Ich habe folgende Retro Hardware bekommen Thread!

  • https://theretroweb.com/motherboards/s/asus-sp97-v


    Könnte sich schätzungsweise um dieses Mainboard handeln. Mit einem AMD K6 II/III mit "+" hinten dran wird der bordeigegene Ram Controller von der CPU übernommen und du kannst über 64mb mit Cache Support nutzen was ansonsten das System ausgebremst hätte. Da ein AMD K6 den 2x Multi als 6x interpretiert sind bei 83mhz fsb bis zu knapp 500mhz drin aber dann müsstest du mit den anderen Komponenten jonglieren ob sie da überhaupt mitmachen denn es gibt welche die selbst bei 75mhz fsb nicht "arbeiten" wollen.


    Nur als Gedanke falls es dich im Finger juckt "hmm geht da noch mehr oder belasse ich es bei höchstens dem 233MMX und 64mb" ?

    Ja das ist genau dieses Board. Aktuell wird es bei dem 166er bleiben. Mein Plan ist es ja, mein RETRO-PC zu verändern, eben in den 166er statt den K6/2 450. Grund ist erstmal, das er dann nicht ggf. zu schnell unter DOS ist und, da dieses Board mehr möglichkeiten bietet was ISA und PCI Steckplätze angeht. Leider fehlt bei dem Board das PS/2 USB Bracket und das VGA Bracket. Das ist natürlich nicht mehr vorhanden. Aber gut, solange tut es erstmal eine serielle Maus, einen Adapter Seriell auf PS2 mag er nicht :D . Zu dem Umbau mache ich dann aber einen seperaten Beitrag auf. Es kommt aber noch ein Projekt, ein weiterer 486er, ggf. brauche ich da eure Fachkenntniss und moralische Unterstützung :D

    Primärer RETRO-PC:

    System: ASUS SP97-V / Intel Pentium 233 MMX / 128 MB EDO RAM
    Karten: D-LINK DFE530-TX (PCI) / ELSA Winner 3000-M (S3 Virge DX) / Monster 3D II Voodoo2 8 MB / Sound Blaster AWE64 Gold mit 32 MB EDO-RAM

    Laufwerke: 2x 10 GB HDD (Seagate Barracuda ST310220A) / 3,5" Floppy 1.44 MB / 5,25" Floppy (JU-475) / Nakamichi (J-5.16S) / Pioneer DVD-ROM (DVD-105 SZ) / ZIP250 ATAPI (IOMEGA)

    OS: DOS 6.22 / Win 3.11 / Win 98 SE

  • Wenn es nicht um reines Dosgaming geht, dann brauche ich mindestens einen P2/300 oder K6/350+.

    Darunter macht auch Win9x Gaming selbst mit Voodoo nicht wirklich Spass.

    Ich werde es ausprobieren, zur Not kann ich die CPU immer noch gegen eine andere Tauschen, ist ja nicht so der Aufwand

    Primärer RETRO-PC:

    System: ASUS SP97-V / Intel Pentium 233 MMX / 128 MB EDO RAM
    Karten: D-LINK DFE530-TX (PCI) / ELSA Winner 3000-M (S3 Virge DX) / Monster 3D II Voodoo2 8 MB / Sound Blaster AWE64 Gold mit 32 MB EDO-RAM

    Laufwerke: 2x 10 GB HDD (Seagate Barracuda ST310220A) / 3,5" Floppy 1.44 MB / 5,25" Floppy (JU-475) / Nakamichi (J-5.16S) / Pioneer DVD-ROM (DVD-105 SZ) / ZIP250 ATAPI (IOMEGA)

    OS: DOS 6.22 / Win 3.11 / Win 98 SE

  • Sehr schöner Fund. Hier noch eine Anekdote dazu 8)



    Denkzettel 04/96

  • 30 Disketten gekauft ...der Händler hat noch 30 noname eventuell gebraucht dazu gepackt.

    Und ein haufen IBM PS/2 zeug bekommen, mal sehen ob ich so mit dem Rechner weiter komme.


  • Der matt hat ja bekanntlich bei einem Bekannten geholfen sein Chaos-Lager zu räumen. Leider mit sehr vielen Stücken, die durch das unsachgemäße Lagern zerstört wurden. Bei den meisten Systemen fehlte die Hälfte, überall lagen Festplatten/ ISA/ PCI Karten rum. ESD?! Nie gehört. matt wühlte sich da durch, leider waren wohl 80...90% einfach nur Schrott. Leider, sehr schade. Aber es gab auch Sternstunden!


    Da matt meine Liebe zu Festplatten kennt, vor Allem die "Brocken", habe ich von ihm unter Anderem diese 3 Festplatten bekommen, die er gerettet hat. Allesamt wurden vorher sehr unpfleglich behandelt. Zum Teil waren dort Festplatten und andere Sachen "Schüttgut".

    Naja, nach geradebiegen aller Pins und Kontroller der Tantals/ des PCBs liefen alle 3:



    Links: eine ST-157A von 1990 - läuft ok, hat paar Stellen, wo Spinrite "gestolpert" ist, also mehrere Leseversuche brauchte, aber sonst ok.

    Mitte: Conner CP-3114 von 1989 - läuft relativ rauh und laut, hat 4 defekte Sektoren in der Mitte, Spinrite hängt sich hier genau dort auf und geht nicht weiter. Sonst ok.

    Rechts: Quantum Prodrive AT40: läuft super leise, Spinrite läuft absolut smooth durch - eine richtig geniale Platte, sogar Spintite weiß diese zu schätzen:


    Wie aber schon gesagt waren es die glücklichen, die das Chaos-Lagern überlebt haben. Leider gibt es auch einige Platten, die dabei massiv Schaden genommen haben, wie diese hier, eine "Micropolis 1578" 5,25" 332MB SCSI Platte in voller Bauhöhe. 1987 auf den Markt gekommen, dieses Exemplar ist von 1988. Davon habe ich zwei mit nahezu dem identischen "Lagerspuren" bekommen, eine Dritte läuft, leider mit Fehlern, aber ein DOS Format ist möglich, und eine vierte mag noch nicht - da war ein Tantal kurz und hat bisschen was mit in den Tod gerissen, da bin ich aber zuversichtlich, dass ich zumindest aus den 2 beschädigten die benötigten Teile klauen kann und diese damit wieder zum Laufen bekomme. Hatte ich den Ausdruck "Schüttgut" schon verwendet?



    Ja, man erkennt es schon, aber dennoch einmal ran zoomen:


    Autsch autsch autsch. ICs von den Hybriden abgerissen, PCB zerbrochen, Widerstandsarrays zerbröselt. Extrem ärgerlich.


    aber dennoch eine super Aktion von matt, da sonst sicher alles zum Verwerter gegangen wäre.

  • Spinrite ist definitiv Schlangenöl... Du schadest der alten Platte mehr, als Du denkst (die Belastung durch Spinrite entspricht nicht der normalen Nutzung).

    Besser ist es - wenn es denn geht - ein Backup (falls Daten drauf sind), ein Low-Level-Format und dann (wenn Daten gerettet wurden) wieder ein Restore.

    Wobei ich mich eigentlich nicht erinnern kann, dass ATA/IDE-Platten überhaupt Low-Level-Formatiert werden können, d.h. das o.g. gilt nur für MFM und RLL.

  • Peter z80.eu Aber Spinrite ist doch auch nur LL-Format, bloß wird zusätzlich der Interleave optimiert, versucht zu reparieren und die Daten erhalten. Man kann spekulieren ob es stressiger ist, als LLF ohne die Erhaltung der Daten und sich für die klassische Methode entscheiden.


    Laut deinem Blogeintrag hast du die Prozedur aber mittendrin abgebrochen. Dass dann neue Fehler kommen, wenn zwischendurch die Formatierung wechselt, finde ich nicht ungewöhnlich. Deine Schlussfolgerung ist jedenfalls nicht faktisch belegt. Zudem kann Spinrite allein schon eine diagnostische Hilfe sein.



    IDE-/SCSI-Festplatten sind auch irgendwie formatiert, also muss man dieses Format auch erzeugen können. Bin mir sicher, dass man auf alle Fälle alte Modelle (prä-LBA) mit den richtigen ggf. herstellerspezifischen Controllerbefehlen auch dazu bekommt, ein LLF durchzuführen.


    Ich würde aber generell mal sagen: Tu‘s nicht, wenn die Platte funktioniert :D Und wenn sie nicht funktioniert, hast du nicht viel zu verlieren.

  • Spinrite ist definitiv Schlangenöl... Du schadest der alten Platte mehr, als Du denkst (die Belastung durch Spinrite entspricht nicht der normalen Nutzung).

    Besser ist es - wenn es denn geht - ein Backup (falls Daten drauf sind), ein Low-Level-Format und dann (wenn Daten gerettet wurden) wieder ein Restore.

    Wobei ich mich eigentlich nicht erinnern kann, dass ATA/IDE-Platten überhaupt Low-Level-Formatiert werden können, d.h. das o.g. gilt nur für MFM und RLL.

    Da bin ich anderer Meinung. Die 25min Durchlauf. Da ist ne Win95 Installation stressiger.


    Bei alten 8 bit Controllern, die bei einem Recal. Request Spur für Spur bis zur Spur 0 zurückfahren, da gebe ich dir Recht. Das dauert Stunden selbst für eine 10MB Platte. Denn Spinrite fährt nach jeder Spur und jedem Kopf zurück zu Spur 0 mit einem Recal. Request.

    Bei moderneren 16bit Controllern habe ich das Verhalten noch nicht beobachtet, da läuft es dann auch schneller durch und sollte kaum stressen.

  • Ich schätze einfach ab, was "stressiger" ist. Spinrite macht recht viele Zugriffe, auch wiederholt, ein Low-Level-Format ist da viel schneller durch = viel weniger Zugriffe.

    Wer jeden Tag (im Vergleich) eine Windows 95 Installation durchführt, muss ein Masochist sein ;) Einmal Win95 installieren erzeugt aber sicherlich weniger Zugriffe als Spinrite.

    Recherchiert einfach mal selbst nach Spinrite und "Snake Oil".

  • Heute sind endlich die ersten 2 Teile angekommen. Waren beides richtige Schnapper aus der Bucht.

    Warum ausgerechnet die 2 Sachen ? Weil das Teile aus dem ersten PC sind den ich damals zusammengebaut habe. Außer, dass es damals ein PII mit 400Mhz war und der hier nur 350Mhz hat. Was aber für mein Vorhaben keine Rolle spielt. Dafür war der Preis zu gut bzw. der Aufpreis für den 400er hätte sich nicht gelohnt.

    KEEP CALM AND CALL JARVIS

  • Der matt hat ja bekanntlich bei einem Bekannten geholfen sein Chaos-Lager zu räumen. Leider mit sehr vielen Stücken, die durch das unsachgemäße Lagern zerstört wurden. Bei den meisten Systemen fehlte die Hälfte, überall lagen Festplatten/ ISA/ PCI Karten rum. ESD?! Nie gehört. matt wühlte sich da durch, leider waren wohl 80...90% einfach nur Schrott. Leider, sehr schade. Aber es gab auch Sternstunden!


    aber dennoch eine super Aktion von matt, da sonst sicher alles zum Verwerter gegangen wäre

    Alles zu Verwerter ? Eher nicht, es wird als sauber gesapelte Schüttgut nach Hause mitgenohmen.
    Ca 130-140kg Festplatte ging zum Verwerter (viele SAS/SCA , mehre schrott-IDE/SCSI)
    Jedoch habe ich Quantum Bigfoot aus Verwerter-Stapel rausgezogen, in Form "Jenga-Turm'" (jetzt geht dieser fehlerfreie HDD zum Hoom )
    _________________________________________________________________________________________
    Irgendwo beim Kehren von Boden an letzte Tag fand ich eine Goldstück.

    Fast hätte ich CPU aus Deinsteresse [Vorurteil] Es ist sowieso nur P4 bzw Pentium Dual Core E2160 [/Vorurteil] mitsamt Kehricht ins Müllbeutel gekippt.

    Ich habe trotzdem nachgeguckt: Tatsächlich eher seltene Core2Extreme


    In Vergangenheit ist meine Schuh auf Rücken liegende Käfer gelatscht: Intel 8087 (der ich am Ende an Freund geschenkt habe (lädiert, aber es funktioniert))
    Von dieser FPU habe ich keine Foto geschossen.

    6 Mal editiert, zuletzt von matt ()

  • Und ich sage mir ja immer mit MFM fange ich nicht auch noch an...

    386SX- 20 Mhz "Erster eigener Rechner!2" NoName Komponenten

    486DX -30 "Industrie PC" auf Steckkarte

    Super Sockel 7 Gigabyte GA-5AA 3Dfx Voodoo 3500 TV

    AMD "Geode" ebenfalls Steckkarte für Backplane

    3x IBM Netvista 8364 "ThinRetroSystem" 1-2 von denen würde ich tauschen...


    "und noch so einiges mehr... "

  • Es war mal wieder so weit...


    Kurzes Intro: als neulich in der Filiale der Lieferscheindrucker streikte, kam ich mit Telefon-Anweisungen nicht weiter, der (wenig EDV-affine) Kollege verstand mich einfach nicht. :D
    Also kurzerhand Whatsapp mit Video angeschmissen... und was sahen meine Augen da?? Als Druckerständer hatten die Kollegen ... unten Gezeigtes.

    Ich habe dann angedeutet, dass sie mal ganz schnell den PC durch irgendwas anderes ersetzen sollen... und heute haben sie mir das gute Stück mitgeschickt...

    Ich lasse wie immer erst mal Bilder sprechen:



    Das Teil wiegt glaube ich locker zehn Kilo - und das bei einem Desktop.


    Ganz ehrlich - ich traue mich gar nicht, da Strom drauf zu geben. Mir sind ja schon zwei alte Rechner hier "hoch gegangen", und ein Monitor. Im Sinne von, dass da Tantals geplatzt sind - habe ich ja hier gelernt. :)


    Aber anders wird es nicht gehen - mir als Nichtlöter bleibt nichts anderes übrig.


    Dazu das Bandlaufwerk mit einer proprietären Steckkarte und einem riesenbreiten Anschluss wo aber nur die Hälfte Pins drin sind... sehr konsequent von "IRWING". :)

    Ich glaube nicht, dass ich damit was anstellen kann (mit dem Tapedrive). Wird wohl hier in den Flohmarkt wandern.


    Durchgeblasen mit Druckluft habe ich ihn schon im Betrieb, äußere Reinung folgt natürlich noch. Ich denke, da ist noch was zu machen.


    Irgendwelche Hinweise Eurerseits, was ich vorher tun soll bevor ich den Rechner einschalte?


    Und dann ist noch heute angekommen:


    Zwei wunderschöne funktionierende Taschenrechner hier aus dem Flohmarkt... Vielen Dank an Ranger85 !! :)

    Ich entschuldige mich mal pauschal hier für "dumme" Fragen... ich bin kein "Löter" und deswegen hier mehr ein N00b. :)

    Gruß, cp2



  • Keine Ahnung.

    Ja, ein kleiner, niedlicher Kühler... aber damals hat mein Chef noch nichts selbst aufgerüstet (bin erst 34 Jahre in dem Laden, die Bastelei kam dann zusammen später).

    Solange ich ihn nicht eingeschaltet habe, werde ich es nicht wissen... aber der wird ja sicher auch ohne Kühler laufen, denke ich...

    Ich entschuldige mich mal pauschal hier für "dumme" Fragen... ich bin kein "Löter" und deswegen hier mehr ein N00b. :)

    Gruß, cp2





  • 'Brett 160072-001 wurde verbaut, also eine 486er mit 386 Gehause (Gehause ist wohl derselbe wie meine Gammel-Kernschrott Deskpro XE und Proliena 4/66 (der mit Hudson LINK))


    CompaqProlinea.pdf

    Den Kehricht kannst Du gerne auch in Pakete stecken :D

    Den würdest du nicht habenwollen :D
    Einfach ne Haufen viele Betonstaub, viel Schrauben, diverse Essenreste und zertrete ICs

    Einmal editiert, zuletzt von matt ()

  • Für mich eines der schönsten Gehäuse der Welt da sehr ähnlich zu meinem Compaq 286er, meinem allerersten PC den ich immer noch besitze :)

    Wahrscheinlich geht ein Tantal hoch aber dann ist das halt so, ist i.d.R. nicht weiter schlimm.

    Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
    Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
    486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
    Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
    Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //

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