Gibt es kein zuverlässiges und funktionierendes DOS Dateisystemcheckprogramm für FAT32?

  • Wie im Betreff, frage ich mich, ob es kein ordentlichen Dateisystemcheck für DOS, bzw. 16-bit gibt, und ob das logische Gründe wegen der Biotbreite gibt. Allerdings gibt es ja auch PAE und andere Techniken um solche Grenzen in anderen Feldern zu überwinden. Oder gibt es doch entscheidende Weiterentwicklungen bei chkdsk, dosfsck und Co.? Für Disketten ist das ja eher weniger relevant, weil FAT12 oder FAT formatiert.

  • Es geht mir eher darum, ob es das unter DOS gibt, wegen dieser Hinweise, über die ich gestolpert bin. Auch das zu verstehen. Mag aber sein, dass das überholt ist (etwa 2004).

    Zitat

    there does not exist a single CHKDSK/SCANDISK which can run on 16bit processors AND support FAT32.

    there does not exist a single CHKDSK/SCANDISK which runs under DOS system AND supports FAT32

    Es geht vielleicht auch um den Prozessor und protected mode


    Zitat

    so it seems like protected mode is required for FAT32 scanning.

    protected mode not available on sub-386 systems -> trouble

    and since chkdsk needs to run on 8086, it shall never handle FAT32

    (since it first has to go in protected mode then).

    Freeware CHKDSK with FAT32 support


    _____________________________________________________________________________________________________


  • Also du hast nur einen 286er, aber FAT32? Da empfiehlt sich FAT16. Performancemäßig ist FAT32 auf 386+ optimiert.


    Oder was ist das Problem?


    Zitat

    and that's why Microsoft moved Fat32 scanning to the Windows application chkdsk.exe/scandskw.exe

    Wie funktioniert dann die Rettungsdiskette von Windows 98? ;)

  • Okay, lassen wir es. Verständnisfrage. Ja genau: Wo liegt das Problem? Wie ist der Stand der Dinge etc.

    Z.B. kann ich mit den Norton Utilities Norton Disk Doktor NDD die Logs oder undoinformation nicht auf C: (FAT32) speichern, da es dafür wohl nicht die Systemaufrufe von FreeDOS nutzt.

    checkdisk von Imre Leber (ilebr@vub.ac.be) ist wohl zuletzt 2006 oder 2009 geändert worden. Ich bin mir nicht sicher, ob es FAT32 wirklich unterstützt. Laut der Tabelle von Bernd Blaauw ja nicht, die hat er aber eben 2004 aufgestellt.

  • Es gibt eigentlich gar kein Problem. Fat32 läuft überall da, wo auch Win9x und sein zugehöriges DOS 7.x läuft. (ab 386ern). Unter DOS dort läuft eben das MS Scandisk einwandfrei sowohl mit Fat32 als auch Fat16/Fat12 Datenträgern. Das Windows-Pendant natürlich auch. Auf Rechnern auf denen DOS 7.x / Win9x nicht läuft, braucht man auch kein Fat32.


    Demnach ist diese Aussage aus deinem Zitat falsch:


    there does not exist a single CHKDSK/SCANDISK which runs under DOS system AND supports FAT32

  • Welche Aussage? Okay, DOS 6.22 unterstützt FAT32 nicht, FreeDOS ist kompatibel mit Windows 98 DOS 7.10 (?), vielleicht auch ME (DOS 8.0). Scanisk läuft also unter FreeDOS ist aber nicht FOSS. Ich will nur das Problem verstehen. Es ist wohl ein Speicher und Zugriffsproblem, Protected Mode also >286 ist daher notwendig.

    Also besser gefragt: Gibt es ein FOSS-Programm das das beherrscht? Hat FreeDOS dieses Problem inzwischen gelöst?

    Sorry, dass ich mich wohl etwas missverständlich ausdrücke. Es ist keine reine Anwendungsfrage, sondern Verständnisfrage. Daher schon mal Danke für den Hinweis, dass es bei 6.22 nicht relevant ist, da dort ja FAT32 eh nicht unterstützt wird. Bin da noch nicht so sicher im historischem Verständnis mit welchen DOS Versionen was hinzu kam.

    Ich bin über NDD darüber gestolpert aus Noton Utilities 8 für DOS. Danach gab es nur noch Windows Versionen, die aber wohl NDD für DOS mitlieferten. Vielleicht schaue ich da auch mal, ob das dann unter Windows/DOS7.10 bzw. FreeDOS später als Beilage zu den Windowsversionen weiterentwickelt wurde, so dass es dann auch FAT32 kann.

    Mich interessiert wo und warum genau die Grenzen liegen.

  • Ah, na dann interessiert dich also eher die Grundsatzfrage - also warum Fat32 auf 386+ optimiert ist? Das es somit kein Prüfprogramm gibt das auf 286er & co läuft, liegt halt in diesem Umstand geschuldet.


    FreeDOS... keine Ahnung. Warum ist dir das so wichtig? Es taugt mmn. gerade auf älteren Maschinen (XT, 286...) eh nicht besonders viel und die Kompatibilität... naja. Da ist ja DR-DOS/Caldera OpenDOS erheblich besser.


    Abseits von Freeware/OSS wäre evtl. PC DOS 7.1 (IBM) noch interessant:


    Zitat

    PC DOS 7.1 added support for Logical Block Addressing (LBA) and FAT32 partitions.[nb 1] Various builds from 1999 up to 2003 were not released in retail, but used in products such as the IBM ServerGuide Scripting Toolkit.[19] A build of this version of DOS appeared in Norton Ghost from Symantec.[20] Version 7.1 indicates support for FAT32 also in MS-DOS.[16]

    Most builds of this version of DOS are limited to the kernel files IBMBIO.COM, IBMDOS.COM and COMMAND.COM. The updated programs FDISK32, FORMAT32 allow one to prepare FAT32 disks. Additional utilities are taken from PC DOS 2000, where needed.

  • Zitat

    there does not exist a single CHKDSK/SCANDISK which runs under DOS system AND supports FAT32

    das ist falsch, dos 7.x hat noch ein Scandisk


    wegen 286ern probier einfach mal Dos 7.x Scandisk

    Von allen Dingen auf Erden ist die Intelligenz am gerechtesten verteilt: Jeder glaubt, er hätte genug davon.

  • Der (Haupt-)Grund für FAT32 war die 2GB Grenze für Dateien und Partitionen zu durchbrechen, im 286er ist beides eher selten anzutreffen gewesen ;)

    Wundert mich also nicht dass sich niemand die Mühe gemacht hat da was zu programmieren.

    Die nächste Frage wäre warum DOS 7.0 auf einem 286er installiert werden sollte? Grundsatzdikussionen kann man natürlich führen wenn man da Spaß dran habe, ich sehe den Sinn dahinter allerdings nicht so wirklich?

    Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
    Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
    486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
    Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
    Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //

  • Die nächste Frage wäre warum DOS 7.0 auf einem 286er installiert werden sollte? Grundsatzdikussionen kann man natürlich führen wenn man da Spaß dran habe, ich sehe den Sinn dahinter allerdings nicht so wirklich?

    Abgesehen davon, das es vollkommen sinnbefreit wäre, funktioniert es gar nicht. Mal die 9x bootdisk in nen 286er gesteckt?

    Es grüßt eine Meldung, das dies mindestens einen 386er erfordert. ;)

  • Nein, auf die Idee eine 9x Bootdisk in den 286er zu stecken bin ich noch nicht gekommen, was anderes als DOS 5.0 - 6.22 hat der in den letzten 26 Jahren nicht gesehen :)

    Soweit ich mich erinnere hatte der Vorbesitzer auch nur DOS 5 drauf, war damals aus erster Hand.

    Compaq Deskpro 286n/12MHz - 1MB - 40MB HDD - 3,5" Floppy //
    Panatek 386DX33 - 80387 - 8MB - 504MB CF2IDE - 5.25" & 3,5" Floppy - SB Vibra - NIC - 512Kb VGA //
    486DX2-66 - 16MB - 4GB CF2IDE - 5,25" & 3,5" 2,88MB Floppy - DVD - SB Vibra - NIC - 1MB CL VLB VGA //
    Intel Pentium 233MMX - 64MB - 16GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo Banshee//
    Intel Pentium III 600MHz - 256MB - 4GB CF2IDE - 3,5" Floppy - DVD - SB AWE64 - NIC - 3Dfx Voodoo 3 3000 //

  • Das geht nicht, weil MS-DOS 7.x nur auf 386ern und höher läuft.

    Wenn dein Emu die den 286 sauber emuliert, gibt es auch da die Fehlermeldung.


    Anbei Screenshot was beim versuch zu booten geschieht, für matze79 und andere ungläubige:



    Win95 B, Win98 usw. sparen sich die Meldung ganz:



    Wer es immer noch nicht glaubt, darf es gern selbst ausprobieren.


    Aber hauptsach dahergschwätzt... gell. :mittelfinger:

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