EDuke32 mit 3DFX Voodoo 2

  • Windows 98 SE, AMD K6-2/500, 128MB RAM, Matrox MGA-G100 AGP, Diamond Monster 3D II - letzte Referenztreiber von Diamond, OpenGL Mesa 0.51h5.


    Ich habe jetzt diverse Jahrgänge und Versionen von den old_versions und synthesis durch. Keine läuft mit der 3DFX zusammen, entweder startet es erst gar nicht wegen Windows XP benötigt (fixe ich mit KernelEx), DINPUT.DLL soll angeblich zu viel RAM fressen oder allgemein zu wenig RAM.


    Ums RAM gehts mir aber grade nicht.


    Kopiere ich die OpenGL32.dll vom Mesapaket rein wird das Spiel für 3DFX gestartet. Dort habe ich aber Glitches, d.h. sehe nur 1/6 der Grafik jeweils in allen Sechsteln des Screens, siehe Bilder. Textanzeige funktioniert nicht, ist unlesbar, sowie blind das Spiel gestartet, ist das Lighting im Polymost Modus auch zur Unspielbarkeit buggy.


    Lasse ich die OpenGL32.dll weg, wird die windowseigene OpenGL32.dll bzw. die von der 1. Grafikkarte (derzeit Matrox MGA-G100 AGP) verwendet und ist natürlich elend langsam.


    Damit kann ich nur 8bit Classic bis hoch zu 2012er Versionen flüssig spielen. Will aber 16bit Polymost mit 3DFX.


    Hat das schon wer hinbekommen oder muss ich noch 20-30 Stunden weitertesten? :D


    Gibt's da DAS OpenGL Paket wo ich mich dann durch versch. Versionen runterhangeln kann bis es optimal läuft?
    Oder verwendet die Sourceport Engine einfach einen Texturmodus, Textmodus, Lightingmodus, der mit der 3DFX einfach nicht möglich ist?


    Mit relativ modernen Doom (AMD K6) und Descent (Celeron 333, hat hier jemand <i686 DLLs für den AMD?) Ports habe ich die Probleme nicht, die laufen nach etwas Configtweakerei und essentiellem Abschalten diverser Features - worauf man erstmal kommen muss! - einwandfrei.


  • KernelEX installiert man einfach und dann hat man die Möglichkeit, mit Rechtklick auf das Programm -> Eigenschaften unter Kompatibilität das Betriebssystem einstellen, welches dem Programm vorgegaukelt werden soll.
    Das funktioniert natürlich nicht mit jeder Software und ich hab es in vielen Fällen als sehr instabil und langsam in Erinnerung. Firefox ist damit zum Beispiel nicht wirklich sinnvoll einsetzbar und Office 2007 bekommt man auch nicht zum laufen. Ich sehe das ehrlich gesagt eher als Spielzeug und würde mich da auf keinen Fall drauf verlassen, dass irgendwas damit zuverlässig funktioniert ;)

  • Ich sags mal mit grobem Halbwissen vorab:


    KernelEx fungiert als Extension/Wrapper, es gaukelt zunächst ein höheres Betriebssystem vor, als das worauf es ausgeführt wird, in meinem Fall Windows 98 SE Richtung Win2k, XP, Vista.
    Es fängt KERNEL32.DLL calls ab und leitet diese entsprechend weiter, die für ein höheres Betriebssystem bestimmt sind. Ich denke mal es werden wenige Dinge, die z.B. ein höheres Betriebssystem voraussetzen, einfach zur Laufzeit bzw. Aufrufzeit des Programms verändert, gefixt, die NICHT wesentlicher Bestandteil des eigentlichen Programms sind, jedoch von diesem aufgerufen werden und es mit KernelEx somit lauffähig unter Windows 98 z.B. gemacht wird.
    Ich habe damit z.B. den Unreal 227i Patch installieren können und kann damit dieses gefixte Unreal auf Win98SE - bislang mit 20h Spielzeit ohne Abstürze - lauffähig machen. Gleiches gilt z.B. anscheinend für den Opera Browser, mit KernelEx kann man da angeblich höhere Versionen unter Win98SE fahren. Ich nutze Opera 10.10 da ist das mit KernelEx irrelevant.
    Von einer Verlangsamung kann man da nicht sprechen, warum auch? Es sind nur Aufruffixes bzw. Umleitungen von DLLs entsprechend des Betriebssystems angepasst. Die beeinflussen nicht permanent das Programm.
    Ja, soweit das mal dazu. Alles weitere bedürfte weiterer Recherche, die der Herr @struuunz dann auch selbst recherchieren könnte. :P Weil, im Grunde muss ich darüber nicht mehr wissen.

  • Okay, da hast du bessere Erfahrungen gemacht. Ich muss es wirklich noch einmal testen, meine Erfahrungen stammen von der Version 4.5 und ich habe mich 2014 damit beschäftigt. Viel scheint sich aber seitdem nicht getan haben. Werde es aber trotzdem noch mal testen.

  • Es ist empfehlenswert, KernelEx 4.5.2 per default DISABLED zu lassen und nur bei Bedarf zum "Debuggen" anzuschalten. Diverse Programme (z.B. o.g. Sourceports) werden damit dann ggf. lauffähig. Programme, die für Windows 2000 und später geschrieben/kompiliert wurden, habe einige getestet, kann jetzt dafür keine Liste darbieten, aber - aus dem Kopf - 50% derer habe ich zum Laufen bekommen. Diese dürfen natürlich nicht zu tief ins System eingreifen, da KernelEx entsprechend beschränkte Möglichkeiten bietet. Ich würde sagen, wenn es bei einem Programm nur an der Windows-Versionsabfrage hängt und einer GUI, dann sollte es mit KernelEx laufen. Sollte hingegen direkter bzw, stark OS-abhängiger Zugriff auf Soundkarte oder Grafik nötig sein, so wird es da schon schwieriger.


    Per default disabled weil z.B.: 3DMark99 Max will mit KernelEx auf enabled (bzw. default enabled) gar nicht starten; hatte ich neulich lange recherchiert bzw. wunderte mich, weil ich gleichzeitig Treiber meiner 3DFX Karte wechselte, dass es nicht mehr starten wollte und gab den Treibern die Schuld. War aber nicht so, lag nur an KernelEx.


    Ist also mit Vorsicht zu genießen... Von Vorteilen kann ich bislang nur sprechen, dass man diverse neuere Versionen von Programmen (z.B. u.a. auch Sourceports) ausführen könnte, sowie mein o.g. Unreal Patch. Nachteil: wenn man es default auf disabled lässt: keiner. Wenn man es auf enabled lässt: hat man Ärger und sucht ggf. lange, bis man es einfach nur abschaltet und es dann geht.

  • die der Herr @struuunz dann auch selbst recherchieren könnte. Weil, im Grunde muss ich darüber nicht mehr wissen.

    Ja du hast natürlich recht, aber manchmal finde ich es besser, wenn
    es jemand erklärt, der mit der Software schon Erfahrung gemacht hat :)


    Vielen Dank für die Ausführungen! Nun ist mir einiges klarer dazu und ich werde mich mal damit beschäftigen. Aus meiner Seite aus, kann hier wieder zurück zum Ursprungsproblem gegangen werden. :)

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