IBM Model 56 486SLC

  • Ja noch hab ich die HDD nicht da . Ich werde berichten .


    Ich kam deswegen auf Isoprop weil nach dem abstauben noch so ein angebackener Belag über bleibt. Eigentlich spielt es keine Rolle aber ich find das schon äusserst schön wenn der Rechner gepflegt ausschaut .


    Is ja irre die Lösung ,vllt hat ist der Kühler von Colani ,da war ja auch meist alles rund 😅


    Oh ,ich danke Dir dafür ! Werde ich wenns soweit ist auf jeden Fall anwenden .


    Reinigt man so ein Floppy innen oder lässt man das lieber so und erfreut sich dass es funktioniert ?

  • Reinigt man so ein Floppy innen oder lässt man das lieber so und erfreut sich dass es funktioniert ?

    Staub (falls vorhanden) sanft rauspusten, sonst erstmal nichts (!) da drin anfassen, solange es funktioniert.

  • Hast Du mit Isoprop schon mal was beschädigt ? Mal abgesehen von Aufkleber / Beschriftungen ?

    Ja, ich hatte mal ein Folienkabel, das danach nurnoch von vorn bis hinten klebrig war und auch Druck auf Platinen (Jumper-Numerierung o.ä.) hat es bei mir schon hinfort gefegt.

    Auch eine silberne Floppyblende war da leider schon in den Sprühnebel geraten und hatte danach weiße tupfen. Also bei Kunststoffen, Beschichtungen, Lackierungen etc. muss man damit vorsichtig sein. Alkohol ist eben ein Lösemittel...

  • Muss ja nicht von Cyrix sein. Ist nen ganz normaler FPU-Sockel für 387 wie Ranger85 auch schon geschrieben hat

    IBM 5150, 512kb, 20 MB HDD, HGC&OAK VGA, IBM 5151

    Compaq Deskpro 486/33M, 486DX33, 16 MB, 2740W EISA, 4 GB 7k2 UW-SCSI HDD, 3com Fast Ethernet EISA, QVision1024E EISA-VGA, SB16 CT2230, PC-MIDI

    IBM PC 365, 2x PPro 200 256k, 512 MB ECC, U2W-SCSI, 73GB 10k HDD, Matrox G450 16MB,ESS1868+X2GS

    Asus CUBX-L, Tualeron 1200, 512 MB RAM, Matrox G400, V2 SLI, Diamond MX300, Adaptec U160, 73 GB 15k SCSI HDD

    Ryzen 9 3900X, ASrock B550-Extreme4, 32 GB RAM DDR4-3600, RTX 2080 Super, Samsung 980Pro 1TB, 970Evo 500GB

  • Soooo .... Heut mal bisschen Heizöl in den Kärcher geschüttet und ne halbe Stunde alle Teile mit Heißwasser und nem kräftigen Reiniger für Nutzfahrzeuge malträtiert . Hat sich wirklich gelohnt . Den brauch man nicht mal mehr bleichen 😅 .


    Wie Ranger85 empfohlen hat, hab ich das Mainboard nur mit Pressluft und nem frischen Heizkörperpinsel bearbeitet ,es ist nicht perfekt aber völlig ausreichend. Ich bin zufrieden damit .


    Nach dem Einschalten ging erst nix . Nach ner Sekunde gleich wieder aus . Nach kurzem suchen war der Kabelstrang vom Netzteil her mit den Molexstecker (der Rechner hat nur zwei stecker) der Übeltäter ,wenn man den am CD Rom abgezogen hat ging der Rechner an ,hab dann mal ein anderen CD Rom angesteckt ,wieder das selbe. Netzteil raus ,aufgebohrt. Ich als Unwissender hab dort natürlich nix offensichtlich defektes gesehen. Wieder alles zusammen gebaut ,Cd Rom wieder dran ,geht . .....seltsam 🤷‍♂️ .Was war da los ? 5 und 12 Volt waren davor und auch danach messbar .


    Dann mal die RefDisk rein aber da komme ich halt nicht weiter, da mit nach wie vor die SCSI Platte fehlt .

  • Das hat wunderbar geklappt mit dem SCSI CD-ROM. Irre wer sich so ne Arbeit macht 👌


    Festplatte läuft auch. Vibriert ganz schön 🙈.


    Die CPU ist sogar die 50 Mhz Variante 😎


    Besten Dank !

  • Kleines Problem :


    Der Rechner steht bei mir an nem recht kalten Ort (aber trocken) ich schätze mal so 10 Grad höchstens . Hatte eben wieder das selbe Phänomen ,das Teil springt ne halbe Sekunde an - der Lüfter vom Netzteil startet kurz ,ein ganz leises knacken aus dem Lautsprecher und die drei LED´s auf der Tastatur gehen auch kurz an . Wie gesagt alles ne halbe Sekunde und dann aus . Hatte das gestern auch schon mal ,ich dacht ein Kurzer unterm Mainboard ,alles auseinander ,absolut nix auffälliges und wieder zusammen ... ging aufeinmal wieder. Beim zusammenbauen nach jeder Schraube ,jedem Kabel immer wieder probiert. Funktionierte dann den ganzen Abend. Eben will ich den Ofen einschalten ,selbes Spiel . An und gleich wieder aus . Seit gestern hat das Ding niemand angefasst . Dann mal mit dem Fön volle Pulle für 10 Sekunden ins Netzteil gepustet und zack ,das Teil geht wieder .


    Was kann im Netzteil so alles kaputt gehen bzw temperaturempfindlich werden ? Sehe ich das ? Kann ich bestimmte Sachen messen ? Ich hab kein Plan von Elektronik und hab ein 19 Euro Multimeter ausm Baumarkt und nen kleinen Ersa Lötkolben🤦‍♂️,ich weiß nicht gerade perfekte Vorrausetzungen aber das is wie ne Tür ,da muss ich durch .

  • Der Rechner steht bei mir an nem recht kalten Ort (aber trocken) ich schätze mal so 10 Grad höchstens . Hatte eben wieder das selbe Phänomen ,das Teil springt ne halbe Sekunde an - der Lüfter vom Netzteil startet kurz ,ein ganz leises knacken aus dem Lautsprecher und die drei LED´s auf der Tastatur gehen auch kurz an . Wie gesagt alles ne halbe Sekunde und dann aus . Hatte das gestern auch schon mal ,ich dacht ein Kurzer unterm Mainboard ,alles auseinander ,absolut nix auffälliges und wieder zusammen ... ging aufeinmal wieder. Beim zusammenbauen nach jeder Schraube ,jedem Kabel immer wieder probiert. Funktionierte dann den ganzen Abend. Eben will ich den Ofen einschalten ,selbes Spiel . An und gleich wieder aus . Seit gestern hat das Ding niemand angefasst . Dann mal mit dem Fön volle Pulle für 10 Sekunden ins Netzteil gepustet und zack ,das Teil geht wieder .


    Was kann im Netzteil so alles kaputt gehen bzw temperaturempfindlich werden ? Sehe ich das ? Kann ich bestimmte Sachen messen ? Ich hab kein Plan von Elektronik und hab ein 19 Euro Multimeter ausm Baumarkt und nen kleinen Ersa Lötkolben🤦‍♂️,ich weiß nicht gerade perfekte Vorrausetzungen aber das is wie ne Tür ,da muss ich durch .

    Bevor du dich ans Netzteil machst, schau nach dem Gehäuseschalter. Diese Baureihe hat vorne einen Schalter, der von der Abdeckung betätigt wird.

    Sitzt die nicht richtig auf, kann es passieren das der Schalter falsch steht und der PC somit nicht einschaltet. (Der Schalter unterbindet das Einschalten bei geöffnetem Gehäuse, kann aber hierzu arritiert werden). Er ist berühmt berüchtigt für allerlei Wackelkontakte und plötzliches Ausschalten aus dem nichts.


    ps2case.jpeg



    Am Netzteil selbst gibt es einige "heiße" Kandidaten. Noch im gaaanz alten Forum habe ich mal einen Beitrag dazu verfasst, als ich so ein Netzteil instandgesetzt habe.


    Siehe hier:

    IBM PS/2 56 486SLC2 - Netzteil Reparaturversuch - DOS-Forum

  • Der Schalter vorn isses nicht . Der ist permanent in der "Montagestellung" .


    Ich habs eben nochmal probiert. Paar Stunden im kalten stehen lassen ,geht nur ne halbe Sekunde an und gleich wieder aus . Netzteil kurz angeföhnt ,läuft wie ne Biene.


    Ich hab mir Deine Restauration mal angeschaut (Hut ab an der Stelle) aber das ist schon ganz schön harter Tobak für mich ,die Teile ein- und auslöten kann ich sicher aber zu finden was kaputt ist oder was man gegen "bessere" Teile wechseln sollte ...da bin ich raus .


    Ich werde mal paar Bilder machen und hier posten . Vllt sieht man ja schon etwas .

  • die Teile ein- und auslöten kann ich sicher aber zu finden was kaputt ist oder was man gegen "bessere" Teile wechseln sollte ...da bin ich raus .

    Wo genau "fönst" du denn hin an dem Netzteil? Vieleicht lässt sich schon was eingrenzen.


    Wie ists, wenn der Rechner im warmen steht?


    Durchaus auch möglich, das ein anderes Teil im Rechner die kälte nicht verträgt und auf Kurzschluss geht und das Netzteil dann Schutzabschaltung macht.

    Gäbe viele Möglichkeiten, müsste man näher untersuchen. Nix ist unmöglich.

  • Klingt nach gealterte Transistor bzw. Elko und mit Föhn verursacht man Temperaturdrift, der dann geradeso anläuft.

    Fehlersuche ist recht unangenehm aber nicht unmöglich. (Netzteil öffnen und dünne Düse für Fohn basteln und Bauteile punktuell erwärmen.)

  • Wenn man vor dem Rechner steht rechts aussen von . Müsste sozusagen der Luftauslass sein . Ich denke mal wenn ich den ins warme stelle dass es dann auch geht .


    Ja eben ,dass ist das Problem. Mir fehlt da einfach das Grundwissen bei der Fehlersuche .


    Ich mache da morgen mal Bilder .

  • Wenn man vor dem Rechner steht rechts aussen von . Müsste sozusagen der Luftauslass sein . Ich denke mal wenn ich den ins warme stelle dass es dann auch geht .


    Ja eben ,dass ist das Problem. Mir fehlt da einfach das Grundwissen bei der Fehlersuche .


    Ich mache da morgen mal Bilder .

    Evtl. auch einer der großen Transistoren dann. Das sollte man näher untersuchen.


    Wenn du die Kiste retten willst, bleibt dir nix anderes übrig, als "learning by doing" :D

    Besorg dir am besten schon mal einen Teiletester und Material zum (ent-)löten.

  • Direkt auffällig nicht, aber ist auf Fotos natürlich nie so einfach zu sagen.

    Der R9 ist wohl ziemlich hitzig, kann aber bei so großen Widerständen im Rahmen sein.


    Kannst Du sagen, welches Teil du beim fönen wohl als ehestes erwischst?

    So rein vom Gefühl her, würd ich bei den Transistoren anfangen. Können durchaus auch kalte Lötstellen sein, die so thermische Probleme auslösen. Gerade bei den Teilen mit großen Kühlkörpern nicht selten der Fall.

  • Ich hab im Bereich des Lüfters angefangen ging dann auch gleich an aber die Luft weht ja überall hin ,ich werd da mal ne Art "Barrikade" aus Pappe draufklemmen ,so dass ich die Abschnitte besser isolieren kann von der Warmluft .


    Kalte Lötstellen bedeutet gerissen ? Lötte ich die mal nach ? Wie macht man das genau ? Einfach nochmal warm machen oder muss das Lot weg und neues dran ?


    Wenn solche Bauteile (Wiederstände oder Transistoren ,Elkos) kaputt sind ,sieht man denen das immer an ? Kann man das im eingebauten Zustand messen ?

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