Beiträge von tom4dos

    Das c't-Archiv hat folgende Infos dazu (10/1995):


    "COAST-Module können wahl- weise mit asynchronen, Burst- oder Pipelined Burst-SRAMs bestückt werden und enthalten stets neben dem Daten-Cache auch den zugehörigen Tag-Chip. Das Motherboard erfährt über fünf Presence-Detect-Leitungen (siehe Tabelle) welche Cache-Art und -Größe das Modul enthält. Die hinter der PD-Signal-Belegung liegende Logik ist in der Spezifikation allerdings nicht offengelegt, erschließt sich aber bei genauerem Hinsehen: PD4 ist ein reiner Detect-Pin. Liegt er auf Masse, steckt ein COAST-Modul im Slot. PD2 und PD3 bestimmen die Cache-Größe, PD0 und PD1 den Cache-Typ. Für SiS und Co. ist es damit ein leichtes, COAST auf ihre Bedürfnisse anzupassen (beide Chipsätze unterstützen bis zu 1 MByte Cache).

    Beim Kauf von COAST-Modulen muß man etwas aufpassen. Zum einen gibt es neben dem Intel-Standard auch noch einen konkurrierenden von OPTi mit abweichendem Pinout, zum anderen eignen sich nicht alle COAST-Module der Boardhersteller zum Einsatz in beliebigen Hauptplatinen. Asus bespielsweise verzichtet bei den hauseigenen COAST-Modulen auf die PD-Kontakte, da daß Asus-BIOS automatisch erkennt, welcher Cache-Typ und welche Cache-Größe im Sockel steckt. Praktisch bedeutet dies, daß in Asus-Boards zwar die COAST-Module anderer Hersteller laufen, Asus-Module aber üblicherweise in Fremdboards nicht erkannt werden."


    und folgende Tabelle:


    Danke, ich werde wohl dennoch einen anderen (älteren) Kartenleser brauchen.

    Habs gerade mal selbst ausprobiert. Win95c scheint ein grundsätzliches Problem mit diesen Multi-Card-Readern zu haben. Ich hab Win95c mit XUSBSUPP installiert, auf einem alten Asus-Board mit 430FX-Chipsatz. Also kein Onboard-USB, sondern per PCI-Karte. USB-Sticks funktionieren problemlos.

    Ich habe zwei Kartenleser, einen älteren von Conrad (USB 2) und einen neueren für USB3, der als Transcend TSRDF8K ge-labeled ist. Beide funktionieren, aber Windows braucht sehr lange, bis es die eingesteckte CF-Card erkannt und die Laufwerke angemeldet hat.

    Das Problem ist wahrscheinlich, dass diese Cardreader 4-5 verschiedene Laufwerke anmelden, für jeden Kartentyp einen. Wenn nun aber keine Karte in den Slots steckt, bringt das Win95c anscheinend komplett aus dem Konzept.

    Ich hatte dazu das gefunden:

    USB Flash Driver for Windows 95 (OSR 2.1)


    Hat jemand Erfahrungen damit? Ist jeder FAT32 Stick geeignet?

    Der Treiber hat bei mir mit dem alten USB2 Cardreader besser funktioniert als der aus dem XUSBSUPP-Paket. Mit dem USB3-Reader stürzt das System bei der Geräteinstallation ab.

    Gab's da nicht mal noch ein anderes USB Update für Win95, XUSBSUPP oder so ähnlich? Da war, glaube ich, auch ein Treiber für USB-Massenspeicher mit drin...

    Welche Probleme denn? Das DirectDraw unterirdisch langsam ist, soll am Board liegen?

    Alles andere funktioniert doch. Wie gesagt leider ist es das langsamste Modell (MHz).

    Ich habe oft Stabilitätsprobleme mit der Savage4 auf MVP3 gehabt, Abstürze, Grafikfehler in 3D etc. Auf anderen Systemen (ALi Aladdin5, Athlon-Systeme) war hingegen alles ok mit der S3. Vielleicht lag das aber am AGP, PCI Savage4 hab ich auf AGP-Systemen nie getestet.

    DDraw performance hab ich bislang nur mal auf 486ern angeschaut, nie auf dem neueren Zeugs.

    Die Probleme mit der Savage4 können auch vom Mainboard kommen. VIA MVP3 und Savage4 können nach meiner Erfahrung nicht so gut miteinander...

    Das mit dem verschobenen Bild hab ich auch immer, egal mit welcher Grafikkarte. Liegt wohl eher am Monitor (TFT bei mir), wenn die GraKa die Refresh rate ändert und der Monitor die Bildposition nicht für jede Refresh rate einzeln speichert.

    Dein Problem dürfte sein, daß die PCI-Karten keinen IRQ bekommen. Sowohl Netzwerk als auch die Matrox brauchen aber einen IRQ unter Windows, damit sie funktionieren. Das ist weniger ein Problem mit Windows oder der Hardware, sondern eher mit dem "antiken" PCI-BIOS auf dem Board.

    Du kannst im Gerätemanager nachsehen, ob die Karten einen IRQ bekommen haben, wenn Du den "Ressourcen"-Tab der Karte aufmachst und in der Liste nach einem IRQ suchst (notfalls einmal auf "manuell konfigurieren" klicken). Wenn kein Interrupt in der Liste ist, wirds nicht funktionieren.

    Automatische Ressourcenverteilung im BIOS gibts bei dem Board auch nicht, Du kannst die IRQs nur manuell einstellen. Im Handbuch des Boards steht auch Seite 39 was dazu.

    Du kannst folgendes versuchen:

    - mit den BIOS-Einstellungen im "PCI Function Setup" rumspielen

    - die PCI-Karten in andere Slots umstecken (die sind nicht identisch, neben Slot 3 steht z.B. "Display Card" auf dem Board)

    - ein anderes, neueres BIOS von einem anderen Board mit demselben Chipsatz flashen und hoffen, dass es besser wird (riskant, am besten externen EPROM-Brenner dafür hernehmen)

    - ältere PCI-GraKa und ISA-Netzwerkkarte benutzen (S3 Trio32/64 gehen normalerweise mit den ganz alten PCI-Boards).

    Ist jemanden schon einmal so ein Verhalten untergekommen?

    Ich habe genau das gleiche Board und anfangs auch diese Probleme damit gehabt (...und es bei meinen "Reparaturversuchen" fast endgültig gekillt :rolleyes:). Problem waren letztendlich mehrere verbogene Pins im ZIF-Sockel und diverse gebrochene Lötstellen (Chipsatz, SMD-Komponenten im Bereich um den CPU-Sockel). Nach dem Anlöten geht jetzt alles wieder.

    Falls die oben genannten "einfachen" Fixes keine Besserung bringen, mal mit einem nichtleitenden Werkzeug auf diverse Komponenten drücken (Chipsatz z.B.), dabei Board resetten und schauen, ob es anläuft. So hab ich damals die gebrochenen Lötstellen gefunden.

    Bei alten AGP1.0 Boards gibt es manchmal Probleme mit der Stromversorgung des AGP. Der kann dann einfach nicht genug Leistung liefern für neuere AGP-Karten, was dann zum Absturz bei 3D oder auch schon beim Starten führt. Das Problem tritt wohl auch am ehesten bei GeForce-Karten auf.

    Eine ganz andere Karte zu benutzen wäre eine Möglichkeit.

    Ok, dann ist das eine OEM-Version der Mirage, dann passt das BIOS zur Karte. Der RAM-DAC kann natürlich immer noch schuld sein, wie Hoom sagte, muss man mal das Datenblatt suchen gehen.

    Vielleicht mal ein anderer Test:

    Besorge Dir mal eine alte UniVBE-Version, 5.1 z.B., lade das Teil und schau, ob Du mit dem VBETEST Programm die hohen Vesa-Auflösungen angeboten bekommst und ob die Karte die darstellen kann. Es kann sein, dass Du vorher noch V7MIRVBE.EXE laden musst (sollte auf den SPEA Treiberdisketten zu finden sein).

    Sieht für mich so aus, als ob da das VGA-BIOS von einer V7 Mirage VL auf diese Karte "verpflanzt" wurde. Ich hab selber eine Mirage VL, und die sieht komplett anders aus. Der Chip da drauf ist auch ein 86C805i und kein -P. Gab aber wohl auch unterschiedliche Versionen der Mirage VL (ohne das P-64).

    Snocksman

    Wenn Du einen EPROM-Programmer hast, kannst Du vielleicht erstmal das BIOS durch ein anderes ersetzen, was wirklich zu der Karte passt.

    Hier: https://vgamuseum.info/index.p…nies/item/349-s3-86c805-p

    kann man ein paar runterladen.

    Außerdem würde ich mal die Original-S3-Treiber für Win3.1 versuchen und nicht die SPEA-BigWin-Treiber.

    Ich weiß auch nicht, ob Du mit dem zusätzlichen 1MB an Speicher wirklich mehr nutzbare Auflösungen bekommst. Zumindest bei einigen Cirrus-Logic-Karten ist es wohl so, dass die Aufrüstung des VideoRAM nur ein oder zwei hochauflösende Interlaced-Modi zusätzlich bringt (Info ohne Gewähr :) )