Projekt ThinServer - Der kleine, feine Server für die Retros

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    • Projekt ThinServer - Der kleine, feine Server für die Retros

      Huhu ihr Lieben! :)

      Da scheinbar Interesse an dem Projekt besteht, lass ich euch doch gerne an meinen Erfahrungen damit teilhaben.
      Gleich vorneweg... Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, ihr seid sozusagen bei allen weiteren Fortschritten (oder auch Rückschlägen :D ) live dabei.
      Ich handhabe das so, dass ich die Texte erst am PC schreibe und dann anschließend mit dem Smartphone die Bilder einfüge.
      Sollten hier also mal Bilder nicht da sein, die aber da sein sollten, dann dauert das nicht lange und sie sind da :P
      Ich habe mir auch mal das Recht herausgenommen, zwei Platzhalter-Posts anzulegen, da man ja nie weiß, ob und wann man sie braucht.
      Sollten diese nicht gebraucht werden, lösche ich sie natürlich wieder, sobald das Projekt abgeschlossen ist.

      Nun aber zum eigentlichen Projekt:

      Ich habe vor geraumer Zeit günstig einen Thinclient erstanden. Ich fand die Teile schon immer cool und auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen genauen Verwendungszweck dafür hatte, wollte ich ihn einfach haben :D
      So fristete er ein, in einen Karton verpacktes, ruhiges Dasein in einem Regal, da ich eine ganze Zeit lang einfach keinen Verwendungszweck gefunden hab.
      Dann aber... Und diese Idee ist eigentlich über einen längeren Zeitraum gewachsen...

      Ich bin ja immer zwischendurch am Basteln und benötige Dateien, die ich auf meinem Homeserver liegen habe. Allerdings gab es an der Lösung mehrere Haken:

      - Ich musste immer den Umweg über meinen Haupt-PC nehmen wenn ich Daten auf einem Retro-PC haben wollte, da ich mich geweigert habe die Sicherheitsstufe meines Servers runter zu setzen, damit ich mit DOS oder Retro-Windows direkt darauf zugreifen konnte (FTP brauch ich sonst auf meinem HS nicht, wäre tatsächlich nur für die Retros gewesen)

      - Mein Homeserver verbraucht gar nicht so wenig Strom, hab ihn zwar nur On-Demand laufen, wenn ich ihn brauche, aber es ist keine Optimallösung für meine Retro-Kisten

      - Mein Homeserver ist zwar nicht übermäßig laut, aber man hört ihn schon deutlich

      - Mein HS ist in dieser Richtung ein reines Datenlager. Das heißt, da liegen nur die blanken Dateien, vernünftig gepackt und sortiert. Keinerlei Beschreibungen, nichts...

      Da diese Lösung meiner Meinung nach eher suboptimal war und ich gern die genannten Punkte geändert haben möchte, wuchs in mir der Wunsch nach einem eigenen, kleinen Server für meine Retro-Schätzchen.
      Stromsparend sollte er sein... Viel Platz darf er aber auch nicht benötigen und am Besten will ich auch nichts von ihm hören, was ich nicht von ihm hören will :D
      Daher habe ich mir verschiedene Hardware angeschaut, viel nach kleinen Gehäusen gesucht etc. (Den Thinclient hatte ich natürlich völlig vergessen :D )
      Da ich aber aufgrund eines Spielezuwachses mein Regal umräumen musste, kam mir der Karton wieder in die Hände und da verfestigte sich die Idee schlagartig.
      "Der Thinclient erfüllt die drei Vorraussetzungen perfekt", dachte ich mir und das Erste was ich nachgesehen habe war, welchen Netzwerkchip der kleine verbaut hat.
      Als dann ein RTL8111c zu Tage kam, war mir klar: "Das wird ein kleiner Retro-Server den ich unbedingt mit DOS befeuern möchte!"
      Ich hätte auch einen NT-Server aufbauen können, aber das fand ich zu langweilig. Einen DOS-Server hat nicht jeder, so einige wissen nicht einmal, dass das funktioniert :D
      Ok, ok... Ich anfangs auch nicht ( :D ) , aber wenn in mir das Feuer brennt, fuchse ich mich so lange in etwas rein, bis ich einen Plan zusammen habe, wie es funktionieren kann.
      Den Name "ThinServer" fand ich ganz passend, da ich aus einem ThinClient eben einen Server mache :P

      Die Idee war also geboren...

      Dann stelle ich euch jetzt einmal den kleinen vor und erzähle, was er nach Abschluss des Projektes können müsste ;)

      Die Hardware:



      Es handelt sich bei dem Thinclient um einen Igel H710c mit folgenden Daten:

      CPU: VIA Nano U3100 mit 1,3GHz Base-Clock und max. 1,6GHz Turbo
      Chipsatz: VIA VX900
      RAM: 1024MB DDR3
      LAN: Realtek RTL8111c Gigabit-Ethernet
      HDD: Aktuell ein 2GB S-ATA Disk-On-Module, welches aber später noch gegen eine 60 oder 120GB SSD getauscht wird, die muss ich nur erstmal haben :D

      Das sind die Daten die für den Serverbetrieb relevant sind.
      Die ganze Hardware ist selbstverständlich absolut oversized für das Projekt, aber er ist so klein, stromsparend (aktueller Stand sind 12W wenn er fertig gebootet hat :) ) und lautlos, dass ich keinen besseren Kandidat gefunden habe.

      Als Betriebssystem kommt aktuell noch ein MS-DOS 6.22 zum Einsatz, welches aber spätestens mit dem Tausch der SSD auf 7.1 geändert wird. Wegen FAT32 und so ;)
      Darauf soll dann der MS-Client laufen, inkl. TCP/IP Stack etc.
      Als Dienste wird er einen SSH-Server (es ist einfach nur genial, wenn man seinen DOS-Server vom Haupt-PC aus über SSH administrieren kann :thumbsup: ), einen Webserver (jawoll, damit möchte ich ein kleines Intranet zur Verwaltung der ganzen Files realisieren. So kann ich mit den Retros nämlich über einen Browser meiner Wahl alle Sachen abrufen und habe direkt Beschreibungen etc. dabei) und einen FTP-Server (zur Befüllung usw., sollte klar sein ;) ) beherbergen.

      Sooo, das erst einmal zur Vorstellung meines Projektes. Es gab auch bereits Entwicklung, die muss ich aber erst in Text fassen und sortieren, dann lasse ich euch daran natürlich auch teilhaben. Kommt vielleicht im Laufe des Abends noch, mal sehen, wie ich es zeitlich schaffe. :)

      UPDATE 17.01.2020:

      MS-DOS das "Netzwerken" lehren...

      Ich hatte mich spontan dazu entschieden doch bereits jetzt von MS-DOS 6.22 auf 7.10 zu wechseln.
      Also hab ich das Ganze nochmal komplett neu aufgesetzt. Da ich aber im Netz nur Images von 7.10 gefunden habe, welche Englisch oder schlimmer waren, hab ich einfach kurzer Hand auf einem anderen PC Win 95C installiert und mir so, quasi nach bester Frankenstein-Manier, mein eigenes 7.10 zusammen gebastelt. Das Ganze funktioniert aber genauso gut mit MS-DOS 6.22. 7.10 habe ich nur gewählt, da ich eine größere SSD im Server nutzen möchte und mit 7.10 eben die volle Größe und FAT32 nutzen kann.

      Das läuft jetzt auch richtig gut und als ich es frisch installiert und ein wenig optimiert hatte, standen auch 627K konventioneller Speicher und 119K als größter oberer Speicherblock zur Verfügung.
      Aber gewöhnt euch nicht daran. Netzwerken mit MS-DOS ist Speicherhungrig. DAS habe ich definitiv gelernt :D

      Wie bekommt man MS-DOS nun aber dazu, im Netzwerk präsent zu sein und auch auf Anfragen zu reagieren?
      Ganz einfach... Die Lösung nennt sich "Workgroup Add-On for MS-DOS" oder einfach "MS-Client 3.0"
      Zusätzlich benötigt man natürlich den DOS-Treiber für den verbauten Netzwerkchip. Der MS-Client bringt schon einige Treiber für alte Netzwerkkarten mit, aber neuere Karten kennt er (logischerweise) nicht.
      Mit ein wenig Glück bekommt man beim Hersteller der Karte / des Chips einen DOS-Treiber (Realtek z.B. ist hier m.M.n sehr gut aufgestellt, selbst bis hin zu den neueren Gbit-Chips)
      Den Netzwerk-Treiber in ein Verzeichnis auf der Platte entpacken und merken, wo er liegt (prinzipiell kann man ihn auch von Diskette laden, ich persönlich finde es aber einfacher, wenn die benötigten Dinge alle auf der Festplatte liegen)
      Ich war so frei, den MS-Client 3.0 inkl. dem Patch für NET.EXE (der Patch ist die "Server-Erweiterung" für z.B. Freigaben mit "NET SHARE" usw.) mal zu einem selbstentpackenden Archiv (selbstverständlich unter DOS ausführbar :P ) zusammen zu schnüren und hier mit dabei zu packen.
      Es passt auf eine Diskette und lässt sich direkt von der Diskette entpacken, dafür einfach auf "Extract archive to current directory:" mit "No" antworten, dann kann man ein anderes Verzeichnis angeben.

      Nach dem Entpacken findet man 3 Ordner vor: "DISK_1", "DISK_2" und "PATCH"
      Man wechselt also in das Verzeichnis "DISK_1" und startet mit "SETUP" die Installation des MS-Client.

      Nachdem der Begrüßungsbildschirm mit der ENTER-Taste absolviert wurde, fragt die Installation nach dem Verzeichnis, in das der MS-Client installiert werden soll.
      Ich habe es hier beim Standard ("C:\NET") belassen, natürlich kann man auch ein anderes angeben, man sollte nur im weiteren Verlauf daran denken, wenn die Pfadangabe zum MS-Client relevant ist.

      Nachdem die Setup-Routine die Systemdateien geprüft hat (was eine Weile dauern kann) gelangt man zu einem Auswahlbildschirm, in welchem man seine Netzwerkkarte angeben soll.



      Wenn die genutzte Karte nicht dabei ist wählt man "*Network adapter not shown on list below ..." woraufhin man nach dem Pfad zum DOS-Treiber der Netzwerkkarte gefragt wird.
      Nachdem man das Verzeichnis angegeben und mit ENTER bestätigt hat, prüft das Setup den Treiber und meldet daraufhin welche Karte es gefunden hat.
      Ist der Eintrag korrekt, einfach mit ENTER bestätigen. Anschließend möchte das Setup einige Settings für bessere Performance optimieren. Auch wenn ich der Meinung bin, dass eine Optimierung etwas völlig anderes ist, bestätigt man das mit ENTER. Wirklich optimiert wird später ;)



      Nun fragt das Setup nach einem einzigartigen Name um im Netzwerk erkannt zu werden.
      Dürfte selbsterklärend sein ;)



      Jetzt kommt der interessantere und vor allem wichtige Part.
      Wenn man jetzt alle Einstellungen richtig macht erspart einem das später einige Fragezeichen in den Augen :)
      Im folgenden Bildschirm findet man nun die Netzwerk- und Installationseinstellungen.
      Hier gibt es einiges anzupassen...
      Gehen wir auf "Change Network Configuration".
      Im folgenden Bildschirm ist die Steuerung ein wenig tricky. Mit TAB wechselt man zwischen den beiden Boxen und man muss darauf achten, dass man in beiden Feldern genau die Optionen ausgewählt hat, die man auch haben möchte.
      Erst einmal benötigen wir das TCP/IP Protokoll, welches wir mit "Add Protocol" (+ ENTER) und der anschließenden Auswahl von "Microsoft TCP/IP" (+ ENTER) im darauf folgenden Bildschirm hinzufügen können.
      Nun gelangt man wieder in den Bildschirm mit den zwei Boxen und es müssten in der oberen Box nun "NWLink IPX Compatible Transport" und "Microsoft TCP/IP" unter der Netzwerkkarte stehen.
      Jetzt mit TAB in die obere Box wechseln, mit den Pfeiltasten "Microsoft TCP/IP" auswählen und mit TAB wieder in die untere Box wechseln. Dort "Change Settings" auswählen und dann erst ENTER drücken.



      Im jetzt erscheinenden Bildschirm kann man nun die Netzwerk-Einstellungen vornehmen.
      Wichtig ist, sofern man kein DHCP im Netzwerk nutzt, "Disable Automatic Configuration=0" auf "Disable Automatic Configuration=1" zu ändern, sonst hängt der Stack beim Starten.
      Natürlich ist es in dem Fall auch wichtig, die anderen Einstellungen dem Netzwerk entsprechend vorzunehmen.
      Bei Nutzung von DHCP nutzt, kann man hier eigentlich alles so lassen wie es ist.
      Wenn alles richtig eingestellt ist, wählt man "The listed options are correct." aus und bestätigt mit ENTER.



      Abschließend "Network configuration is correct." auswählen und mit ENTER bestätigen.

      Jetzt gelangt man wieder in das anfängliche Konfigurationsmenü, in dem nun "Change Setup Options" ausgewählt und bestätigt wird.



      Anschließend wählt man "Change Redir Options : Use the Full Redirector." (+ ENTER) und ändert den Eintrag auf "Use the Basic Redirector."



      Nun wieder den Punkt "The listed Options are correct." bestätigen, was im darauf folgenden Bildschirm wiederholt wird.
      Jetzt wird's minimal verwirrend, denn das Setup fragt wieder nach der "OEM Driver Disk"...
      Während beim ersten Mal der Treiber der Netzwerkkarte gemeint war, möchte das Setup nun allerdings die zweite Diskette haben.
      Da muss man erstmal drauf kommen, wenn man nachts, recht müde, versucht das Ganze aufzusetzen :D
      Also gibt man den Pfad zur zweiten Disk ein, was im Idealfall nur das tauschen der "1" gegen eine "2" bedeutet.



      Nachdem das Setup ein wenig kopiert und konfiguriert hat, meldet es auch bereits, dass der Network Client now installed ist.
      Also alle Disketten raus und mit ENTER den Neustart initiieren. :thumbsup:



      Nach dem Neustart meldet sich dann der ganze Netzwerk-Kram und wenn alles vernünftig geladen ist, erscheint die Eingabeaufforderung zur Anmeldung.
      Da der Benutzername wahrscheinlich dem im Setup vergebenen entspricht, reicht es hier ENTER zu drücken.
      Anschließend kann man ein Passwort vergeben und danach eine Passwortdatei anlegen lassen.
      Ich habe eines vergeben und auch die Datei anlegen lassen, da ich nicht wusste, ob er das Passwort speichert, wenn man sie nicht anlegen lässt. ^^
      Wenn man alles richtig gemacht hat, dürfte der Rechner dies mit "The command completed successfully." quitieren und man landet auf dem DOS-Prompt.

      Jetzt muss nur noch eben der Patch aufgespielt werden.
      Dafür wechseln wir in das Verzeichnis in dem der MS-Client installiert ist. Wenn man die Originaldateien behalten möchte, müssen die Dateien "NET.EXE", "NET.MSG" und "NETH.MSG" umbenannt werden.
      Ich habe dafür einfach den letzten Buchstaben der Dateiendung durch eine "1" ersetzt.
      Nun geht man in das Verzeichnis "PATCH" welches sich im Ordner mit den entpackten MS-Client Dateien aus dem Archiv befindet.
      Von hier aus kopiert man mit "copy net*.* c:\net" (oder entsprechend in das Verzeichnis, in das man den MS-Client installiert) die aktualisierten Dateien in den MS-Client und startet anschließend den Rechner neu.
      Nach Eingabe der Anmeldedaten meldet das System wieder "The command completed successfully.". Das tut es übrigens bei jedem Start, wenn diese Meldung also nicht kommt, hat etwas nicht geklappt.

      Prinzipiell hat MS-DOS damit nun das Netzwerken gelernt und ist sogar in der Lage grundsätzlich zu antworten, wie ein kleiner Ping von meinem Hauptrechner aus bestätigt. :thumbsup:



      Im nächsten Update wird es um die Speicheroptimierung des Ganzen und die Möglichkeit des Auto-Logon gehen. Dürfte dann wahrscheinlich ein kürzeres Update werden... :D


      UPDATE 20.02.2020:

      Sooooo, nach einer Portion Abstand zum Projekt hab ich nun endlich Zeit und Lust gefunden, weiter daran zu arbeiten.
      Das Problem, welches mich letztes Mal noch wahnsinnig machte, hat sich sozusagen in Luft aufgelöst. Wenn man erstmal weiß, woran es liegt, ist es ganz einfach :D
      Ich scheiterte ja daran, dass die Fernsteuerung des DOS-Servers partout nicht funktionieren wollte.
      Und das obwohl der MS-Client 3.0 ja NetBIOS über TCP unterstützt und sonst auch alles richtig eingestellt war.... dachte ich!
      Ich habe trotz richtiger Einstellungen sowohl im DOS in der VM als auch auf dem DOS-Server keinerlei NetBIOS-Verbindung zustande bekommen.
      Daraufhin habe ich dann erstmal die Firewall geprüft und Ausnahmen für sämtliche VirtualBox-Dienste erstellt.... funktionierte immer noch nicht...
      Dann irgendwann kam ich durch Recherche im Netz darauf, dass Windows 10 die NetBIOS over TCP über den Router machen lässt.
      Das mag in DHCP-Netzen super funktionieren... aber eben nur da!
      Da ich aber kein DHCP in meinem Netz nutze, sind sämtliche NetBIOS-Anfragen der VM natürlich ins Leere gelaufen.
      Wenn man Windows allerdings in den WINS-Einstellungen mitteilt, dass es doch bitte selbst NetBIOS über TCP/IP bereitstellen soll, funktioniert alles :D

      Für die Fernsteuerung nutze ich die Freeware Teleservice von der Firma Shamrock Software (Software und Handbuch direkt oben auf der Seite).
      Sie kann über verschiedenste Verbindungsarten benutzt werden, wichtig ist jedoch, dass NetBIOS unterstützt wird.
      Schwer zu konfigurieren ist sie an sich auch nicht, das Handbuch liefert eigentlich alle nötigen Informationen.

      Jetzt kann ich über Teleservice eine Verbindung zum DOS-Server aufbauen und mir dann den Bildschirm auf den Client holen.
      Alles was dann eingegeben wird, erscheint original auf dem Monitor des DOS-Servers, so als würde man direkt die Tastatur des Rechners bedienen.
      Ebenso kann man Teleservice auch zur Dateiübertragung und mehr nutzen.

      Und natürlich musste ich mich auch um den Speicher kümmern. Jetzt habe ich so weit optimiert, dass ich auf dem Client ohne Teleservice 596KB und mit Teleservice 557KB frei hab, was vorher WEIT weniger war ^^
      Auf dem Server sieht es ähnlich aus, ohne Teleservice 602KB und mit 567KB.
      Natürlich bei allen 4 "Messungen" mit Netzwerktreiber und MS-Client. Dafür finde ich das in Ordnung ^^
      Beim optimieren des Speichers habe ich festgestellt, dass der MS-Client 3.0 quasi von ganz allein nahezu komplett in die UMBs geladen wird solange man EMS-Speicher hat.
      Ohne EMS wollte sich TCPTSR einfach nicht dazu bewegen lassen... Weder von selbst, noch mit Loadhigh.

      Es kann also endlich weitergehen!
      Nächster Schritt ist ein FTP-Server :super

      Solltet ihr von irgendwas davon Bilder haben wollen, sagt Bescheid, dann mach ich die fertig.
      Dateien
      • MSClient.exe

        (1,28 MB, 1 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Meine Alltags-Retro-Schätzchen:

      - Siemens Nixdorf Xpert 200T, Intel P200, 64MB RAM, IBM DTTA-350840 8,4GB, S3 Virge DX 4MB,
      Crystal CS4238B Sound, Sony CDU-311 8x CD, 2x TEAC FD-235HF 3,5" FDD, D-Link DFE-528TX, MS-DOS 6.22 / WfW 3.11

      - ASUS CUSL2-CA, Pentium 3 866, 512MB RAM, Samsung SP1213N 120GB, Voodoo 3 2000 @ 3500, D-Link DFE-528TX, Windows ME

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von FreakinDana ()

    • Vieles verstehe ich nicht (also den Nutzen, z.B. MS-Dos vs. FreeDos Stichwort FAT32, oder insgesamt eine alte NAS verbraucht [ohne Platten] auch nicht mehr Strom usw.etc..)


      Aber ich bin mächtig darauf gespannt was daraus wird! :) :thumbsup: :respekt


      ^^
      "Anstatt viel Geld für fragwürdige Marketing-Maßnahmen aus dem Fenster zu werfen, sollte Intel versuchen, die eigenen Schwächen abzustellen und nicht mit zweifelhaften Kampagnen die Mitbewerber zu diskreditieren." Kai Schmerer, ZDNet, zum P-Rating von AMD - 2002

      Haben will.... :nw Sofort! :nw (Aktualisiert 16.01.20)

      Gegen Zwangsbeitrag: rundfunkfrei.de
    • Ja aber bitte keinen Schnittstellen Krüppel Raspberry Pi. Erst der Vierer hat endlich ... über PCIe 1x nen angebundenen Controllerchip für USB 3.0 + 2.0 und das Gigabit LAN ebenfalls...

      Bis zum Dreier war alles über einen USB 2.0 Host angebunden. GBit und USB 2.0

      <X
      :freak RetroComputerPoPe - Dr. (Ehrenhalber) Darius von Bernstein - Grünstein - Lötstein :freak

      * Bezwinger der EIZO ( ͡° ͜ʖ ͡° ) *

      Päpstlicher DOSianer mit mittlerweile jeder DOS-Architektur (XT/286/386/486/586/686...)
      Status: Don't mess with the RetroPoPe / Erweiterter Amateur mit der unoffiziellen Bräter-Lizenz *g*
    • UnderTaker_2 schrieb:

      MS-Dos vs. FreeDos Stichwort FAT32
      Klar, man könnte auch FreeDOS dafür nehmen, es wäre wahrscheinlich weit besser für mein Vorhaben "geeignet".
      Aber ich finde den Reiz, das Ganze mit einem System zu realisieren, dass für sowas von Grund auf nicht vorgesehen war, und dessen aktuellste (brauchbare - von 8.0 reden wir mal lieber nicht :D ) Version von 1996 ist, bedeutend größer als das Ganze mit einer MS-DOS Alternative zu machen, dessen Entwicklung noch heute voran getrieben wird ^^
      Ich mag knifflige Lösungen und Basteleien einfach sehr... Außerdem mag ich MS-DOS auch einfach lieber.
      Bei mir war schon immer die Devise: Wo "DOS" drauf steht ist bei mir immer "MS-DOS" drin!

      Und zum alten NAS... Mag ja sein, dass sowas auch nicht mehr Strom verbraucht und man sie mit SSDs auch (viele zumindest, einige haben ja kleine Lüfter) lautlos bekommt, aber wo bleibt denn da der Spaß an dem Ganzen? :huh:
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    • oerk schrieb:



      Ich nehme an, du lässt uns noch an der verwendeten Software teilhaben, wenn du soweit bist? :)
      na klar. Sonst würde dieser Thread auch irgendwie nicht viel Sinn machen ;)
      Hab heute Nacht erstmal auf einem anderen PC Windows 95c installiert, um mir ein deutsches MS-DOS 7.1 zu extrahieren Mich stört zwar, dass es bei "ver" Windows 95 meldet, aber wenigstens hab ich die IO.SYS angepasst, sodass beim Booten wieder "Starten von MS-DOS..." angezeigt wird :)
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    • Update im ersten Post! :)
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    • Saubere Arbeit ! :respekt

      Irgendwo hier im Forum habe ich die gleiche anleitung mal gepostet.
      Interessant wäre für dich vielleicht noch ein startmenü für den fall du mal mehr ressourcen benötigst und nicht alles per hand deaktivieren musst.

      mit net use "Laufwerksbuchstabe" "pfad zum entfernten verzeichniß" kannst du netzlaufwerke verbinden die auch nach dem start wieder verbunden werden.
      Gruß Wolle
    • Wolle schrieb:

      Interessant wäre für dich vielleicht noch ein startmenü für den fall du mal mehr ressourcen benötigst und nicht alles per hand deaktivieren musst.

      mit net use "Laufwerksbuchstabe" "pfad zum entfernten verzeichniß" kannst du netzlaufwerke verbinden die auch nach dem start wieder verbunden werden.
      Da das Projekt ja ein Server werden soll, der für meine Retros Zeug bereit hält, braucht der keine verbundenen Netzlaufwerke oder mehr Ressourcen ^^
      Er stellt höchstens die Netzlaufwerke für die anderen Rechner bereit :D
      Der wird komplett eingerichtet und darf dann als Datenschaufler und Intranet-Dienstleister dienen. Eventuell mit normalen Freigaben oder auch per FTP.
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    • Ein DOS-Server... :love: ...das ist absolut genial! Hätte ich Zeit und vor allem Platz (hierbei genial: die Ausrede! :D ) würd ich das auch machen wollen.
      Könnte höchstens meine DOS-Kiste mit meiner XP-Kiste vernetzen (und die DOS-Kiste wäre der Server *g*) aber...neee....das geht ja auch nicht. Beide
      hängen an EINEM Moni und an EINER Maus/Tasta-Kombi.
      Fuck! Ich brauch mehr Platz! :mist

      Was kostet es eigentlich das Hausdach anzuheben und drunter noch ein weiteres Geschoss einzubauen? :D
      Möglich (also technisch) ist das! Hat ein Kumpel von mir mit seinem Elternhaus gemacht. Hausdach wurde komplett hochgehievt (nicht abgebaut!) und
      darunter dann ein neues Stockwerk gebaut. Und im Parterre hat während dieser Zeit auch niemand das Haus "räumen" müssen.

      Ooooder: ich mach aus meinem Balkon einen Manhole-Wintergarten! PCs zwischen Topfpalmen!!!

      vG; Daryl_Dixon
    • Daryl_Dixon schrieb:

      Was kostet es eigentlich das Hausdach anzuheben und drunter noch ein weiteres Geschoss einzubauen?
      Mach's doch wie der ehemalige Bischof von Limburg Franz-Peter Tepartz-van Elst: Der hat sich den Keller seines Wohnhauses vertiefen und noch eine Höhle in den Felsen darunter graben lassen. Da wird's dann im Sommer auch nicht so heiß :flamme
      Ich werde mich von keinem einzzzigen Prozzzessor trennen.
      Jedoch lockt es mich beinahe, ihn Dir zu überlassen, nur um zu sehen, wie er Dich in den Wahnsinn treibt :evil:

      Meine Begehren