Floppylaufwerk im PCD-4 defekt

  • Ich habe mir ein Siemens Laptop PCD-4NC Sx/25 gekauft.

    Der Grund dafür ist ein Frequenzumrichter, gebaut in den 90ern von Siemens,

    der sich nur mit einem 386er oder 486er Maschine programmieren lässt.

    Nun muss natürlich irgendwie die Software - mit dem sich der Frequenzumrichter programmieren lässt - auf das Laptop.

    Wie ihr sicher schon vermutet: das Floppy-Laufwerk ist defekt.

    Beim einschieben einer Diskette dreht der Motor surrend hoch.

    Nach dem öffnen des Floppy-LW war leicht zu erkennen dass der Riemen ausgeleiert war.

    Nach dem auswechseln des Riemens geht das Laufwerk jedoch immer noch nicht!

    Der Pc bootet, das Floppy-Laufwerk wird angesprochen - mit dem typischen Rattergeräusch.

    Das Dos wird geladen - und soweit ist alles i.o.

    Wird jetzt das Laufwerk mit "A:" angewählt, fängt der Diskettenmotor an zu laufen und es kommt die Meldung "Nicht bereit beim lesen von Laufwerk A".

    Ich habe nun eine Drehzahlmessung mit eingelegter Diskette durchgeführt. die Drehzahl beträgt 305 Umdrehungen.

    Auch die Diskette selbst dreht sich (der Mitnehmer greift also)

    Außerdem habe ich die 3 Mikroschalter (Erkennung Diskette, Schreibschutz, Speicherdichte) überprüft, ob diese beim einlegen der Diskette schalten: alles i.o.

    Den oberen und unteren Lesekopf habe ich gereinigt.

    Die Spindel und der Schlitten für die Spurverstellung ist leichtgängig.

    Drehe ich an der Spindelschnecke und verschiebe somit den Lesekopf Richtung Diskettenmitte, so wird der Lesekopf wieder an den Diskettenrand (vtml. Spur 0?) transportiert.

    Weiß jemand wo der Fehler sein könnte?

    Das Laufwerk ist ein Vida-26b.


    Ich habe dann aus einem baugleichen Laptop ein identisches, repariertes (da war auch der Riemen matsche und die Messingumlenkrolle fest), funktionierendes Laufwerk ausgebaut und in diesen Laptop mit dem defekten Floppy-LW eingebaut.

    Dabei ist dann folgendes herausgekommen:

    Die Diskette wird nun erkannt, er will sie aber immer auf 360kbyte formatieren - obwohl es eine 1,44er ist!


    Umgekehrt: Jetzt habe ich das defekte Floppy-LW in das Laptop mit dem funktionierenden Floppy-LW eingebaut.

    Ergebnis: Auch hier geht das Floppy-LW gar nicht. Es kommt "Nicht bereit beim lesen von Laufwerk A"; der Motor (und auch die Diskette) dreht sich jedoch.


    An dem Laptop an dem das Floppy-LW gar nicht geht, wurde am Dallas-Uhrenbaustein eine neue Batterie eingebaut, da diese leer war (siehe Bild).

    Vielleicht liegt hier die Ursache?

    Und warum ist auf dem Uhrenbaustein ein Bios-Aufkleber draufgeklebt?

    Ist da etwa das Bios vom ISA-BUS(?) drin???

    Schalter1.jpg



    Anm.:

    Wenn der Lesekopf des defekten Flopppy-LW dejustiert wäre, müsste doch das intakte Laufwerk in beiden Laptops funktionieren?!!

    Wenn ich das defekte Floppy-LW im Laptop abstecke, erkennt er beim booten dass kein Floppy da ist (Fehlermeldung XXXX).

    Und wie erkennt das Laufwerk die Diskettengröße? 1,44 zu 720 ist klar (4-eck Ausparung an Diskette). Aber 360kb??? Wie kommt es da drauf?

    Wer weiß Rat oder hat nen guten Tip?



    Vielen Dank im voraus!

  • Ist es nicht DOS, dass von 360K ausgeht, wenn es die Diskettengröße nicht erkennt? Du kannst es aber erzwingen mit dem Argument /F:1440


    Bezüglich des Dallas weiß ich nicht, was der Sticker da drauf macht. Vielleicht hat ihn jemand vom Original-ROM runter genommen und dort hingeklebt. Ist vom normalen BIOS. ISA-BIOS bedeutet dann lediglich, dass das BIOS ohne Support für EISA, VLB oder PCI ist. Und ja, ISA hat jeder Intel bis einschließlich 486er, denn das ist mehr oder weniger der native System-Bus, selbst wenn der Computer solche Steckplätze nicht hat, auch dann sind die Komponenten intern so angeschlossen. (Erst ab Pentium ist der native System-Bus PCI und dort wird wiederum ISA angeschlossen.)


    Zu deiner Anmerkung: Strenggenommen erkennt das Laufwerk auch keine 1.44MB oder 720KB oder 360KB … es erkennt an der von dir genannten Aussparung nur HD oder DD, das ist nur die Aufzeichnungsdichte und damit Einstellung für Stärke/Empfindlichkeit der Köpfe. Die Software erkennt dann das wirkliche Format – also 80 Spuren, 2 Köpfe, 18 Sektoren beim klassichen Format für HD unter DOS.

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  • Welchen Riemen hast du verwendet? Ich denke mein Laufwerk braucht auch einen neuen.

    Als ich spaßeshalber bei ebay kleinanzeigen nach einem Siemens PCD 4 geschaut habe kam eine Werbeanzeige von Ebay hervor dessen Link auf einen Ersatz Riemen führt könnte das der richtige sein?


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