Ein Commodore User hat sich verirrt....

  • Hallo Zusammen,


    ich bin über den Hackaday Artikel über den Ersatz für LM323 TO-3 Regler hier her gekommen. Den TI E-Fuse Chip kannte ich noch nicht und hab' die Idee gleich für eines meiner Projekte geklaut. Ich traue nicht allen meinen Spannungswandlern und Netzteilen und da das übliche Fehlerbild bei den MOSFETs in Buck-Reglern der Kurzschluss (also das Durchleiten der vollen anliegenden Spannung) ist, schadet für die teureren Geräte etwas Vorsicht vermutlich nicht.


    Ansonsten bin ich vom C64 über den Amiga direkt zu Unix/Linux gewechselt und hatte immer etwas Mitleid mit meinen Freunden aus der DOS-Welt, die sich mit HIGHMEM, EMMS, IRQ Jumpern und so Dingen rumschlagen mussten. Inzwischen hab' ich aber auch fast zwei XTs: eine A1060 Sidecar (sowas wie ein PC10 mit Schnittstelle zum Amiga) und eine XT2088 Brückenkarte für den Amiga 2000 mit ein paar ISA Karten. Da habe ich mich aber auch eher mit der Hardware beschäftigt. Mein nächstes Projekt in der Richtung wird vermutlich die Instandsetzung von defekten Sidecar Platinen sein, die damals als Ersatz für wenig Geld erworben hatte.


    Meine neusten Spielzeuge aus der Intel Ecke sind zwei Pentium SBCs (Pentium II und M) inklusive ISA / PCI Busplatinen. Softwaremäßig werden die aber vermutlich im wesentlichen mit Linux betrieben werden. Passt von der Zeit ganz gut zu den paar SUNs, die ich hier auch noch rumstehen habe (und die auch überwiegend unter Linux laufen). Insofern werde ich mich hier eher in der Hardware Abteilung tummeln.


    Viele Grüße, Norbert.

  • Herzlich Willkommen! :thumbup:

    Primärer RETRO-PC:

    System: ASUS SP97-V / Intel Pentium 233 MMX / 64 MB EDO RAM
    Karten: D-LINK DFE530-TX (PCI) / ELSA Winner 3000-M (S3 Virge DX) / Monster 3D II Voodoo2 8 MB / Sound Blaster 32 (ISA) mit 8 MB EDO-RAM

    Laufwerke: 2x 10 GB HDD (Seagate Barracuda ST310220A) / 3,5" Floppy 1.44 MB / 5,25" Floppy (JU-475) / Nakamichi (J-5.16S) / Pioneer DVD-ROM (DVD-105 SZ) / ZIP100 ATAPI (IOMEGA)

    OS: DOS 6.22 / Win 3.11 / Win 98 SE

  • Lovely. Das freut mich, dass du über den Artikel und Mr Floppy‘s Arbeit hier gelandet bist! Viel Spaß hier!

    root42 auf YouTube


    80486DX@33 MHz, 16 MiB RAM, Tseng ET4000 1 MiB, GUSar Lite & TNDY & SnarkBarker, PC MIDI Card + SC55 + MT-32, XT CF Lite, OSSC 1.6

  • Herzlich Willkommen bei uns in der Runde, auf die Projekte bin ich gespannt.


    ... hatte immer etwas Mitleid mit meinen Freunden aus der DOS-Welt, die sich mit HIGHMEM, EMMS, IRQ Jumpern und so Dingen rumschlagen mussten.

    .... so so? Linux war in seinen Anfangsstunden auch nicht wirklich einfach. 😉 Ich selber bin lange genug bei Linux dabei um da auch mitreden zu dürfen. :D


    Aber wir auch immer, es waren auch lehrreiche Zeiten die ich auch etwas vermisse.

    Meine Vintagerechner: XT (NEC V20) & Book8088 (v2, VGA) #-# Epson XT portable #-# HighScreen 286@16MHz #-# L&P 286-20MHz #-# Cyrix 386DRx²-33/66 #-# ESCOM Black Slim Am386DX@40MHz #-# SCT Proline Cyrix486DX2@66 #-# Cyrix 5x86@100 VIP #-# Libretto 50CT #-# && 1x Sockel 8 & 3x Sockel4 (60MHz + 66MHz)

  • Ja! Die IRQs waren anfangs unter Linux ja genauso ein Problem. :)

    Aber ich glaube er meinte den Amiga, wo sich die Hardware ja selber konfiguriert.

    root42 auf YouTube


    80486DX@33 MHz, 16 MiB RAM, Tseng ET4000 1 MiB, GUSar Lite & TNDY & SnarkBarker, PC MIDI Card + SC55 + MT-32, XT CF Lite, OSSC 1.6

  • So so, mal jemand der DOS tatsächlich und erfolgreich aus dem Weg gegangen ist. Und konsequenter Weise dann auch Windows, etwas was mir erst 15-20 Jahre später gelungen ist. Meinen Respekt und herzlich willkommen hier bei den Verrückten.


    PS. Und dann auch noch ein SUN Fan, sehr schön!

    386SX- 20 Mhz "Erster eigener Rechner!2" NoName Komponenten

    486DX -30 "Industrie PC" auf Steckkarte

    Super Sockel 7 Gigabyte GA-5AA 3Dfx Voodoo 3500 TV

    AMD "Geode" ebenfalls Steckkarte für Backplane

    3x IBM Netvista 8364 "ThinRetroSystem" 1-2 von denen würde ich tauschen...


    "und noch so einiges mehr... "

  • Verirrt und trotzdem genau richtig!


    Hrzl_wlkmn

    "Das Alte oder das Moderne zu schätzen ist leicht, aber das Obsolete schätzen zu wissen ist der Triumph des echten Geschmacks." (Nicholás Gómez Dávila)

  • Vielen Dank für den herzlichen Empfang.

    Ja! Die IRQs waren anfangs unter Linux ja genauso ein Problem. :)

    Aber ich glaube er meinte den Amiga, wo sich die Hardware ja selber konfiguriert.

    Ich hatte ab '90 SUNs auf Arbeit. Im Vergleich dazu war alles, was man üblicherweise zuhause hatte eher Spielzeug. Das erste Mal, dass ich Linux auf einer DOSe installiert hatte, war Ende '95 und das war glaube ich schon PCI (war nicht mein Rechner). Nach der Sidecar (8088) hatte ich mir 2000 den ersten eigenen Computer aus der Intel-Welt zugelegt. Da war dann Linux installieren auch kein Problem mehr (vor allem im Vergleich zu '95). Das kam dann auch nicht mehr von SUSE auf CD, sondern ich konnte direkt Debian zuhause aus dem Netz saugen. Insofern kannte ich die Geschichten mit Interruptkollisionen wirklich nur aus Erzählungen.


    EDIT: Stimmt wir hatten vor 2000 (aber nach '95) auf Arbeit neben den SUNs auch Linux auf unseren Laptops. Da hatte ich wohl auch vorher schon ein paar Mal Linux installiert, was bei Laptops wegen der eher speziellen Hardware damals auch kein richtiger Spass war. Um die Zeit rum haben dann wohl alle zumindest bei Arbeitsplatzrechnern die SUNs durch Linux auf Intel ersetzt.

  • SUN ist ja um die Zeit selbst auf x86 umgestiegen, von daher wäre das ja kein zwingender Grund für Linux gewesen. Ich habe mir irgendwann in den 2000ern noch OpenSolaris aus den USA schicken lassen um ZFS auszuprobieren. Das wäre bei unserem Internet damals noch ne Qual gewesen...

    386SX- 20 Mhz "Erster eigener Rechner!2" NoName Komponenten

    486DX -30 "Industrie PC" auf Steckkarte

    Super Sockel 7 Gigabyte GA-5AA 3Dfx Voodoo 3500 TV

    AMD "Geode" ebenfalls Steckkarte für Backplane

    3x IBM Netvista 8364 "ThinRetroSystem" 1-2 von denen würde ich tauschen...


    "und noch so einiges mehr... "

  • SUN ist ja um die Zeit selbst auf x86 umgestiegen, von daher wäre das ja kein zwingender Grund für Linux gewesen. Ich habe mir irgendwann in den 2000ern noch OpenSolaris aus den USA schicken lassen um ZFS auszuprobieren. Das wäre bei unserem Internet damals noch ne Qual gewesen...

    Ja, aber die PC Hardware war einfach viel billiger und für Arbeitsplätze völlig ausreichend. Linux konnte damals auch über NFS gut mit den SUN Servern kommunizieren. Einige Dinge, wie die Kommandozeile, waren bei Linux auch einfacher und schöner zu bedienen (jedenfalls für den Hobby-Admin).

  • Herzlich Willkommen in der DOSReloaded-Familie

    Workstation: Mac Studio 2022 - Apple M1 Max - 64 GB - 2 TB - Sonoma 14.4.1

    Workstation: XEON E3-1231 v3 - 16GB - 256 GB m.2 - 2x 2.0 TB HDD - NVIDIA GeForce GTX 750 Ti - Windows 10 Pro 22H2

    Mobil: MacBook Air 13" - Apple M1 - 8 GB - 256 GB - Sonoma 14.2.1
    Retro (1): GMB P56VPS (V0) - Pentium 100 - 16 MB EDO - S3 Trio64/V+ - 512 MB CF

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!