Beiträge von Zuikagu

    Hallo und vielen Dank an alle die mir mit Hilfsangebot, Rat und aufmunternden Worten beigestanden haben!


    Ich habe mich doch entschlossen es selbst zu probieren, analog den Berichten in den beiden Links die ich weiter oben gepostet habe.


    Ich habe mir deswegen extra eine automatische Entlötsaugpumpe für ca. 32€ besorgt und ich kann sagen das sie bei mir sehr gut funktioniert hat. Nach der Konsultation diverser Entlöt-Videos bei YouTube bin ich mal dran gegangen. Ich habe aber nur die 4 Kondensatoren in der Nähe des Stromanschlusses getauscht (der explodierte war da auch dabei) und durch 2-beinige Varianten mit "10 µF / 16 V" ersetzt.


    Dann alles wieder zusammengebaut und - der PC springt wieder an und lädt DOS von Diskette! Ich bin superglücklich!#


    IMG_20211007_064911.jpg


    Hier der Beweis - ungefaked!


    Also nochmal vielen herzlichen Dank an alle für euren Beistand!


    Viele Grüße

    Jürgen

    Danke für das Angebot!


    Sind deine Tantals denn die richtigen?


    Ich hab gezählt. Auf dem Mainboard sind 13 Tantalkondensatoren gleicher Bauart 10-16. sind das 10µF/16V?


    Gibt es die eigentlich noch in 3-Beiniger (originaler) Ausführung und wo? Wie müssen den die 2-Beinigen eingelötet werden?

    Hm, hört sich gut an! Danke schon mal bis hierher.


    Könnte mir jemand den Tantal (oder gleich alle) auf dem MoBo tauschen? Wäre super!

    Super-Optimal wäre natürlich, wenn derjenige das Board auch testen könnte ob es anspringt.


    Wie schon oben geschrieben, ich erwarte nicht, das mir das jemand umsonst macht!

    Hallo Leute,


    nach langer Forenabsitenz (im Sommer fahre und schraube ich halt lieber Moped) melde ich mich auch mal wieder. Leider aber mit einem Problem:


    Mein originaler IBM PC 5150 wollte nach 8 wöchiger Pause nicht mehr angehen. Nur das Lüfterrad hat sich gedreht. Da ich erstmal das Netzteil in Verdacht hatte, habe ich ein anderes AT-Kompatibles Netzteil dran gehängt - leider mit "durchschlagendem" Erfolg. Einer der orangenen Kondensatoren(?) direkt am Stromanschluss hat sich beim Einschalten des Test-Netzteils mit einem lauten Knall verabschiedet.


    Jetzt die Gretchenfrage: Lags am Test-Netzteil (das mir schon oft gute Dienste geleistet hat) oder hatte das Mainboard schon einen Schaden (jetzt hat es definitiv einen!)?


    Sei es drum.


    Ich wende mich mal an euch mit einer Hilfsanfrage:

    Kann mir jemand das Bauteil auf dem Mainboard tauschen (umsonst muss das nicht sein, ich werde gerne für den Aufwand aufkommen) und es eventuell auch prüfen?

    Kann mir jemand das Original-Netzteil prüfen und evt. reparieren (Hinweis: Es stinkt nicht! Auch hier stehe ich für den Aufwand gerade!)


    Würde mich wahnsinnig freuen wnn mir jemand helfen könnte, denn den 5150 hätte ich gerne wieder am Start und es hat mich damals einige Mühe gekostet so ein funktionsfähiges Gerät an Land zu ziehen. Den 5150 zeige ich immer gerne unseren Azubis, die sind immer total baff, das so was überhaupt noch geht und dazu kommt noch, das der PC älter ist als sie!


    5150-defekt-1.jpg


    Das offensichtlich defekte Bauteil, ein kopfloser "Kondensator"(?) Was ist das eigentlich, bin leider kein Elektroniker.


    5150-defekt-2.jpg


    Da kann man soger den Typ ablesen.


    5150-defekt-3.jpg


    Übersicht, die Steckkarten sind ausgebaut. Man sieht das Mainboard und die 2 Floppys samt Kontroller.


    Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!


    Viele Grüße


    Jürgen

    Mit KVM-Switchen für Server habe ich regelmäßig zu tun.

    Die "alten" können VGA und PS/2 und bedürfen in der Regel spezielle Kabel in denen die Signale bebündelt durchgeleitet werden. An beiden Enden ist bei den COMPAQ-Teilen dann eine Kabelpeitsche mit VGA und PS/2-Tastatur und PS/2-Maus.

    Neuere KVMs von HP werden mit Spezialadaptern (nicht billig!) am PC angeschlossen. Die Zuleitung zum KVM-Switch erfolgt dann über ein CAT5-Kabel. Am KVM sind natürlich Ausgänge für VGA und PS/2. Die ganz neuen können dann auch USB. Dazu muss man aber die relativ teuren speziellen Adapter verwenden.

    Bei Servern funktioniert das einwandfrei. Bei PCs auch (da wo ich es probiert habe). An richtig alter Hardware mit DIN-Steckern für die Tastatir habe ich es aber noch nie geprüft/getestet. Serielle und Bus-Maus funktionieren da garantiert nicht.

    Liebe Forengemeinde,


    als nächstes stelle ich meinen PS/2 Model 30 286 vor.


    Nach dem Ausmotten kam beim ersten Start des PS/2 nach Jahr(zehnten) der beliebte CMOS-Fehler, hat dann aber nach drücken der F1-Taste zum PS-DOS 3.30 durchgebootet. Schuld war natürlich der tote DALLAS-Chip (der war wohl schon länger im Tartarus). Freundlicherweise konnte ich hier aus dem Forum bei Lineablu Ersatz beschaffen. Wie die meisten wissen ist dieser Ersatz besser als das Original.


    Als der Ersatz-Chip/Platine da war musste ich leider feststellen, das das Floppy-Laufwerk partout keine Disketten lesen wollte, d.h. die Advanced-Diagnostic-Disk startete nicht. Zum Glück konnte ich zeitnah ein Ersatzlaufwerk beschaffen (war laut Anbieter teil eines Messsystems, dessen Herz wohl ein PS/2-PC gewesen ist). Das Floppylaufwerk ist Anfang der Woche eingetrudelt und wurde sofort eingebaut. Jetzt hat es auch mit der Diagnose-Disk geklappt.


    Leider war der Co-Prozessor-Sockel leer und ich hätte da gerne was reingesteckt. Wie es der Zufall wollte, ist mir heute beim Aufräumen ein ITT 2C87-8 in die Hände gefallen, der sofort verbaut wurde. Nach dem Setup war alles gut und ich habe ein paar Benchmarks laufen lassen. Die Performance war natürlich genau so wie zu erwarten war. Also doch kein möglicher Ersatz für einen SAP-Applikations-Server ......


    Kurioserweise wollte der Speedsys-Test nicht starten. Auf der Kommandozeile aufgerufen, kurze Gedenksekunden des Systems und wieder der Prompt. Gibt es da einen Trick oder läuft der Test nicht bei 286ern?


    So, da das hier eine Galerie ist ein paar Bilder:



    Die Benchmarks:





    Viel Spaß!

    Mittlerweile habe ich die HD des AT Low-Level-Formatiert und das alte System aus dem Backup wieder aufgespielt. Es läuft wieder alles!


    Ich freu mich schon auf das Netzteil!


    PS: Ich habe in meinem Fundus einen PC ausgegraben mit einer PIII-866MHz-CPU in einem Fujitsu-Desktop-Gehäuse den ich mir mal vor Jahren für Win98SE zusammengebaut habe. Da der nicht wirklich ein erhaltenswerter PC ist und außerdem auf dem Mainboard schon bei mehreren Kondensatoren "der Hut" hochgeht, wird dieser verschrottet (meine Frau wird mir danken).


    Natürlich werden die Inrereien sichergestellt (bis aufs Mainboard und das Gehäuse). Eine Voodoo-Karte und eine Soundblaster CT1790 mit Waveblaster-Daughterboard schmeißt man nicht weg (vor allem nicht, nachdem ich gesehen habe, was da bei ebay einige Leute dafür aufrufen)!

    Wie kann ich denn eine VOODOO1 von einer VOODOO2 unterscheiden? Ich bin mir nämlich nicht sicher, welche VOODOO-Karte das ist.


    Jeden Tag was neues! Heute, gerade als ich die HD LowLevel-Formatieren wollte, bootet die Kiste plötzlich wieder von der HD! Scheinbar geht das nach Tagesform.


    Hab jetzt alles mit dem DOS 5.0-eigenen Backup-Programm auf HD-Disketten gesichert (hat dazu 16 Stück gebraucht).


    Dann dabei habe ich mir den Inhalt der Platte genauer angesehen: AutoCAD, Norton Utilities, Norton Comander, GEM und Tetris sind da installiert. Das Sichern lohnt sich also!

    Der neue Controller ist nicht der gleiche!


    Der alte MFM-Controller hat keine Herstellerbezeichnung (ungelabeld Original-IBM denke ich).


    Der Neue ist ein WD13003-WA2. Also schon was ordentliches.


    Aber was du beschrieben hast, hatte ich schon befürchtet, nach dem ich mir nach dem ersten gelungenen Start noch weitere Infos zu MFM aus dem Internet zu Gemüte geführt hatte.


    Blöd ist, früher (vor fast 30 Jahren) da wusste ich das alles, aber es ist alles weg! Aus den Augen aus dem Sinn!


    Na dann muss ich mich mal mit dem Low-Level-Formatieren im IBM-AT auseinandersetzen. Bei meinem 1. eigenen PC/AT-kompatiblen war, soweit ich mich erinnern kann, im BIOS eine Low-Level-Formatierungsroutine hinterlegt.

    Sodele, der AT läuft jetzt wieder (mit dem nicht passenden Ersatznetzteil.


    Heute kam der MFM-Kontroller den ich bei ebay geschossen habe. Der funktioniert wunderbar! Nach dem Initialisieren des CMOS mit der Diagnostic-Floppy (war bisschen ein Akt, bis ich diese aus einem Image schreiben konnte, da ich zur Zeit keinen passenden und laufenden PC mit 5 1/4"-Floppy daheim habe), bootete der AT von der Festplatte und offenbarte mir, das der Vorgänger MS DOS 5.0 und AutoCAD installiert hatte.


    Was mir nicht so gefällt, das diese Version des Mainboards/BIOS keine 1,44MB-Disketten unterstützt. Ein wenig Recherche im Netz ergab, das es 3 Mainboardversionen mit jeweils 1 dazu herausgebrachten BIOS-Version gibt. So wie es aussieht habe ich bei mir entweder Mainboard Ver. 1 oder 2 und BIOS Version 2, da die Diagnostik-Programm neben den beiden 5 1/4" nur 3,5" mit 720kB-Floppys unterstützt. Angeblich kann aber die 3. BIOS-Version verwendet werden, die 1,44MB-Floppy-Laufwerke unterstützt.


    Infos habe ich von hier: http://www.minuszerodegrees.net/


    Weiß da jemand genaueres, bzw. könnte mir jemand das BIOS brennen (2 Chips)?