Beiträge von Zuikagu

    Liebe Forengemeinde,


    als nächstes stelle ich meinen PS/2 Model 30 286 vor.


    Nach dem Ausmotten kam beim ersten Start des PS/2 nach Jahr(zehnten) der beliebte CMOS-Fehler, hat dann aber nach drücken der F1-Taste zum PS-DOS 3.30 durchgebootet. Schuld war natürlich der tote DALLAS-Chip (der war wohl schon länger im Tartarus). Freundlicherweise konnte ich hier aus dem Forum bei Lineablu Ersatz beschaffen. Wie die meisten wissen ist dieser Ersatz besser als das Original.


    Als der Ersatz-Chip/Platine da war musste ich leider feststellen, das das Floppy-Laufwerk partout keine Disketten lesen wollte, d.h. die Advanced-Diagnostic-Disk startete nicht. Zum Glück konnte ich zeitnah ein Ersatzlaufwerk beschaffen (war laut Anbieter teil eines Messsystems, dessen Herz wohl ein PS/2-PC gewesen ist). Das Floppylaufwerk ist Anfang der Woche eingetrudelt und wurde sofort eingebaut. Jetzt hat es auch mit der Diagnose-Disk geklappt.


    Leider war der Co-Prozessor-Sockel leer und ich hätte da gerne was reingesteckt. Wie es der Zufall wollte, ist mir heute beim Aufräumen ein ITT 2C87-8 in die Hände gefallen, der sofort verbaut wurde. Nach dem Setup war alles gut und ich habe ein paar Benchmarks laufen lassen. Die Performance war natürlich genau so wie zu erwarten war. Also doch kein möglicher Ersatz für einen SAP-Applikations-Server ......


    Kurioserweise wollte der Speedsys-Test nicht starten. Auf der Kommandozeile aufgerufen, kurze Gedenksekunden des Systems und wieder der Prompt. Gibt es da einen Trick oder läuft der Test nicht bei 286ern?


    So, da das hier eine Galerie ist ein paar Bilder:



    Die Benchmarks:





    Viel Spaß!

    Mittlerweile habe ich die HD des AT Low-Level-Formatiert und das alte System aus dem Backup wieder aufgespielt. Es läuft wieder alles!


    Ich freu mich schon auf das Netzteil!


    PS: Ich habe in meinem Fundus einen PC ausgegraben mit einer PIII-866MHz-CPU in einem Fujitsu-Desktop-Gehäuse den ich mir mal vor Jahren für Win98SE zusammengebaut habe. Da der nicht wirklich ein erhaltenswerter PC ist und außerdem auf dem Mainboard schon bei mehreren Kondensatoren "der Hut" hochgeht, wird dieser verschrottet (meine Frau wird mir danken).


    Natürlich werden die Inrereien sichergestellt (bis aufs Mainboard und das Gehäuse). Eine Voodoo-Karte und eine Soundblaster CT1790 mit Waveblaster-Daughterboard schmeißt man nicht weg (vor allem nicht, nachdem ich gesehen habe, was da bei ebay einige Leute dafür aufrufen)!

    Wie kann ich denn eine VOODOO1 von einer VOODOO2 unterscheiden? Ich bin mir nämlich nicht sicher, welche VOODOO-Karte das ist.


    Jeden Tag was neues! Heute, gerade als ich die HD LowLevel-Formatieren wollte, bootet die Kiste plötzlich wieder von der HD! Scheinbar geht das nach Tagesform.


    Hab jetzt alles mit dem DOS 5.0-eigenen Backup-Programm auf HD-Disketten gesichert (hat dazu 16 Stück gebraucht).


    Dann dabei habe ich mir den Inhalt der Platte genauer angesehen: AutoCAD, Norton Utilities, Norton Comander, GEM und Tetris sind da installiert. Das Sichern lohnt sich also!

    Der neue Controller ist nicht der gleiche!


    Der alte MFM-Controller hat keine Herstellerbezeichnung (ungelabeld Original-IBM denke ich).


    Der Neue ist ein WD13003-WA2. Also schon was ordentliches.


    Aber was du beschrieben hast, hatte ich schon befürchtet, nach dem ich mir nach dem ersten gelungenen Start noch weitere Infos zu MFM aus dem Internet zu Gemüte geführt hatte.


    Blöd ist, früher (vor fast 30 Jahren) da wusste ich das alles, aber es ist alles weg! Aus den Augen aus dem Sinn!


    Na dann muss ich mich mal mit dem Low-Level-Formatieren im IBM-AT auseinandersetzen. Bei meinem 1. eigenen PC/AT-kompatiblen war, soweit ich mich erinnern kann, im BIOS eine Low-Level-Formatierungsroutine hinterlegt.

    Sodele, der AT läuft jetzt wieder (mit dem nicht passenden Ersatznetzteil.


    Heute kam der MFM-Kontroller den ich bei ebay geschossen habe. Der funktioniert wunderbar! Nach dem Initialisieren des CMOS mit der Diagnostic-Floppy (war bisschen ein Akt, bis ich diese aus einem Image schreiben konnte, da ich zur Zeit keinen passenden und laufenden PC mit 5 1/4"-Floppy daheim habe), bootete der AT von der Festplatte und offenbarte mir, das der Vorgänger MS DOS 5.0 und AutoCAD installiert hatte.


    Was mir nicht so gefällt, das diese Version des Mainboards/BIOS keine 1,44MB-Disketten unterstützt. Ein wenig Recherche im Netz ergab, das es 3 Mainboardversionen mit jeweils 1 dazu herausgebrachten BIOS-Version gibt. So wie es aussieht habe ich bei mir entweder Mainboard Ver. 1 oder 2 und BIOS Version 2, da die Diagnostik-Programm neben den beiden 5 1/4" nur 3,5" mit 720kB-Floppys unterstützt. Angeblich kann aber die 3. BIOS-Version verwendet werden, die 1,44MB-Floppy-Laufwerke unterstützt.


    Infos habe ich von hier: http://www.minuszerodegrees.net/


    Weiß da jemand genaueres, bzw. könnte mir jemand das BIOS brennen (2 Chips)?

    Ähm wer ist denn jetzt der Übeltäter? Ich seh auf dem Bild mindestens 3 Bauteile:

    eine Spule (oder was das ist) Mit Nummer 970-00070-00 273S8523 H-P (licht braun-schwarz verfärbt)

    ein rotes Bauteil (k..a was das ist) mit Aufdruck GPF MKT (sieht aber in Ordnung aus)

    dahinter

    ein seltsames Teil mit einer blauen Kunststoffolie oben drauf (das sieht für mich nicht gesund aus)?


    Man sehe mir die Frage bitte nach, aber ich bin halt ein kompletter Elektronik-Laie.

    Hallo,


    ich hab hier einen PS/2 Modell 30 mit einem DALLAS 1287 drin. Ich habe den Rechner noch nicht eingeschaltet, gehe aber stark davon aus, das die Batteir im DALLAS-Chip leer ist.


    Ich habe hier schon nebulöse Hinweise auf die Reparatur oder Ersatz des Chips gelesen, aber leider nichts konkretes gefunden. Wie kann ich das angehen, bzw, gibt es Ersatz?


    Danke im Voraus!