ASI Computer 486/DX

  • Wenn in meinem Keller wieder mehr Platz ist, werde ich mich an dieses Schätzchen machen (keine Ahnung, warum das Forum die Bilder zur Seite dreht):




    Man beachte die schwere Glas-(!) Tür ....


    Und so sieht es dann von hinten aus:



    Ich finde den Aufkleber von der Zulassung so schon authentisch :-)

    Klasse sind auch die einzeln herausdrehbaren Füße.


    Jetzt muss ich nur noch Zeit und Platz finden ....

  • finde es generell schon cool wenn die Rückseite eine eigene Abdeckung hat🙂

    GA-586TX-3 Mainboard (Intel 430TX)

    K6-2 400 CPU AFQ (6x66mhz)

    128MB Ram

    Matrox G450 32MB + Voodoo 1 4MB

    4x USB 2.0 hub PCI

    Fastrack Ultra 100 PCI

    80gb HDD

    Sound Blaster Pro 2 CT1600

    (Wird bei Zeiten alles auf ein GA-586HX umgesteckt wenn genug edo Ram gefunden wird)


    Der Opa:

    Tandon 286 PC, 8mhz, 1Mb Ram, 512k Vga & 40MB RLL HDD

  • Zitat aus einer Zeitungsmeldung:

    ...

    So produziert Asi nicht nur für die Handelskonzerne Hertie (Marke
    Bestar), Otto (Uher) und Quelle, sondern auch für den deutschen
    Branchenprimus Vobis, der zur Handelsgruppe Kaufhof/Metro gehört.
    Selbst renommierte Computerfirmen wie Commodore und Digital-Kienzle
    lassen ihre Geräte in Sömmerda montieren.

    ....

  • Herrlich. Verkleidete Rückseite, Made in Germany und Bundespostverfügung :)

    Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
    Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
    486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
    Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
    Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //

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  • Aquarius Deutschland war ehemals ein Robotron Werk. Die haben ca. 1994 schon wieder Personal abgebaut und gehofft über die Montage von Monitoren von Korea Data Systems zu überleben.

    So wie es aussieht, mit wenig Erfolg ...

  • So wie es aussieht, mit wenig Erfolg ...

    So wie fast alles was mit "Aufschwung Ost" zu tun hatte... Wir alle wissen was aus der anfänglichen Euphorie geworden ist. Die frühen 90er waren der Anfang vom Ende des Industriestandorts Deutschland. Alles wurde nach Fernost verlagert und eine solche Qualität wie damals gab es nie wieder :(

    Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
    Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
    486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
    Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
    Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //

  • Ein ASI - Computer !


    Sehr schoen ...


    Mein damaliger Erst PC war ein Uher 386 SX 33 MHz Slimline Desktop PC. Das war ein umgelabelter ASI-Computer ...

    :freak RetroComputerPoPe - Dr. (Ehrenhalber) Darius von Bernstein - Grünstein - Lötstein :freak


    * Bezwinger der EIZO ( ͡° ͜ʖ ͡° ) *


    Päpstlicher DOSianer mit mittlerweile jeder DOS-Architektur (XT/286/386/486/586/686...)
    Status: Don't mess with the RetroPoPe / Erweiterter Amateur mit der unoffiziellen Bräter-Lizenz *g*

  • So, konnte es nicht abwarten und habe ihn doch schon mal aus dem Keller geholt.


    Nach ein paar vorsichtigen Test des Netzteils solo mit 2 alten Laufwerken habe ich mich getraut das Teil anzuwerfen:


    Läuft, wenn auch mit ein paar kleinen Macken:

    - Die BIOS-Batterie ist eine 3,6 V Litium Batterie (sieht aus wie AA-Format), die in einen kleinen Plastikbehälter vermutlich eingeklebt wurde, der an einer der vier Seiten mit Klettband beklebt ist. Will man die Batterie tauschen, zieht man nur den Stecker vom Mainboard ab, tauscht die Batterie und "klettet" die wieder an die alte Stelle. Nix VARTA Problem! Natürlich ist die Batterie jetzt leer ...

    - An der Anschaltleiste lassen sich die Knöpfe/Schalter nicht eindrücken. Nimmt man die gesamte Frontblende ab, lassen sich die Knöpfe manchmal drücken und manchmal nicht. Ich muss noch herausfinden woher die Blockade herrührt. Bei abgenommener Blende kann ich den Rechner starten.

    - Der Hardwareausbau ist eher mau: Intel DX-33, nur 8 MB RAM, eine OTIVGA mit 1 MB RAM, ein Multi-I/O Karte mit den beiden Floppies und einem CD-ROM und die Festplatte fehlt ganz.


    Aber kommen wir zu den guten Dingen:

    - Der Rechner lief auf Anhieb (ich komme ins BIOS)

    - Das Mainboard sieht fast aus wie frisch aus dem Werk

    - Das Netzteil ist recht leise

    - Das Gehäuse ist intakt, wenn auch äußerlich sehr schmuddelig

    - Ich liebe die (richtig dicke) Glastür

    - An der Front funktionieren alle LEDs (soweit getestet) und auch das MHz Display


    Ich werde nachher mal ein paar Bilder einstellen.

  • Ich habe übrigens in einem GIT Projekt gefunden, dass der BIOS-String nur an der letzten Stelle von dem eines Commodore 486DX-33 abweicht (eine 8 an Stelle einer 0).

    Da ja auch das BIOSdatum exakt übereinstimmt, gehe ich davon aus, dass die Commodore auch nur umgelabelte ASI Rechner sind.


    Korrektur: die reden da von einem Commodore 386DX-33, was mich jetzt doch etwas verwundert.

  • Ich habe es aktuell laufen und mache erste Tests. Aber es ist praktisch identisch zu dem auf Amoretro (Link siehe im dritten Post), mit zwei Unterschieden:

    - Auf der linken Seite steht unter dem drittletzten und dem zweitletzten Slot eine Mainboardbezeichnung: MB-4D33F REV. B

    - Auf der rechten Seite unter den Cache-RAMs sind die Jumpersettings für den Cache aufgedruckt (ich habe den Maximalausbau von 256 KB)


    Leider habe ich keine Mainboardbeschreibung. Ich würde nämlich gerne wissen, welche Jumperstellung ich für einen 486DX2-66 oder einen Overdrive einstellen müsste.


    Hier mal ein paar Impressionen:



    Wenn ich über die ersten Experimente hinaus bin, werde ich das Ganze mal etwas auseinander nehmen und bessere Bilder machen.


    Ach so: wie erklärt man dem BIOS, dass es eine CF Karte auf einem Adapter als Festplatte erkennen soll (64 MB-Karte).

    Meine 520 MB Platte kann ich zwar mit den Werten eintragen aber ich nehme an, dass ich hier auf das 504 MB Limit des BIOS stoße, denn irgendwie will er nicht weiter.


    Und gibt es eine Möglickeit, ein ATAPI ZIP 100 als zusätzliches Laufwerk einzubinden? Muss beim Start dann die ZIP-Disk drin sein? Weil so ein altes BIOS ZIP-Laufwerke als solches ja nicht kennt.

  • Ich muss mal mein unzähligen SIMMs durchschauen, ob ich größere habe als die 8 x 1 MB, die da verbaut sind. Die habe ich mangels Board noch nie getestet und ich habe so eine ganze Schubladenbox voll davon ...

    Dann warten hier auch noch zwei weitere ungeteste Karten auf den Einbau:




    Noch eine Frage:

    Kann man eine 520 MB Platte im BIOS als 504 MB Platte eintragen und dann einfach umformatieren?


    Ich habe da dunkel was in Erinnerung ...

  • Guten Abend

    Skorbin


    Dort findet sich dein Board,

    aber verm RevA,

    https://arvutimuuseum.ee/th99/m/U-Z/32533.htm



    Bei deinem Board RevB wurde das Place von der damaligen direkt auflötbaren CPU durch eine Sockel für den Coprozessor modifiziert, auf jedenfalls ein sehr interessantes Board,

  • Guten Morgen,

    Skorbin


    In einem anderen Beitrag wurde auch nur anhand der Bezeichnung auf diesrs Board hingewiesen,


    Oder was auch in Frage kommen kann wäre Aquarius oder ggf Ampron


    Wenn du dann weiter runter scrolls kommt dann dann auch Aquarius, bzw sogar ASI,


    Es wäre vorstellbar, anhand der Bezeichnung MB vermutlich gefertigt von Bios Star, wobei Ampron entweder eine Tochter, oder ein Entwickkungsuntetnehmen oder ein Zulieferer davon war,



    In anderen Beiträgen wird behauptet, daß es zwei Aquarius Unternehmen gab, welche voneinander unabhängig auf dem Markt ihre Boards anboten,

  • So, laaaangsam komme ich ein bischen vorwärts.


    Nur so als Hintergrundinfo: ich habe aktuell keinen DOS-Rechner laufen, damit starte ich gerade wieder.


    Und nun der Kampf in seiner schönen Schaurigkeit:


    Die kleinste IDE Platte die ich habe, hat 520 MB. Mehr als 504 MB will das BIOS aber nicht. Also erst mal an meinem NForce3 Rechner angeklemmt (der hat noch IDE onboard), LBA abgeschaltet und unter Linux versucht, die C/H/S Werte auszulesen -> Wie sich später herausstellt, sind die aber falsch und mein 486 mag damit nicht. Erst eine detaillierte Recherche im Internet geben mir dann die nötigen Hinweise (es dürfen nur maximal 16 Köpfe sein, der Rest ergibt sich dann daraus).

    So, als nächste: wie bekomme ich nun das DOS auf die Platte? Das Board erlaubt das Booten nur über A: oder C:, CDROM oder anderes bietet er nicht an.

    Da die BIOS-Pufferbatterie aus dem letzten Loch pfeift und ich noch keinen Ersatz da habe, sollte der Rechner nicht zu häufig vom Strom gehen, sonst kann ich ständig das Plattendaten neu eingeben. Also erster Gedanke: Diskette. Aber es ist halt schon blöde, wenn man feststellt, dass man nur noch 2 Disketten hat, davon eine nur DD ist und die andere einen defekten Sektor hat.

    Aber da waren noch die zwei IDE Zip-Laufwerke irgendwo ... Im Prinzip ja eine gute Idee, aber: wie erkennt der alte Rechner das Laufwerk? Klassisches Henne-Ei Problem.

    Also Diskettenlaufwerk in meinen Linuxrechner geschraubt, das Image der ersten DOS Installationsdiskette auf die defekte Diskette geschrieben und gebetet, dass nicht eine der wichtigen Startdateien an der defekten Stelle liegt.

    Diskette in den 486 geschoben und noch mehr gebetet. -> Pech, das Laufwerk dort ist defekt, aber Glück, dass ich wenigstens die Diskette raus bekomme.

    Als nächstes dann das Diskettenlaufwerk getauscht, Start und.... ja, er bootet! Ich breche die eigentliche Installation ab (habe ja nicht alle drei Disketten dafür) und dann erst mal "fdisk", "format" und "sys" auf die Festplatte losgelassen.

    Schnell noch die restlichen Dateien auf die Platte geschoben, Diskette raus und Neustart.

    ------->>> er bootet von Platte !!!

    Ok, jetzt das ZIP-Laufwerk eingebaut und das "Guest"-Programm per Diskette auf die Platte geschoben. Aber die nächste Hürde: das Guest-Programm erkennt zwar mein Laufwerk, aber weist ihm keinen Laufwerksbuchstaben zu. "Lastdrive" überprüft, kein Fehler.

    Eine weitere Recherche im Internet verweist auf einen Treiber namens ATAPIDE.SYS, der auf meiner ZIP-Treiber Diskette nicht vorhanden ist. Eigentlich sollte doch das Guest-Programm genügen, aber wegen dem fehlenden Treiber werde ich stutzig und stelle fest: ich habe eine alte Treiberversion. Also den neuen Treiber heruntergeladen und - HEUREKA - er funktioniert!

    Dann die nächste Ernüchterung: das zweite ZIP-Laufwerk, das ich in den Linux-Rechner gebastelt habe, ist defekt ("Click of Death"). Also wieder nichts mit bequemen Daten schaufeln in größerem Masstab.

    Zudem haben ein paar der ZIP-Disketten mir wohl die lange Lagerzeit übel genommen und beschweren sich mit "bösen" Sektoren. Eine der Disketten hat noch die original Tools drauf, natürlich die veraltete Version und zudem schreibgeschützt, was sich nur mit den ZIP Tools schreibfähig machen lässt --- aber nur unter Windows! Super!

    Als nächstes stelle ich fest, dass auch das CD-Laufwerk im 486 defekt ist: es lässt sich nicht einmal öffnen, auch wenn man die mechanische Auswurfsperre öffnet. Gott sei Dank mangelt es mir nicht an solchen Laufwerken, also getauscht.

    Dann schaue ich auf die Uhr und stelle fest, dass ich ja in 6 Stunden wieder aufstehen muss.


    Damit lasse ich es für heute gut sein.


    In den nächsten Tagen werde ich die Netzwerkarte einbauen und schauen ob ich einen Zugang zu meinen eigenen Netzwerk und meinen NAS herstellen kann. Das würde das Installieren von weiteren Treibern und Programmen deutlich vereinfachen.

    Zudem muss ich mir die Batteriekonstruktion genauer anschauen und nach einem passenden Ersatz Ausschau halten. Aktuell hängt da eine 3,6V Lithium-Batterie an einem Pfostenstecker, der aussieht wie der vom Lautsprecher (4-pin, aber nur die äußeren beiden mit Draht angeschlossen).

    Dann noch ein CPU Tausch von 486DX-33 auf 486DX2-66 (gibt es von Intel ja mit 5 Volt) und die Soundkarte verbauen.


    Was danach kommt, mal schauen ...

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