Was habt ihr heute so gebastelt?

  • "Hi, Schau doch mal wieder auf DosReloaded.de vorbei!" hat mir Euer Forums-Server vor längerer Zeit geschrieben. In Ordnung. "Was habt ihr heute so gebastelt" ist ja eine Rubrik, die mit moderaten Erwartungen gesesen wird.

    Tatsächlich hat mir in den letzten Tagen wieder einmal ein DOS-Programm (es nennt sich no1802.com) einen Dienst erwiesen. Bei meinem IBM Thinkpad T41 muss nach Ersatz der leeren BIOS-Batterie immer ein Bit in der BIOS-Konfiguration umgelegt werden. Erst dann ist das Notebook bereit, von der Fehlermeldung 'Error 1802 unerwünschte Mini-Com-Karte' abzulassen und auch ein wenig für seinen Besitzer zu tun.

    Breitere Unterhaltung beschert das ganze allerdings erst, wenn man bloß einen MS-DOS-Diskettensatz, das Notebook aber kein Floppy-Laufwerk hat. Und wenn das optische Laufwerk zwar zur Verfügung steht, aber FreeDOS Installations-CDROM und die Notebook-Hardware sch nicht mögen. Am Ende habe ich entsprechend http://command-tab.com/2006/02/26/thinkpad-1802-error-fix ein Korrektur-CDROM gebrannt.

    Viele Grüße

    Markus

  • Helicoil ginge auch oder?

    Da wird das Loch etwas aufgebohrt, Gewinde eingeschnitten der HeliCoil eingeschraubt und dann kann man die ursprünglich dafür vorgesehene Schraube wiederverwenden.

    1. K6-2+ 400, 128 SDRAM, Matrox G450, USB Pci hub, Fasttrack Ultra 100-> 80GB HDD, SB AWE64 (WIN98se)

    2. P1 133, 64MB PS/2, Matrox 4MB + Voodoo 4MB, CD-Wechsler 4x, 2x Wechselrahmen mit HDD´s

    3. Tandon 286, 8Mhz, 1Mb Ram (onboard) + 3MB XMS, TVGA9000a 512Kb, SB CT2940->IDE Quadspeed-CD, Realtek 8019AS (Connected to Daily), XTIDE+4GB CF (DOS 5.0 2x2GB)


    Daily-PC: I7 6700K @4.5Ghz, 16GB DDR4, GTX1080, 250GB SSD + 512GB NVME

  • Problem wird das dünne Blech, normal wird da wohl ein Loch gestanzt bzw. so gepresst das auf der Rückseite ein "Bund" stehen bleibt und so aus 0,8mm 2,5 oder 3mm werden sodass mehr wie ein Gewindegang geschnitten werden kann.

    Dieser Bund/Kragen (wie auch immer genannt) ist mittlerweile auch weg wenn immer mit dickeren Schrauben improvisiert wurde...

  • dann macht es wohl eher Sinn auf der Gegenseite eine Mutter dran zu schweißen gibt doch Verfahren wo man sowas auch an das dünne Blech anbringen kann oder🤔

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  • Habe soeben meine S3 VLB um weitere 1MB erweitert. Da ein 1MB/2MB Jumper vorhanden ist aber nicht auf 1M Hardwired ist könnte hier sogar eine Autoconfig greifen...


    Der Witz ist, dass der geharvestete Donor VRAM sogar den identischen Datecode hat! :D



    Der VRAM Spender war eine teildefekte ET4000/W32p die ich eventuell vielleicht wieder hinbekommen könnte. RAM Sockel rein und mit Glück einen Austausch DAC rein und eine weitere VLB könnte wieder leben. Denn die W32p hat das Problem dass der VGA Analog Volt floated (High/Low) was sich random in Bild normal und Bild Dunkler und wieder normal äußert. Hier eben den DAC in Verdacht.


    Also nix total kaputt geharvested.

    :freak RetroComputerPoPe - Dr. (Ehrenhalber) Darius von Bernstein - Grünstein - Lötstein :freak


    * Bezwinger der EIZO ( ͡° ͜ʖ ͡° ) *


    Päpstlicher DOSianer mit mittlerweile jeder DOS-Architektur (XT/286/386/486/586/686...)
    Status: Don't mess with the RetroPoPe / Erweiterter Amateur mit der unoffiziellen Bräter-Lizenz *g*

  • Ist aber kein VRAM sondern DRAM :-)

    Hihi, schon klar aber ein DRAM mit 45ns ist jetzt kein üblicher PC-RAM :D

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  • Nach den Tips im anderen Thread habe ich mich die letzten Tage mal dran gemacht um den Bereich um die FETs und den Spannungwandler auszuräumen.



    Der Spannungswandler auf den Fanhistorie im anderen Thread hingewiesen hat war tatsächlich auch kaputt (aufgesprungen).


    Vielleicht heute werde ich versuchen die FETs raus zu bekommen. Was ich mich jedoch noch frage, was könnte das für ein kleiner SMD Widerstand sein, der so schön gebräunt ist (siehe Markierung)?

  • Das braune Teil ist Kondensator. EDIT, jepp , das ist Kondensator (siehe Marking "U7 R36 Cxx" zwischen 2 IC )


    Meine Tipp: Beide Beine von FET abschneiden, zwar vorsichtig.

    Danach an dicke Fahne von FET anlöten und warten warten, bis Zinn flüssig wird.

    Mit nur 50W Lötstation wird es sehr sehr grenzwertig sein.


    Ich denk, CPU hat da übergelebt, weil sonst hättest du Reparatursversuch nicht gestartet.


    Grüss

    Matt

  • Das sind mal Adleraugen! Danke!


    Sind die in Reihe geschaltet, sprich dürfte der vordere auch hinüber sein und gibt's eine Möglichkeit die Kapazität herauszufinden bzw. die genaue Beschreibung, sodass ich Ersatz suchen kann?


    Mangels USB Tastatur für das P3B-F (wo der PS2 Anschluss ja nicht funktioniert) kam ich noch nicht dazu die CPUs zu testen.


    Da dieses Mainboard (übrigens ein MSI MS-6163VA mit Apollo Pro 133A) und das P3B-F allerdings meine einzigen Slot 1 Bretter sind, dachte ich mir ein bisschen Arbeit kann man schon reinstecken.

    Oder denkst du an irgendwelchen anderen Defekte*? Chipsatz?


    *bei denen es sich nicht lohnt irgendwelche Zeit in das Teil zu investieren.

  • Wie gesagt, wenn CPU übergelebt hat, dann steht Chance gut, dass Brett auch funktionstüchtig ist.

    Tastatur ist nicht notwendig, einfachmal reinstecken und einschalten, wenn es bis zu Post Screen kommt, ist Chance sehr gut.


    Keramikkondensator geht normalweise so gut nie kaputt, vorallem SMD (ausser mechanische Gewalt)


    Grüss

    Matt

  • gibt's eine Möglichkeit die Kapazität herauszufinden

    Ich denke, der wird mit dem IC daneben verbunden sein. Ich würde versuchen rauszufinden, an welchen Pins der hängt und das Datenblatt mit der Referenzschaltung suchen. Mit etwas Glück ist da der Kondensatorwert angegeben.

    Puuh, vielleicht wird das ja doch ein größeres Unterfangen, hätte mich tatsächlich nur um den braunen und seinen weißen Bruder gekümmert.


    Edit: matt die CPU ist ok, läuft auf dem P3B-F.

  • Guten Abend

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    Anbei die beiden Datasheet,


    Wenn falls sich der Hersteller des Mainboards an die Vorgaben des Herstellers des PWM Hersteller gehalter hat, würde ich den Widerstand und den Kondensator Ablöten, dann nachmessen auf die Eingangspin, dann würde ich auch noch überprüfen, ob auch die anderen Bauteile irgentwo zu finden sind, dann diese auch Ablöten, dann wenn diese keine Fehlfunktion aufweisen dann die Werte bestimmen,


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