Mal sehen, ob ich den Rechner wirklich mit all diesen System füllen kann....

  • Ja, wenn man so lange (seit 1995) mit OS/2 zu Gange ist, dann will man mal alle - bzw. so viele wie möglich - nativ auf einem Rechner haben. Zumindest theoretisch müsste das mit den hier im Bild bereits als Partitionen mit DFSEE angelegten Systemen. Die Systeme selbst sind noch nicht auf dem speziell für OS/2 optimierten PC installiert. Das kommt nach und nach. Ich habe schon viele Multiboot Systeme gehabt und installiert, so viele aber noch nicht parallel. Mal schauen.


    Auf einer zweiten SSD sollen dann noch Windows XP und Windows 7 Pro 64 landen, die auch über diesen hier dargestellten Bootmanager zu laden wären.


    Eine dritte 2 TB HDD wird dann dazu das Datengrab.


    Wenn das klappt, kann ich einige meiner Retro Rechner - bis auf ein schönes reines DOS System - wohl einmotten oder verkaufen.


    Da die Hardware Daten aus 2005 bis 2011 hat (die SSDs sind noch neuer) nur eine kurze Aufzählung hier. Es geht eher um OS/2.


    AMD Opteron 3320EE (nur 25 Watt)

    Wasserkühlung (absolut geräuschloses System)

    Ati Radeon X600 PCie (gibt es SNAP Grafikkartentreiber für OS/2 für)

    Cmedia 8738 Soundkarte (gibt es 4.1 OS/2 Treiber für)

    1 TB SSD (OS/2)

    512 GB SSD (Windows)

    2 TB HDD


    Ergänzung:


    OS/2 Version 2.11, Warp Server 4, Warp Server for eBusiness, eComsation und ArcaOS sollen SMP Versionen sein.


    Ergänzung II:


    In die rechte, freie Ecke des Midi Tower wird noch etwas passendes eingesetzt! ;)



    Retro 1: AMD 486DX2/80, VLB, Originalzustand 1/1995, OS/2 Warp3, VOBIS Mini Tower 1995 :love:


    Retro 2: Intel Pentium III 600 Slot1 Katmai, Gigabyte GA-6BA, Windows98, VOBIS Mini Tower 1995 :thumbup:


    Retro 3: IBM6x86MX-PR300, ASUS TX97-E, MatroxG450PCI32MB, OS/2 Warp4; VOBIS Sky Mini Tower 1996 <3


    Retro 4: im Bau: Nexgen Nx586P90 System :lupe:

  • Ein spannendes Experiment :D Bin auf mehrere Ergebnisse gespannt:

    a) Bis zu welcher OS/2-Version herunter wird die Hardware supportet?

    b) Funktioniert die CPU wirklich als SMP-System im klassischen Sinne?

    c) Ist die Platte wirklich bis in die hinterletzte Partition bootbar?

    d) …

  • Interessant, gerne mehr Infos wenn du soweit bist. OS/2 interessiert mich auch, das ist bisher immer an mir vorbeigenagen.


    Gehört der BootManager zu OS/2?

  • Ein spannendes Experiment :D Bin auf mehrere Ergebnisse gespannt:

    a) Bis zu welcher OS/2-Version herunter wird die Hardware supportet?

    b) Funktioniert die CPU wirklich als SMP-System im klassischen Sinne?

    c) Ist die Platte wirklich bis in die hinterletzte Partition bootbar?

    d) …

    Hi,


    es wird noch etwas dauern, bis ich richtig verwertbare Ergebnisse habe, aber hier schon einmal:


    zu a.) die OS/2 2.0 Version könnte theoretisch auch noch gehen, davor eher nicht


    zu b.) Ja, die SMP Unterstützung von OS/2 existiert seit der Version 2.11, ich habe aktuell auf einem Ryzen 7 PRO 7840U (Thinkpad Z13 Gen 2) 16 Kerne. Angeblich soll die SMP Unterstützung bis zu 256 Kerne unterstützen


    Siehe Bild:



    zu c.) Nein, das wird nicht gehen, da OS/2 nur von den ersten 1024 Zylinder der Platte booten kann. Von daher muss ich sehen, wie viele sich dann nun wirklich starten lassen.


    EDIT: Das Problem hat übrigens die ArcaOS Version ab 5.1 nicht mehr, da diese mit UEFI und GPT umgehen kann.

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  • Interessant, gerne mehr Infos wenn du soweit bist. OS/2 interessiert mich auch, das ist bisher immer an mir vorbeigenagen.


    Gehört der BootManager zu OS/2?

    Ja, es ist der IBM Bootmanager. Eventuell wechsele ich später noch auf den AIRBOOT Manager, muss ich mal sehen.

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  • Spannend.

    Kann man OS/2 denn heute fürs Surfen einsetzen oder gar mehr einsetzen?

    Kann das OS/2 denn noch DOS Programme ausführen?

    Ja, auch auf UEFI und GPT kann ArcaOS ab 5.1. DOS und Windows 3.11 Programme, wie von OS/2 seit jeher gewohnt, ausführen.


    Und Nein, mit OS/2 (ArcaOS) kann man zwar vieles machen, aber ich kann nur dringend abraten egal welche Version davon als Produktivsystem zu nutzen.

    Zudem kommen seit der 7. Generation der Intel core i Prozessoren massive Probleme mit der Nutzung des verfügbaren Arbeitsspeichers (als 32-bit System ohnehin mx. 4 GB, auf aktueller Hardware meist max 1,5 GB) dazu. Viele Sachen gehen natürlich noch gut, Textverarbeitung usw., aber alles was mit Online zu tun hat, kann man ohnehin vergessen.

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  • kann man ohnehin vergessen.

    Interesannt es gibt ja ne Apple 2gs comunity die sehr stolz auf ihren Browser ist...

    386SX- 20 Mhz "Erster eigener Rechner!2" NoName Komponenten

    486DX -30 "Industrie PC" auf Steckkarte

    Super Sockel 7 Gigabyte GA-5AA 3Dfx Voodoo 3500 TV

    AMD "Geode" ebenfalls Steckkarte für Backplane

    3x IBM Netvista 8364 "ThinRetroSystem" 1-2 von denen würde ich tauschen...


    "und noch so einiges mehr... "

  • Fortschritte heute:


    Über den IBM Bootmanager



    lassen sich sowohl Windows XP



    als auch Windows 7 Pro 64



    separat starten.


    Hatte zunächst XP installiert, das wollte dann die Startdateien aber partout in die erste primäre Partition der ersten Platte, vormals "OS/2 Version 2.11" schreiben. Naja, dann Windows 7 installiert, welches seinen Bootmanager gleich mit reingepackt hat.


    Nachdem ich unter Windows 7 mittels bcdboot auf dem 7er Laufwerk die Startdateien erzeugt hatte, konnte ich das schon mal direkt vom IBM Bootmanager aus auswählen.


    Für XP habe ich dann von der XP Pro CD gebootet, dort mit R in die Reparaturkonsole und dann mit fixmbr c: und fixboot c: dort neue Sektoren geschrieben.


    Dann wieder mit USB DFSEE Stick gebootet, den IBM Bootmanager als Aktive Partition festgelegt, die 2.11 in Windows XP SP3 umbenannt und Voila.


    Klar, hätte auch alles neu machen können, aber so funktioniert erstmal alles wie es soll.


    In den jeweiligen Laufwerksverwaltungen der Windowsinstallationen habe ich die Laufwerksbuchstaben der OS/2 Partitionen entfernt, sodass bei beiden nur die Windows Laufwerke im Explorer angezeigt werden.



    Soweit, so außerordentlich zufrieden.


    Es war etwas Sucharbeit, die Treiber für XP und 7 zu bekommen, aber ASROCK (Mainboard ASROCK 980DE3/U3S3) hat immer noch die USB3 und Chipsatz Treiber für XP und 7 Online, für den Sound unter Windows 7 habe ich den CMedia Vista Treiber genommen. Die X600 läuft unter XP mit Treibern für die "X200,X300,X1050" unter 7 mit dem "normalen Windows 7" Treiber dafür.

    In beiden Gerätemanagern gibt es jedenfalls keine Ausrufe- oder Fragezeichen mehr.


    Im nächsten Schritt sind nun die OS/2 Installationen dran.

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  • Wie sieht’s denn mit dualboot aus?

    Das wird bei der Warp 3 Installation sein, dort wird die Original Installation des Vobis Rechners aus 1995, Dualboot OS/2 Warp 3 - MS DOS 6.22/Windows 3.11, aufgebracht.

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  • Solche komplexen Installationen mache ich nicht, mir ist aber bekannt, dass der OS/2 Bootmanager eine Partition für sich braucht, OS/2 aber auch aus logischen Laufwerken booten kann.

    Ich vermische üblicherweise auf den primären Partitionen auch keine Betriebssysteme wie bspw. Win9x/2K oder XP obwohl das technisch geht, habe ich es lieber völlig getrennt. Kann man natürlich anders sehen.


    Hab mal ein kurzes tutorial für die Anfänger gemacht.


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  • Ich habe immer darauf geachtet eine Grafikkarte mit OS/2 Treibern zu verwenden...mir ist bekannt, dass es diesen SNAP Treiber gibt, ich habe damit aber Null Erfahrung.

    Wie muss man sich das mit dem SNAP vorstellen, ist das quasi der standard VESA Treiber für verschiedene Grafikkarten, oder ist der auch 2D/3D beschleunigt und liefert der auch WinOS/2 Treiber mit?

    Ich fand das total klasse, dass die G450 die zwar keine Win3x Treiber mehr hat unter OS/2 doch einen WinOS/2 fähigen Treiber hat und sofern man nicht auf die abnormal ruckelige Maus im WinOS/2 Vollbild umschaltet hat man auf dem OS/2 Desktop dennoch die WinOS/2 Fenster und Anwendungen in mehr als 16 Farben. Sehr nice!

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