Beiträge von Skorbin

    karre

    Du sprichst von "mal eben etwas anklemmen", was für mich eher nach häufig wechselndem und fliegenden Aufbau klingt.

    Gerade in diesem Einsatzszenario passieren gerne auch mal Verkabelungsfehler oder der Anschluss eines defekten Teils und da ist es sicher zielführend, ein entsprechend abgesichertes/geschütztes Netzteil zu verwenden.

    Ein USB-C Netzteil mag zwar handlich und kompakt sein, aber sicher nicht so fehlertolerant.

    karre

    Warum nimmst du nicht ein separates umschaltbares Steckernetzteil?

    Die gibt es bereits fertig zu kaufen und bringen häufig auch gleich diverse Steckeradapter mit.


    Wenn du Spannungen aus einem USB Port ziehst, und irgendwas geht schief, kann es dir im schlimmsten Fall auf die Elektronik hinter dem USB-Port zurückschlagen.

    Ein unabhängiges Netzteil hat das Problem nicht.


    Ein Beispiel (keine Ahnung ob gut oder nicht):

    3 V - 12 V Universal-Netzteil. Stabilisiert, inkl. 8 DC-Adapter - max. 27 W und 2,25 A Goobay 59030

    Sack84

    prinzipiell sind leisere Rechner immer empfehlenswert, weil ein konstanter Lärmpegel auf Dauer heftig auf die Nerven gehen kann.

    Meistens merkt man das während des Betriebes nur unterschwellig, aber wenn dann mal ein lärmender Rechner heruntergefahren wird, stellt man erst an der plötzlich eintretenden Stille fest, unter welcher (Lärm-)Belastung man die ganze Zeit gestanden hat.

    Am Freitag hat unser IT-Mann in der Firma ausgemistet.

    Ich durfte dann aus dem Stapel dann heraussuchen, was ich wollte.

    In erster Linie war es Software, aber auch eine original verschweißte ZIP100 Diskette und 2 original verschweißte SLR75 Bänder für Tandberg Laufwerke.

    Die meiste Software war zwar nur Windows XP Pro und Office 2003 Lizenzen, aber es war auch ein älteres Seagate Backup Exec und ein ArcServe dabei.

    Zusätzlich gab es Autosketch 8 bis 11 und ein paar ältere Adobe Inventor Versionen.


    Insgesamt gesehen bin ich sehr zufrieden, das Ganze für lau bekommen zu haben, alleine schon wegen den Medien und der Backup-Software.

    Ich hatte bisher nur ein Board im Betrieb, auf dem 4 x 64 MB liefen: das AIR EI486 ver 1.1 (EISA/VLB).

    Für den Betrieb mit mehr als 64 MB war allerdings ein kleines Programm notwendig, das ein Bit setzte, da HIMEM.SYS sonst den Interrupt nicht richtig erkannt.

    Zudem kamen auch die VLB Grafikkarten mit dem großen Speicher nicht klar, so produzierten sie Zeichensalat auf den Bildschirm. Mit einer EISA Grafikkarte hatte ich das Problem nicht.


    Zusammenfassend würde ich sagen, dass ein höherer Speicherausbau noch deutlich mehr Probleme nach sich ziehen würde als nur die Tatsache, dass er nicht komplett gecached würde.

    Es gab mal eine eine Aktion für Logos bei der c't:

    Dabei wurde auch ein Beitrag erwähnt, der aus "unerfindlichen Gründen" nicht in die Wertung kam, aber immerhin erwähnt wurde.

    Es handelte sich um das "Intel inside" Logo mit der Überschrift "wir haben das Problem eingekreist". :D :D :D

    Sack84

    ich habe mich viel über den Weg der Zeitschriften und Bücher informiert:

    Insbesondere über die c't (Abo), die in vielen Fällen deutlich mehr über die zugrunde liegenden Technologien und Prinzipien zeigte als viele der sonst üblichen Computer Spiele Magazine, wo meist nur wiederholt wurde, was eh auf der Packung stand.

    Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie viele Magazine die Software RAM-Doubler in den Himmel lobten und die c't die Software dann mal richtig untersuchte ....


    An der Uni hatte ich dann Zugriff über den Rechnerpool auf das Internet (Netscape unter Linux, Yeah!).


    Im Grunde ersetzen diese Quellen aber nie den gesunden Menschenverstand und eine gesunde Skepsis gegenüber Werbeversprechen.


    Letztendlich gab es im schlimmsten Fall ja immer noch Trial and Error.

    Glaub mir: auch ich habe so den einen oder anderen Fehlkauf gemacht und Lehrgeld bezahlt ... :whistling:

    Wenn ich mich recht erinnere, dann gab es bei den meisten großen Händlern (Atelco, Vobis, ESCOM, etc.) im Regelfall die Komplettrechner in einer Basiskonfiguration und viele Komponenten als Aufpreis-Optionen.

    Bei den meisten meiner Freunde reichte das Gesparte normalerweise gerade für die Basiskonfiguration.

    Dann wurde erst mal kräftig weitergespart, bis man sich die nächste Komponente leisten konnte.

    Ein neues System (anderes Board mit anderer Architektur) erforderte immer eine sehr große Investition, weshalb selbst zu Pentium-Zeiten noch 386 und 486 betrieben wurden.

    Alternativ konnte man eventuell irgendwo einen gebrauchten Bürorechner abstauben, wobei dann aber die Erweiterungsmöglichkeiten meist beschränkt waren.

    Aber gestört hat das die wenigsten, man war froh, überhaupt einen halbwegs aktuellen Rechner zu haben.


    Mein Asus SP3G hat sehr lange durchgehalten: erst mit einem 486DX-33, dann 486DX2-66 und schließlich 486DX4-100.

    Dann erfolgte der Wechsel direkt auf einen AMD K6-2 450, der selbst dann schon eher das untere Ende der Nahrungskette war: Da gab es schon die ersten Pentium III.

    Bis dahin ging mein 486 durch mehrere Grafikkarten- und Soundkartenwechsel, Speicherweiterungen und Festplattenupgrades, im Regelfall gebrauchte "Hand-me-downs" und keine High-End Teile.

    Ich hatte nie 3DFX Karten, GUS, ROLAND, oder ähnliches, denn das konnte ich mir als Student schlicht nicht leisten.

    Die einzigste Besonderheit meines Systems war mein SCSI Subsystem. Am 386 noch ein Seagate ST-02 Hostadapter mit einer Seagate ST296N, später dann mal ein gebrauchter Adaptec 2940U2W und eine gebrauchte 730 MB Quantum Lightning, sowie ein Plextor CD-Rom.


    Ich stelle mal die Behauptung auf, dass der überwiegende Großteil an heutigen "Retro-Rechnern" damals eher die extreme Ausnahme gewesen wären und nicht die Regel.

    Schaut euch doch einfach mal die Originalpreise für die Komponenten an und rechnet das mal zusammen ...

    Come2Fabi

    ich gebe Dana Recht: lieber das bestehende BIOS in einem BIOS-Editor anpassen als ein anderes drüberzuflashen.

    Denn manchmal wurden die Karten selbst innerhalb einer Reihe vom gleichen Hersteller etwas modifiziert und plötzlich funktionieren nach dem Cross-Flashen diverse Dinge nicht mehr.

    Typisches Beispiel ist, dass dann plötzlich irgendein Ausgang nicht mehr geht, oder so.

    Der Chip auf der Karte ist doch ein Digital 21040, der wurde doch auch noch auf anderen Karten verbaut.

    Vielleicht wirst du da fündig.


    Achso. Digital hat den Chipnachfolger 21140 an Intel lizensiert und später dann ganz an Intel weitergegeben.

    Vielleicht findet sich da ja noch was.


    Edit: Der DEC 21040 und 21140 sind auch unter dem Namen "Tulip" bekannt (speziell in Linux unter der "Tulip" Familie geführt)


    Edit 2:

    aus einem englischsprachigen Beitrag zu einem Beowulf Cluster


    *** Zitat ***

    This page contains information on using Linux with the DEC 21040/21041/21140/21142/21143 "Tulip" chips, as used on the SMC PCI EtherPower and many other ethercards. This device driver also supports work-alike chips from LiteOn, ASIX, and MXIC, and relabeled PNIC chips from LinkSys and Netgear.

    *** Zitat Ende ***


    Edit 3:

    In einem Thread bei den Vogonen (https://www.vogons.org/posting.php?mode=quote&f=46&p=1055835) habe ich ein Treiberpaket gefunden für WFW, Win 95, Netware und Lanman.

    Dort sind übrigens auch weitere Netzwerkkarten mit dem Chip aufgelistet. Es kann allerdings sein, dass es hierbei nur um die 100 MBit Variante geht (21140). Der 21040 kann nur 10 MBit.


    50kit290.zip


    Edit 4:

    Hier ein Link auf die D-Link DE-530CT, die wohl deiner Karte sehr ähnlich ist

    Treiberverzeichnis der Karte bei D-Link

    @Moderatoren: Danke fürs Verschieben!

    Ich wollte den originalen Thread nicht kapern.


    Der schnellste 386?

    Dann müsstest du mal bei IBM schauen: die haben einen 3-fach getakteten 33er mit 16 KB WB L1 Cache, manchmal auch DLC3 oder 486BL genannt.

    BL steht für "Blue Lightning". Aber diese sind nicht mit den späteren "echten" 486 zu verwechseln, die auch als Blue Lightning geführt werden.

    Allerdings wurden diese 386er Upgrades zu 90% nur in eigenen Rechner verbaut. Zudem benötigt wohl Board/BIOS eine explizite Unterstützung für die CPU.

    Ich habe da einen Hinweis auf ein notwendiges Kontroll-Bit und die Verwendung des ADS# Pins für Cache Snooping gefunden.

    Zudem wüsste ich nur von QFP-Varianten, da diese CPU scheinbar in erster Linie für Laptops vorgesehen war.


    Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es auch (sehr selten) Upgrade Kits mit dieser CPU (z.B. Interposer Boards von BUFFALO und IODATA), aber die CPU alleine ist mir noch nie über den Weg gelaufen


    Weitere Details kann man übrigens auch in diesem Artikel (und in seinen Kommentaren) finden:

    IBM Blue Lightning: World’s Fastest 386? | OS/2 Museum

    Ein Problem das man aber doch nur bei 386er mit Cache auf dem Board hat, oder? Und genau den haben ja die alten Boards eher nicht...

    Guter Einwand!


    Allerdings kamen diese Chips erst relativ spät raus, da waren schon einige "echte" 486 im Umlauf.

    Sie dienten ja eher als Übergangslösung für Leute, die nicht einen Komplettumstieg machen wollten bzw. sich auch einfach nicht leisten konnten.


    Edit: Die Cyrix bzw. TI kamen erst 1992 raus.

    Da konkurrierten sie leistungsmäßig eher mit den 486SX, mit dem Vorteil, dass sie relativ preisgünstig mit einem 387 Coprozessor verbessert werden konnten.

    Der Coprozessor 487SX von Intel war ein verkappter 486 und daher sehr viel teurer.

    Ist das nur der Name oder ist das dann ein 486er der auf 386 Sockel adaptiert ist?

    Achtung: es gibt die 486SXL in 2 verschiedenen Sockelvarianten: 132-Pin (386) und 168-Pin (486).

    Letztere macht kaum Sinn, weil da dann auch ein echter 486DX passen würde und der ist doch deutlich schneller, weil er den Coprozessor schon auf dem Die hat.


    Man muss bei den aufgebohrten Cyrix und TI nur darauf achten, dass man eines der neueren 386er Boards verwendet, weil nur diese die "Cache Coherency" zwischen CPU-internem Cache und Board Cache herstellen können.

    Es gibt zwar Upgrade Adapter, aber da klappt die Zusammenarbeit nicht immer fehlerlos, oder man muss in einen deutlich langsameren Modus zurückschalten. Die CPU macht dann aber viele Cache Flush, was dem internen Cache dann ziemlich die Effektivität nimmt.