Beiträge von Kanpai

    Der Wert steht auf den einen als "47" drauf. Das sollten 47 pF x 1 sein, als 47 pF.

    "471" wären 47 pF x 10, also 470 pF, also "1" Null hinter den ersten beiden Ziffern. Die dritte Zahl gibt eigentlich immer die Anzahl der Nullen an. Da du nur 2 Ziffern auf dem Kerko hast sind es 47 pF.


    Edit: IBM 5162 board hat noch THT sonst alles SMD in meiner Kiste - aber da sind auch 47 pF verbaut an der DIN-Buchse. Im IBM AT service Manual hatte ich vorhin auch 47pF Kondensatoren gesehen.

    moravec ich schätze mal es handelt sich um die beiden Kerkos zwischen der entfernten Batterie und DIN-Buchse.

    Ich denke die gehören zum Keyboard-Anschluss - musst du aber am besten noch mal durchmessen, wo die traces, falls noch vorhanden, herkommen bzw. hingehen.

    Ich schaue mal ob ich boards mit THT bestückten Kerkos habe um den Wert abzulesen - mein VLB-Testboard hat 2 SMD Kerkos in der Nähe von der DIN-Buchse und die sind nicht beschriftet und im pico-Bereich wird es für mich auch schwierig mit dem messen.

    Der linke müsste 47 pF haben (hoffe ich vertue mich da jetzt nicht). Kannst du bitte mal ein Bild machen auf dem man mehr vom board sieht.

    Die genaue Bezeichnung ist übrigens ceramic disk capacitor - du kannst die aber auch mit einen in Tropfenform ersetzen - sind meist gelb oder evtl. auch blau. Kerkos haben im Gegensatz zu Tantals und Elkos keine Polung.

    Das Netzteil sieht von der Spezifikation okay aus - aber am besten mal nachmessen ob es noch 9V liefert.


    SED1200Emu habe ich auch mal probiert aber leider ohne Erfolg - lag aber weniger am Design (habs für THT adaptiert) als an meine mangelhaften AVR-Programmierkünste mit den fuses.

    Salze der Essigsäure (Acetate) sind eigentlich alle gut in Wasser löslich, ebenso die Essigsäure selber (als Bonus sogar flüchtig, weil diese Dimere bildet - aber Reizung der Atemwege!), daher bin ich mir nicht sicher was der Rückstand auf dem Mainboard von matt sein könnte.

    Phosphate sind weniger gut in Wasser löslich, was aber auch vom pH-Wert abhängt.

    Zitronensäure ist gut in Wasser löslich, kristallisiert aber aus wenn das Wasser verdampft.

    Ich hatte ja vor ein paar Wochen 2 C64er quasi auf dem Flohmarkt geschenkt bekommen:



    Der untere C64 hat ein Mainboard von 1984:



    Der "The Hell Ace !!" hat ein Mainboard von 1983:



    Bei diesem sind leider auch die Plastikclips hinten abgebrochen.


    Die Case-Mods:



    Sind zum einen handwerklich nicht so toll (hätte es aber auch nicht besser gemacht), zum anderen erfüllen sie leider auch keinen Zweck mehr:



    Alle Kabel durchgeschnitten ;(


    Ich habe auch noch einen alten ungeprüften AC/DC Transformator für die beiden.


    Floppy Laufwerk (1541) kann ich mit Standard DIN-Kabel am C64 anschließen, oder muss ich da etwas beachten?

    Hallo,


    Nachtrag und genauer - das Zeug diffundiert durch die Haut und greift das Nervengewebe an. Was es in den Atemwegen anrichtet können sich ja alle dann vorstellen.

    Als Mechaniker im Werkzeugmaschinenbau hatte ich genug mit dem Zeug zu tun. Wir haben uns damit sogar die Hände von Fetten und Ölen gereinigt, bis uns mal ein Chemiestudent, der in den Semesterferien bei uns in der Abteilung arbeitete, mal darüber aufklärte was wir uns damit antun. Gab einen ganz schönen Aufstand in der 1.500 Leute Firma! Aber anschließend hat sich einiges geändert.

    Von großflächiger Anwendung und damit eine erhöhte Exposition durch die Atemluft bei schlechter Belüftung, sowie von direkten Hautkontakt würde ich auch von abraten und sollte betrieblich in einer Gefährdungsbeurteilung geregelt sein.

    Punktueller Gebrauch im Heimbereich, am besten bei guter Lüftung und entsprechenden Einmalhandschuhe (aus geeigneten Material - siehe Tabellen zur Chemikalien beständigkeit) würde ich nicht per se verteufeln - gibt genug Menschen die sich damit Lack von den Fingernägeln entfernen. Wie mit allen Gefahrstoffen sollten man sich umsichtig verhalten, kein sch€!$ damit machen und vorher Informieren -> Sicherheitsdatenblatt und z.B. GisChem


    Edit: Einmalhandschuhe bieten nur einen Spritzschutz. Je nach Dicke, Material und Chemikalie sind die Durchdringzeiten mal mehr oder weniger lang.

    Sollte eigentlich kein Problem sein, da du wenig Eisensalz brauchst, da es ja katalytisch wirkt. Allerdings sollte man Schwefelsäure nutzen, bei Salzäure könnten reaktive Chlorverbindungen entstehen, und Essigsäure wäre eine Senke für die reaktiven Sauerstoffverbindungen vom H2O2. pH kleiner 5 sollte passen.

    Ich kann das ja mal mit einer mouse testen.

    Du kanst auch mal ein wenig Eisensalz als Katalysator bei sauren pH zum H2O2 hinzugeben - nennt sich dann Fenton-Reaktion. Habe ich für Retrobright noch nicht getestet, sollte aber theoretisch funktionieren - auch ohne Licht. Ob Fe(II) oder Fe(III) Salz ist egal aufgrund der katalytischen Reaktion. Kann nur sein, dass die Teile am Ende leicht rostig gefärbt sind.

    So nachdem das Thema Bustreiber (was mir bis jetzt, aufgrund des fehlenden backgrounds, leider bisher nichts gesagt hat) nicht zum ersten erwähnt wurde, habe ich eben 10 Minuten auf die Eagle-Zeichnung des Covox-DSS-Prototypen von shock__ gestarrt (ist auf Seite 2).

    Wenn ich das richtig sehe benutzt shock__, und du Matze wahrscheinlich auch, einen 74xx245 (Bustreiber bzw. bus tranciever) um zwischen Covox und DSS Modus (mit physischen Schalter) zu switchen, dazu einen AD7528 DAC anstelle einer R2R ladder. Gechaltet wird über Pin 19 OE (output enable) anstelle über Pin 1 DIR. Sinn dahinter ist die Datenleitugen des LPT-Ports vom output der CD40105 im DSS Modus zu trennen. Naja so oder so ähnlich sollte das ganze funktionieren.