Beiträge von Leon1909

    Ich kauf auch immer so'n 20er No-Name Blister bei Amazon, die Dinger sind eigentlich ganz brauchbar. Wenn die zwei Jahre in einem Rechner halten, reicht mir das.


    Das DALLAS Modul auf meinem Gigabyte S.7 Board tuts auch immer noch.

    UIN: 8623327 falls mir noch jemand schnell eine Message schreiben möchte, die ich nie lesen werde, weil ich mich auch nicht mehr einloggen kann.


    AhOh


    Aaach, das waren noch Zeiten...schöne Erinnerungen. Wenn man abends nach Hause kam, den Pentium II 266 @333MHz anwarf und erst mal den Kaffee aufgesetzt hat, während Windows 98 von der Quantum BigFoot 4,3gb Platte gebootet hat. Nach dem einloggen waren die ersten Clicks auf MS Outlook Express und ICQ.


    Ruhe in Frieden, "I seek you"... :love:

    musst du dir wohl ein Slot-in wie das Apple Superdrive kaufen.

    Das funktioniert allerdings nur, wenn du die Treiber dafür aus dem BootCamp Archiv rauspopelst. Ob man davon einen PC per USB booten kann, ist fraglich. Noch fraglicher ist die Nutzung an noch älteren Systemen.


    Vielleicht hat sich da auch was geändert, aber unter Windows 10 war es noch so.

    Ja jut. Wenn man den Platz, das Werkzeug und die Zeit hat, ist das natürlich entspannt. Damals waren wir jung, hatten kaum Kohle und waren auf das Auto angewiesen. Wenn da was kaputt ging, blieb nur die Zeit, bis die Mietwerkstatt dicht gemacht hat. Was angefangen wurde, musste am gleichen Nachmittag fertig werden.


    Heute sieht das anders aus. Ist der Eimer kaputt und ich kann (oder will) es nicht selbst richten, geht er halt in die Werkstatt und ich nehme mir für die paar Tage einen Leihwagen. I.d.R. mache ich aber einen Termin bei meinem Schrauber, besorge vorher selbst die Teile und bringe den Wagen morgens hin und kann ihn abends abholen. Worst case sind dann mal 2 Tage, wenn viel zu tun hat. Aber an einem modernen TDI machts Schrauben halt auch einfach keinen Spaß. Nirgendwo kommst du anständig dran, brauchst für alles irgendein Spezialwerkzeug und haust dir noch 3 Macken in den Lack, weil alles so eng ist. Da bring ich den lieber weg.


    Zweitwagen aus den 90er Jahren anderer Schnack. Da geht man mit Liebe und Lust dran, weil man Bock drauf hat und nicht weil man muss, damit die Karre am nächsten Tag wieder einsatzbereit ist.

    Sind ja alles nur Kleinigkeiten durch Wartungsstau

    Jain. Lichtmaschine war tatsächlich eine Kleinigkeit. Musste ich meinen 2010er Passat 3C dafür zu meinem Schrauber bringen, weil man einfach nicht dran kommt, ohne den kompletten Ansaugtrakt und die halbe Common-Rail Geschichte zu zerlegen, konnte man beim 35i die Lichtmaschine einfach in 10 Minuten am Straßenrand schnell tauschen.


    So geschehen 2011, als wir auf dem Weg nach Hamburg waren. Auf halber Strecke bei miesem Wetter wunderte ich mich, dass die Scheibenwischer irgendwie langsamer wurden. Beim Blick ins KI strahlte mich dann die rote Batteriekontrolllampe an.


    Also runter von der Bahn, Schrottplatz in der Nähe rausgesucht (20km Bundesstraße) und mit Zündfunke auf Batteriestrom dort hingefahren. Ohne Licht, Scheibenwischer nur wenn unbedingt nötig, ohne Heizung. Fuffi auf den Tisch gelegt für eine gebrauchte LiMa aus einem Seat Toledo und schnell eingebaut. Und weiter ging die Fahrt mit einer Gesamtverzögerung von nicht mal einer Stunde. Da war ich dankbar ob der guten Zugänglichkeit und des kleinen Motors in diesem verhältnismäßigen großen Motorraum. Beim G60 oder VR6 sieht das sicher auch etwas anders aus.


    Am meisten Nerv hat mich der Zündanlass-Schalter gekostet. Kleines günstiges Teil mit großer Wirkung. Verkleidung ab, Airbag ausbauen, Lenkrad ausbauen und dann kommst da erst dran. Da hatte ich aber in Ermangelung des richtigen Werkzeugs auch etwas Hilfe von jemandem, der seit Jahren an seinem Golf I Cabrio schraubt.


    Radlager waren auch undankbar. Heute easy, drei Bolzen, runter, rauf, festschrauben, fertig. Damals Radlager in Bremsscheibe einpressen und so. Oder dass man die KOMPLETTE Kofferraumverkleidung ausbauen muss, um an die hinteren Dome zwecks Federntausch zu kommen. War teilweise echt nervig. Ne Arbeit, die eigentlich vielleicht nur eine Stunde dauert, dauert am Ende den halben Tag, weil das ganze Drumherum so viel Aufwand ist.

    Zählt "dudummeverkacktescheißkarre" auch als Name?


    Mein 96'er Passat hieß nämlich so. Junge, an der Karre hab ich schrauben gelernt, jede Woche war was anderes kaputt.


    Im Jahr 2010 mit 212.000km für 900 Euro gekauft. Dann gings so im monatlichen Rhythmus. Vordere Radlager kaputt, ABS Sensor kaputt, Auspuff verloren, Feder gebrochen, Lichtmaschine kaputt, Wärmetauscher kaputt, Kühler undicht, Thermostat kaputt, hintere Radlager kaputt, Zündspule gestorben, irgendwo undicht -> Aquarium im Auto, Fensterheber kaputt, Zentralverriegelung kaputt, Zündanlass-Schalter kaputt...


    In der Reihenfolge. Ich hab bestimmt irgendwas vergessen. Ach ja. Die Ansaugbrücke musste ich vorsorglich tauschen, weil sich Schrauben der Luftklappen lösen und in den Brennraum fallen konnten.


    Bei 265.000 hab ich dann einen Rundumschlag gemacht: Zahnriemen, Wasserpumpe und alle anderen Riemen, Spann- und Umlenkrollen neu. Dazu den halben Wagen zerlegt, um des Wassereinbruches Herr zu werden.


    Gott hat mich dieses Auto Nerven gekostet. Geld gar nicht mal, Ersatzteile bekamst an allen Ecken und Enden hinterhergeworfen. Aber Nerven. Aber ich habe viel an und mit ihm gelernt. Mit 295.000km habe ich ihn dann 2014 für 1100 Euro verkauft. Motor und Getriebe liefen noch wie ein Uhrwerk -> 1.6er mit 101 PS, MKB AFT


    Jetzt wo ich die Bilder rausgesucht habe, vermisse ich ihn tatsächlich ein wenig....




         


         

    Könnt mich heute noch in den Hintern beißen, dass ich 2003 meine Pioneer-Bausteine verkauft habe und mir so'n blödes "All-inOne 5.1 Heimkinogedöns" im Saturn hab andrehen lassen.


    Wenn ich meinen Hobbyraum habe, wird sowas auch wieder da stehen. Verstärker, CD Player mit Plattentellerlaufwerk und Tape Deck. Dann schepperts im Keller!!