfx mit der Lösung um die Ecke. Da noch eine alte 3/487er FPU zu verwenden wäre nicht schnell genug. Nicht ein Mal die FPU des Pentiums war eigentlich schnell genug. Die Voodoo war eigentlich die schnellste FPU um Consumer Bereich zu dem Zeitpunkt. Der Rest ist Geschichte....

    ja genau hätte man 5 -10 Jahre früher haben können ...

    Das ist nun Mal so in der Wirtschaft, Nachfrage steuert das Angebot. Vor Quake gab es keine nachfrage nach FPUs im Consumer Bereich. Ich denke, wäre 3Dfx oder irgendjemand anders damit um die Ecke gekommen, wäre die Firma am nächsten Tag pleite. Wie gesagt, es gibt kaum Sinn für einen 387 für einen durchschnittlichen Benutzer. Genau in dieser Situation würde sich ein Unternehmen damals befinden, wäre so eine FPU Karte 5 Jahre früher gekommen. Die Software fordert die Hardware heraus, nicht umgekehrt.

    Nicht ganz, ohne eeinen ausreichend großen Markt entwickelt auch niemand Software. Es muss also genug Hardware geben auf dem die Software vernünftig läuft. Huhn und Ei wie so oft.

    386SX- 20 Mhz "Erster eigener Rechner!2" NoName Komponenten

    486DX -30 "Industrie PC" auf Steckkarte

    Super Sockel 7 Gigabyte GA-5AA 3Dfx Voodoo 3500 TV

    AMD "Geode" ebenfalls Steckkarte für Backplane

    3x IBM Netvista 8364 "ThinRetroSystem" 1-2 von denen würde ich tauschen...


    "und noch so einiges mehr... "

  • Absolut, aber nur, wenn man eine zur Hand hat. Leider kaufen/suchen sich viele eine FPU aus dem Missverständnis heraus, dass es bei Spielen einen Performanceschub geben soll. Diese Menschen sind dann leider enttäuscht, wenn da hinterher nichts passiert.

    Ich war so einer! :D Ich hatte damals Privateer auf nem 386DX40 gespielt und dachte, der CoPro würde gegen das Ruckeln helfen. Ich war schon ziemlich enttäuscht über das Ergebnis meiner 150,-DM Investition. Danach hatte ich mich erstmal zur FPU belesen. Drei Monate später hatte ich dann einen i486SX33 (übertaktet auf 50MHz) und Privateer flutschte. Das 386er Mainboard mit FPU hatte ich einem Freund verkauft, der mit 3D Studio MAX starten wollte. Er hatte damit tatsächlich einen Nutzen aus der FPU gezogen.


    Edit: Wo ich so in den Erinnerungen schwelge, war die Aufrüstung mit dem CoPro schon irgendwie cool ... vor der Enttäuschung. Man packt diesen Chip aus mit seinen goldenen Beinchen und schaut ihn erstmal andächtig an. Dann steckt man ihn vorsichtig in den freien Sockel und denkt: „Mehr Power!“. Im nächsten Schritt sieht man im Boot-Screen: „Math. CoProcessor: present“ und denkt: „Yeahhhh“ :D

    Die Erinnerung will ich nicht missen, auch wenn mein Fazit damals die Anschaffung eines 486SX ohne den CoPro war. ^^

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